1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts

jim rakete jürgen vogel

© Jim Rakete:
Jürgen Vogel

























Stars wie Nathalie Portmann, Jürgen Vogel oder Mario Adorf fotografierte Jim Rakete für sein Buch- und Ausstellungsprojekt "Vertraute Fremde" - ohne Effekte oder digitale Nachbearbeitung. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun seine Werke.

Jim Rakete - 1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts - bis 4. Januar 2009
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, D - 60596 Frankfurt am Main

Für die Ausstellung wurden Fotografien ausgewählt, die für ihn ein Wiedersehen mit Legenden oder erste Begegnungen mit den aktuellen Shooting-Stars der Filmbranche bedeuteten. Die meisten Bilder stammen aus dem Jahr 2007. In der begleitenden Veranstaltungsreihe werden Freunde und Weggefährten als Gäste erwartet, darunter die Schauspieler Klaus Hoffmann und Ulrich Matthes, die Regisseurin Claudia Müller sowie der Jazz-Musiker Till Brönner.

1/8 Sekunde lang dauert die Verschlusszeit, die eine Linhof-Plattenkamera benötigt, um das Abbild des Abgelichteten auf der Silberplatte zu fixieren. Dazu benötigt es neben Balgen, Drahtauslöser und Mattscheibe vor allem Ruhe und eine gewisse Form der Stasis. In Zeiten der Digitalfotografie erscheint diese verhältnismäßig lange Belichtungsdauer als eine kleine Ewigkeit, doch ermöglicht sie einen geduldigeren Blick auf die Dinge, die sich vor dem Objektiv abspielen und schafft eine nahezu ungewohnt gewordene Echtheit und Plastizität. Jim Rakete hat diese fast schon antiquierte Methode angewandt, um Protagonisten des öffentlichen Lebens in Deutschland einen Augenblick lang inne halten und sich in einer eher ungewohnten Weise festhalten zu lassen.


Tolles Begleitprogramm am 25.10., 14.11. und am 20.12.2008!
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Holy boys - der Calendario Romano 2009

piero pazzi calendario romano 2009 calendario romano 2009 piero pazzi
© Piero Pazzi

Piero Pazzi fotografiert seine "Models" am liebsten in traditionellen Priestergewändern. Schöne Priester vor schönen Statuen: Laut Pazzi soll der "Calendario Romano" vor allem dem Tourismus in Rom dienen.

Der "Calendario Romano" ist ein Verkaufsschlager in der heiligen Stadt. Mit seinen Bildern attraktiver Geistlicher hat der Fotograf Piero Pazzi erstaunlichen Erfolg. Lesen Sie HIER das Interview von zeit.de mit dem Fotografen Pazzi.

Und hier können Sie den Kalender für 2009 auch kaufen!
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Keine Angst vor "Science"

Wissenschaft für ein größeres Publikum anschaulich und begreifbar, spannend und interessant zu machen, ist das erklärte Ziel dieses Wettbewerbes des Magazins "Science". Hier werden Dinge fotografiert, die wir sonst so gar nicht sehen können. Gottseidank..;-)

Atemberaubende Fotos und grafische Auflösungen zeigen hier einen Bereich der Wissenschaft, die sich sonst eher trocken und langweilig präsentiert - der Name des Wettbewerbes ist Programm: 2008 International Science and Engineering Visualization Challenge. Visualisieren und sehen - so entsteht die Faszination.

Science & Engineering Visualization Challenge 2008

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Film "Little Shop Of Horrors" (Der Kleine Horrorladen) - nein, es sind die Saugnäpfe eines Kalmars (einer kleinen Krake). 400 Micrometer sind die Saugnäpfe groß! Die Fotografinnen Jessica D. Schiffman und Caroline L. Schauer, Drexel University, erhielten eine lobende Erwähnung.

Sehen Sie hier alle GewinnerInnen mit ihren großen, faszinierenden Bildern von ganz kleinen Dingen...
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NoBody´s Perfect: Niko von Glasow

nobodys perfext niko von glasow

NoBody's Perfect dokumentiert Niko von Glasows Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich als Erwachsene für einen Kalender fotografieren zu lassen. Und das nackt - damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die "Contis" werfen, mal ganz in Ruhe hinschauen können. Schwarzer Humor und ohne den Anspruch, politisch korrekt zu sein, werden hier 12 Persönlichkeiten porträtiert, die mit Neugier, mit Enthusiasmus oder mit Schrecken auf das Projekt reagieren. Die Ergebnisse der anfangs angstbesetzten Fotoshootings erlauben den Porträtierten schließlich ganz neue Blicke auf sich selbst.

Ich bin ein Filmemacher, der kurze Arme hat, verursacht durch die Droge Contergan. Wer mich zum ersten Mal sieht oder trifft, reagiert darauf, wie ich aussehe. Wenn sie auch nichts sagen: Sie starren oder sie schauen weg. Sie zeigen, dass sie sich unsicher fühlen in meiner Gegenwart. Ich kann es ihnen kaum verdenken. Ich fühle mich ja selber sehr unsicher. Ich habe mich mein Leben lang unwohl gefühlt bei dem Gedanken an meine Behinderung und versucht, sie zu ignorieren und mich nicht der Wahrheit zu stellen. Vielen Behinderten fällt es schwer, das angeekelte, verwirrte oder mitleidige Starren ihrer Mitmenschen in der Öffentlichkeit zu ertragen. Die Gesellschaft muss sich an unseren Anblick gewöhnen und davon wegkommen, uns wie Wesen von einem anderen Planeten zu sehen. Natürlich sehen wir anders aus, aber man kann darüber hinaus schauen. Ich sehe einen Weg, der dahin führen kann. (Niko von Glasow)


Schauen Sie sich den Trailer an, der ist umwerfend - komisch!
(Voraussichtlich wird der Film leider nicht nach Österreich kommen...)
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Ingmar Bergman im Bild

ingmar bergman nobelmuseum stockholm
Foto: Bengt Wanselius

Der schwedische Meisterregisseur Ingmar Bergman hat nie einen Nobelpreis in Empfang nehmen können, steht aber gut ein Jahr nach seinem Tod im Zentrum einer Ausstellung im Stockholmer Nobelmuseum.

Unter dem Titel «Bergman im Bild - Nobelpreisträger finden einen Regisseur» präsentiert das Museum den im Juli 2007 mit 89 Jahren gestorbenen Schweden als Regisseur von fünf Theaterstücken, deren Autoren den Literaturnobelpreis bekommen haben.


«Wir haben der Ausstellung diesen etwas speziellen Aufhänger gegeben, weil es bei uns nun mal um die Nobelpreise geht», sagt Karin Jonsson von dem verhältnismäßig kleinen, aber populären Nobelmuseum in Stockholms altem Börsenhaus. Zu sehen sind unter anderem Fotos von Bergmans Theaterarbeit mit den Stücken «Caligula» von Albert Camus (Nobelpreis 1957), «Sechs Personen suchen einen Autor» von Luigi Pirandello (1934), «Eines langen Tages Reise in die Nacht» von Eugene O'Neill (1936), «Der sein Leben noch einmal leben konnte» von Pär Lagerkvist (1951) und «Drei Messer von Wei» von Harry Martinson (1974).

Als wichtigster Auslöser für die Bergman-Ausstellung gilt die gleichzeitige Veröffentlichung eines sechs Kilo schweren Mammut- Bildbandes über den Regisseur unter dem Titel «Regie Bergman» («Bergman Archives»). Es ist dies das größte je veröffentlichte Buch über Bergman und beinhaltet zum Teil auch unveröffentliches Material (erhätlich im Taschen Verlag).

Die Bergman-Ausstellung im Nobelmuseum läuft bis zum 18. Januar 2009. (Quelle: Thomas Borchert, dpa, Der Westen)
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Live & Quiet: Fotos von Daniel Eberharter

Kunstintervention im Elektro Gönner, Mariahilfer Strasse 101, 1060 Wien:

Eröffnung 29.09.2008, 20 Uhr. DJ elchaos

daniel eberharter ausstellung kreisky
© Daniel Eberharter, Kreisky at Rhiz, September 2008

Daniel Eberharter zeigt Bildern von Kreisky, Tocotronic, Paper Bird, 8 Hours Manatee, Pungent Stench, DJ Buzz, Built To Spill, A Thousand Fuegos, The Gossip, Beatsteaks und einem Haufen mehr. Hauptsächlich alles analog und schwarz/weiss!

"Daniel Eberharter, 30, künstlerischer Autodidakt mit HC/Punk-Background, hat einen besonderen Blick für die Dynamik von Flächen und Linien aber auch für Situationen. Sein fotografisches Interesse gliedert sich in die Bereiche Texturen und Menschliches, wobei seine besondere Passion im zweiten Bereich die reflektierte Action-Fotografie von (Rock-)Musikern im Konzertkontext ist. Er liefert faszinierende Einblicke ins Alltägliche, zumeist in die umfassende Einsamkeit des modernen Menschen im urbanen Leeraum. Da ist im Bild die Distanz zu spüren, die das Leben von den Menschen einnimmt, selbst wenn die Menschen auf den Bildern lachen, die Musiker schwitzen und das Publikum johlt. Besonders aber auf jenen Werken, auf denen die Menschen fehlen, aber durch ihre hinterlassenen Spuren spürbar bleiben. Vergänglichkeit, Einsamkeit, Distanz? Klingt traurig, ist es aber keine Spur. Es ist, also ob sich ein Filter auf die Realität legt, der die Wahrheit klarer durchdringen lässt." (Georg Gartlgruber, Cracked)
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fotostrada auf der Photokina und im XXL Photobuch

fotostrada1 fotostrada war auf der Photokina.
fotostrada2 fotostrada hat das XXL Photobuch gesehen...
fotostrada photobuch xxl photokina ... und gleich das Foto hineingeklebt.

Das Messehighlight „Photobuch XXL”

Das größte Photobuch der Welt, das unter der Schirmherrschaft der Vorsitzenden des Vereins „Wir helfen” Frau Hedwig Neven DuMont steht, ist der Blickfang in der Halle 10.2. Umgeben von Printstationen der Firmen Canon, CeWe Color, Fujicolor, Kodak und Sony haben alle Besucher der photokina die einmalige Chance, ihre digitalen Bilddaten auf Papier zu bringen und in das zu Messebeginn noch leere „Photobuch XXL” mit 10 Seiten, von denen jede 3 Meter in der Breite und 2 Meter in der Höhe misst, einzukleben.
Mit jedem photokina-Tag wird das „Photobuch XXL” nicht nur bunter, mit jedem Messetag füllt es sich mehr mit Leben und mit jedem Papierbild wird die Spendensumme an den Verein „Wir helfen” größer.
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Mozarthaus | Erich Lessing | Herbert von Karajan

mozarthaus vienna erich lessing von karajan

Mit einer prominent besetzten Eröffnungsveranstaltung eröffnet das Mozarthaus Vienna sein Sonderausstellungsprogramm dieses Herbstes: Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2008, um 19.30 Uhr werden im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna unter der Leitung von Heinz Sichrovsky Künstlerpersönlichkeiten über ihre Arbeit und ihre Begegnungen mit Herbert von Karajan berichten. Anlass ist die Eröffnung der Ausstellung "Herbert von Karajan - gesehen von Erich Lessing", die von 3. Oktober 2008 bis 6. Jänner 2009 im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna zu sehen ist. Dabei wird eine Auswahl von Arbeiten präsentiert, die der Magnum-Fotograf Erich Lessing 1957 für das US-Magazin "Esquire" schuf, und die in dieser Art in Wien noch nie zu sehen waren. Die Aufnahmen zeigen den Dirigenten bei Konzerten und Probenarbeiten und werfen einen einmaligen Blick auf Herbert von Karajan, eine der faszinierendsten Persönlichkeiten im Musikleben des 20. Jahrhunderts.

Am 2. Oktober um 19.30 Uhr sprechen unter anderen
o Kammersängerin Christa Ludwig
o Prof. Walter Barylli, Altvorstand und Konzertmeister der Wiener Philharmoniker
o Dr. Gernot Friedel, Regisseur
o Prof. Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker
o Kammerschauspieler Helmuth Lohner
o Dr. Georg Springer, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding

Karten sind ab sofort unter: (01) 512 17 91 oder unter ticket@mozarthausvienna.at erhältlich
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Sonntag, 28. September: Tag der Fotografie

(Fast) ein ganzer Tag ist der Fotografie gewidmet - also, den TV-Sender EinsPlus aufdrehen, hinsetzen und genießen! Das Wahlergebnis erfahren Sie noch früh genug ;-)

Vom Schnappschuss bis zur Fotokunst – die technische Möglichkeit, den Augenblick bildlich festzuhalten, hat seit der Erfindung der Lochkamera nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Der EinsPlus-Schwerpunkt am 28. September setzt deshalb seinen Fokus auf die vielfältige "Welt der Fotografie".

Von den großen Künstlern wie Peter Lindbergh oder den professionellen Fotografen der berühmten Magnum-Fotoagentur über erfolgreiche Tierfotografen bis zu Flugzeug-"Spottern": Der Schwerpunkt zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der interessanten und abwechslungsreichen Beschäftigung mit Fotos. Um 16 Uhr geht´s los - viel Spaß beim Schauen!
ard digital eins plus fernsehsender

Große Europäische Fotografen, 16:00 Uhr - Peter Lindbergh
Bitte recht sexy, 16:25 Uhr, Ralf Ertmann und der Photoworkshop mit Models
Der Pferdefotograf, 16:40 Uhr, Bernd Eylers, "Bitte recht störrisch!"
Auf der Suche nach dem Königsgeparden, 17:00 Uhr, Benny Rebel, Tierfotograf
Jagd an der Startbahn, 18:00 Uhr, Christoph Rogosz reist weite Strecken, um Flugzeuge zu fotografieren
Magnum Photos - ein Mythos verändert sich, 18:30 Uhr

arte edward weston

Und wenn Sie dann noch immer nicht genug haben: Schnell umschalten auf ARTE, hier ist ab 20:15 Uhr ein Porträt über den Fotografen Edward Weston (1886-1958). Er war immer in Bewegung und stets auf der Suche nach neuen Momenten und Bildern. Er entdeckte Schönheit und Abstraktion dort, wo sie noch niemand gesehen hatte. Und immer wieder fotografierte er Akte. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien wurden zu Ikonen der Moderne und haben ganze Fotografen-Generationen geprägt. .

Danke für diese Film-Foto-Hinweise an Alfons Stockinger, Picturedesk.com.
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Nicht vergessen: Wählen gehen!

(Helmut Qualtinger, 1928 - 1986): Travnicek und die Wahl

(Travnicek und sein Freund vor einer Plakatwand mit Wahlplakaten.)
Freund: Was, Travnicek, machen Sie nächsten Sonntag?
Travnicek: Das hängt vom Wetter ab. Wann's schön is, fahr i weg, wann's regnet geh i ins Kino...
Freund: Aber Travnicek! Nächsten Sonntag - schauen Sie sich um! Was sehen Sie da?
Travnicek: Plakate - die schau i scho seit vier Wochen nimmer an.
Freund: Das eben, Travnicek, ist der Fehler! Nächsten Sonntag ist der Tag, wo Sie zur Urne schreiten sollen...
Travnicek: Was is da? A Begräbnis?
Freund: Aber! Wo Sie sich entscheiden sollen...
Travnicek: ...ob i wegfahr oder ins Kino geh...
Freund: Nein! Nächsten Sonntag geht der pflichtbewußte Staatsbürger zur Wahl.
(...)
Freund: Sie kennt man ja nicht!
Travnicek: Laß i halt Fotos von mir machen.
Freund: Na ja. Das kostet aber sehr viel Geld. Was machen Sie, wenn Sie die Wahl verlieren?
Travnicek: Bleib i die Fotos schuldig.

Viel Spaß in der Wahlzelle!
(Quelle: KoKa Augsburg)
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Die lange Nacht der Museen

Bereits zum 9. Mal werden am Samstag, dem 4. Oktober, Nachtschwärmern Museumsbesuche ermöglicht. Von 18 Uhr bis 1 Uhr früh haben Sie die Chance, in Museen zu gehen, in die Sie vielleicht sonst nicht gingen... Oder waren Sie schon mal im "Pharma- und Drogistenmuseum"? Eben!
lange nacht der museen 2008

Alle Events gibt´s hier auf der offiziellen Seite der "Langen Nacht der Museen", meine Zusammenstellung an Fotoausstellungen (in Wien!) gibt´s hier. (Falls Sie eine FOTOAusstellung im Rahmen der "Langen Nacht" vermissen, teilen Sie es mir bitte mit!)


ÖSTERREICHISCHES PHARMA- UND DROGISTENMUSEUM
(...) Darunter befinden sich wertvolle Kräuterbücher, Geräte, Herbarien und Drogensammlungen, eine homöopathische Reiseapotheke, Kuriositäten, sowie Schaustücke und Bücher aus den Bereichen Fotografie und Chemie. Es findet hier ein QUIZ zum Thema Fotografie statt!

BANK AUSTRIA KUNSTFORUM: Fotografis. collection reloaded
Fünf prominente Fotograf/innen aus Mode, Werbung, Kunst, Medien und Architektur führen dialogisch durch die Ausstellung: Kurt-Michael Westermann (18.00-19.00 Uhr), Claudio Alessandri (19.00-20.00 Uhr), Elfi Semotan (20.00-21.00 Uhr), Nikolaus Similache (21.00-22.00 Uhr), Theres Cassini (22.00-23.00 Uhr)

MOYA - MUSEUM OF YOUNG ART EUROPE: "7parallel7 - Rumänien-Österreich"
14 junge Künstler/innen aus Rumänien und Österreich. Zur ORF-Langen Nacht der Museen werden Künstler/innen anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

WESTLICHT. SCHAUPLATZ FÜR FOTOGRAFIE: Franz Goess. 40 Jahre Prager Frühling
Die zeitliche Disposition der Ausstellungsstücke beginnt mit Impressionen zum Liberalisierungsprogramm der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und endet mit den Bildern der Okkupation. Präsentiert werden auch zeitgenössische Plakate, in denen sich der gewaltlose Widerstand der künstlerisch tätigen Tschechoslowaken verdichtet.

ÖSTERREICHISCHES MUSEUM FÜR VOLKSKUNDE: Sonderausstellung: "Places of worship - Interreligiöse Gebetsräume auf Flughäfen"
Die Fotos des Künstlers Andreas Duscha beschäftigen sich mit interreligiösen Gebetsräumen auf internationalen Flughäfen. Seine Fotografien zeigen Räume, die ein Angebot zur friedlichen Koexistenz aller Religionen der Welt darstellen.

UNTERES BELVEDERE/ORANGERIE: Arnulf Rainer / Dieter Roth
Gemeinschaftswerke der Künstler Arnulf Rainer und Dieter Roth aus den Jahren 1972 bis 1979, die sich über die Medien Fotografie, Malerei, Grafik und Video erstrecken.

BEZIRKSMUSEUM JOSEFSTADT: Sascha Manówicz
Der bekannte Wiener Fotograf, auch im Ausland wohlbekannt, zeigt in einer Sonderausstellung seine Werke, die sich intensiv mit Künstlerporträts auseinandersetzen.

SIGMUND FREUD MUSEUM: Sonderausstellung: "Ferdinand Schmutzer: Freud und seine Zeit im Porträt"
Eine Auswahl aus dem Werk des Radierers Ferdinand Schmutzer (1870-1928), der im frühen 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten Porträtkünstlern Wiens zählte, liefert einen Einblick in das Wiener Kultur- und Geistesleben der Jahrhundertwende.

HEERESGESCHICHTLICHES MUSEUM: Historische Photographie & Münzprägen
Edle Kleider aus feinsten Stoffen warten auf mutige Zeitreisende.

UNGARISCHES KULTURINSTITUT - COLLEGIUM HUNGARICUM: Jenseits des Exotischen. Zeitgenössische Roma-Kunst aus Ungarn
Das Ungarische Kulturinstitut präsentiert Bilder, Skulpturen und Fotografien von Roma-Künstler/innen - unter einem ungewohnten Aspekt.

EISENBAHNMUSEUM STRASSHOF "DAS HEIZHAUS" UND DAMPF-NOSTALGIEZUG: Nachtfototermin (ab 20.45 Uhr) mit den Dampfloks.

VOLKSBILDUNGSHAUS WIENER URANIA: "Fotoandmore" und Live-Bodypainting
Robert Johne "fotoandmore" in bemerkenswerter Kombination mit Birgit Linkes Live-Bodypainting.
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Fotografen aller Welt, strömt herbei...

photokina köln 2008
Jetzt geht´s los: Darauf haben wir alle 2 Jahre gewartet - und jetzt ist sie endlich eröffnet: die Photokina. Hier gibt´s die ersten Impressionen dazu - Videos, Interviews, Bilder, und und und..
Einfach
HIER reinklicken - bequemer geht der Messebesuch nicht ;-)

lomowall lomography


Im Bild: Lomo präsentiert die größte LomoWall der Welt mit unfassbaren 100.000 Bildern der weltweiten Community!



"The Future is Analogue" ist das Motto der Lomografen mit ihrem interesanten Workshop Programm!

Außerdem wird gemunkelt, daß Lomo auf der Photokina zwei Weltneuheiten präsentieren wird - aber pssst - Top Secret!
www.lomography.com



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Mario Testino: "Schönheit langweilt mich"

mario testino photos stern fotografie


stern fotografie Nr. 53 präsentiert das Werk des Fotografen Mario Testino, dem Meister des richtigen Moments unter den Porträt- und Modefotografen. Designer, Models und Hollywood-Stars - sie alle verehren den Großmeister der Illusionsindustrie, da er sich wie kaum ein anderer darauf versteht, ihre Selbstinszenierungen wie Wirklichkeit aussehen zu lassen. Seine Werke bestechen durch authentisch simulierte Sinnlichkeit; sie vereinen bunte Körpermärchen und barocke Fotomalerei mit Sex-Appeal.

Auf rund 90 großformatigen Seiten präsentiert das Portfolio Testinos Aufnahmen aus den letzten Jahren. Eindrucksvoll lässt sich an diesen Werken der Wandlungsprozess erkennen, den der Fotograf vollzog. Was er früher als schön bezeichnete, findet er heute oberflächlich; Schönheit langweilt ihn. In seinen aktuellen Werken versucht er, die Oberfläche zu durchbrechen. So präsentiert er die Models nicht mehr gebräunt, sondern mit weißer Haut und dunkel geschminkten Augen. Sein Anspruch ist es, die Menschen, die er fotografiert dazu zu bringen, ihm etwas zu geben, was sie niemandem sonst überlassen würden. Die Essenz eines guten Bildes stellt für ihn jener Moment dar, in dem ein Gesicht Verletzbarkeit zeigt.
Im Jahr 2007 erschien sein opulenter Bildband "Let me in", der dokumentiert, wie Testino ein Teil der Glamour-Kultur wurde. Leider, so beklagt sich Testino, seien die Menschen heute immer weniger in der Lage, ein gutes Bild als solches zu erkennen. (Quelle: Presseportal.de)
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Finissage & Diskussion Siegfried Wöber

siegfried woeber fotografien

Die Ausstellung " 33 Fotografien 2001 bis 2008 - Siegfried Wöber" neigt sich dem Ende zu. Daher gibt es am 26. September eine Finissage im Café Raimundhof (1060, Mariahilferstrasse 45), die auch fotostrada.at besonders am Herzen liegt.

Um 18 Uhr gibt es eine Diskussion mit Markus Bernath (Der Standard, Kaukasus Experte) und Joachim Frank (Austrian Helsinki Association, Menschenrechtsaktivist, der vor kurzem Georgien besucht hat) zur Situation in Georgien, danach - gegen 19:30 - wird das Ende der Schau offiziell gefeiert; für Wein und Musik aus der Konserve (DJ Zauri Avstriadze) ist gesorgt. (Einladung hier zum Downloaden)

DAS PROJEKT:

Die Freunde von Siegfried Wöber, Maya und Mamuka, organisierten mit ihrer Organisation "Women Information Centre" (www.ginsc.net) Ende Juli eine Sommerschule (á la Zeltlager zur Bildung und Erholung) für eine grosse Gruppe junger Leute aus dem ganzen Land, für die er anfangs Geld sammeln wollte. Die Teilnehmer wurden von dem Krieg überrascht und konnten teilweise nicht in ihre Dörfer und Städte zurückkehren, verloren Verwandte und finden sich nun vor mehr Probleme gestellt.

Manche von ihnen stammen aus Gori oder Südossetien, und brauchen umso mehr Hilfe von aussen. Im Land, wo man von rund 150.000 Flüchtlingen spricht - davon befinden sich noch immer 40.000 in schwierigsten Verhältnissen in Tiflis - kam es zu bedeutenden Zerstörungen und machte auch Kinder der Sommerschule zu Betroffenen. Mit dem Geld, das zuverlässig von Siegfrieds Kontakt in Tiflis unentgeltlich verwaltet wird, werden den Kindern notwendige Schulsachen, Medikamente und Nahrungsmittel gekauft; Wenn ihr von konkreten Schicksalen hören wollt, übersetzt Siegfried gerne die Mails von Maya, und er verspricht natürlich auch, alle Spender genau zu informieren, was mit dem Geld letzlich gemacht wurde.

Wenn jemand bereits davor Hilfe leisten möchte oder nicht am 26. kommen kann, bitte einfach Bescheid geben. Es stehen auch alle Bilder von Siegfried zum Verkauf und kommen obigen Zweck zugute.
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Gallery Anzenberger zeigt Ferdinand Schmutzer

ferdinand schmutzer josef kainz Fotografien schmutzer ferdinand das fotografische werk
© Ferdinand Schmutzer
linkes Bild: Josef Kainz (1858-1910), Schauspieler am Wiener Burgtheater, 1906,
rechtes Bild: Sigmund Freud 1926

Die Gallery Anzenberger lädt zur Eröffnung der Ausstellung und zur Buchpräsentation "FERDINAND SCHMUTZER - Das fotografische Werk 1894-1928" am 24. September 2008,
19 Uhr, in die Zeinlhofergasse 7, 1050 Wien, ein.

Kuratoren. Regina Maria Anzenberger und Uwe Schögl, einleitende Worte: Anna Hanreich (Kunsthostorikerin)
Dauer der Ausstellung 25. September 2008 bis 31. Jänner 2009, 10-18 Uhr.

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Die Schweiz ist sexy...

Pierre Molinier





Pierre Molinier. Autoportrait avec objet fétiche, chaman, 1968. (Selbstportrait mit schamanistischem Fetisch). Silbergelatine-Abzug, 24 x 18 cm. Privatsammlung.
© Pro Litteris, Zürich











Fotografische Begierde und fotografierte Sexualität - Darkside im Fotomuseum Winterthur

Fotografie ist für die Sexualität und ihre Fantasien ein zentrales visuelles Instrument: als Dokument, als Stimulation, als Machtmittel und als künstlerische Gestaltungsform. Fotografie zeigt und stilisiert Lust und Leidenschaft, Voyeurismus und Selbstdarstellung, sexuelle Macht und Konsum. (...) Darkside wird sich u.a. den Fotografien vom idealen, natürlichen und grotesken Körper widmen, wird Sexualität als Teil der Existenz verstehen, fotografierte Sexualpraktiken, Begierden und Fantasmen vorstellen, Sexualität im Surrealismus diskutieren, (...)
Mit Werken von rund 150 FotografInnen, u.a. von Brassaï, Bill Brandt, Hans Bellmer, Man Ray, Pierre Molinier, Germaine Krull, František Drtikol, Claude Cahun, von Christer Strömholm, Anders Petersen, Ed van der Elsken, Walter Chappell, Peter Hujar, Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Nan Goldin, Valie Export, Carolee Schneemann, Urs Lüthi, Jürgen Klauke, Hannah Villiger, von Nobuyoshi Araki, Daido Moriyama, Noritoshi Hirakawa, Arno Nollen, Paul Armand Gette u.v.a.
Kurator: Urs Stahel. Zur Ausstellung erscheint ein Buch im Steidl Verlag. Die Ausstellung wird noch bis 16. November gezeigt!
fotomuseum winterthur
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Börsencrash läßt auch die Kunstszene zittern...

bloomberg lehmann art market crash
Photographer: Simon Dawson/Bloomberg News

Am 18. September berichtete Bloomberg.com, daß der große Crash des Bankinstituts "Lehman Brothers" und "Merrill Lynch" auch die Kunstszene völlig erschüttern wird. Lehman Brothers Holding Inc. besitzt mehr als 3.500 Kunstwerke, darunter zahlreiche Fotografien der derzeit höchstdotierter Fotokünstler wie Andreas Gursky, Jasper Johns und Takashi Murakami. Kunstkäufe wurden vorfinanziert und Kunstwerke hochrangig belehnt. Wer finanziell unbelastete Kunstwerke besitzt, ist als Kunde immerhin besser davon gekommen als wer sein Geld in Fonds angelegt hat.
Was mit all diesen Werken geschehen wird, steht noch nicht fest, da Lehman außerdem im Jahr 2003 eine Sammlung mit 900 Werken des Anlageberaters Neuberger Berman beim Kauf des Unternehmens erwarb. Nun stellt sich die Frage, was mit dieser wertvollen Sammlungen bei einem Firmenverkauf geschehen wird. Bei welchen Auktionshäusern werden die Kunstwerke auftauchen? Zu welchem Preis? Was geschieht nun am Kunstmarkt?

Der Kollaps an der Börse wird weltweit auch die Museen einschneidend beeinflussen: Alle diese Museen wurden finanziell unterstützt (Auszug aus der Liste)!

Museum of Modern Art, the Guggenheim Museum, the Norton Museum of Art in West Palm Beach, Fla., the Bruce Museum in Greenwich, Conn., the Metropolitan Museum of Art, (...), the International Center of Photography, (...), the New Museum of Contemporary Art, (...) the Neuberger Museum of Art in Purchase, (...), the National Gallery, the Tate Modern, the Tate Britain, the Städel Museum in Frankfurt; the Musée du Louvre in Paris; and the Mori Art Museum in Tokyo.
Liest sich wie das Who Is Who der Kunstwelt...

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Warnung vor der Kamera!

EIKON sucht die „Gefährlichste Kamera“
gefährliche kamera eikon


Anlässlich des 3. Europäischen Monats der Fotografie schreibt EIKON einen Wettbewerb aus: Gesucht wird die „Gefährlichste Kamera“.

Unter einer „Gefährlichen Kamera“ wird ein fotografisches Objekt bzw. eine Apparatur verstanden, die eine Gefahr für das Objekt, den Fotografen oder den Betrachter darstellt. Zu diesem Wettbewerb sind alle Kunstrichtungen oder Disziplinen eingeladen. Jede Form der Auseinandersetzung mit dem Thema ist möglich. Die interessantesten Einreichungen werden am 6. und 7. November 2008 bei der Veranstaltung „Gefährliche Kamera“ im Museumsquartier präsentiert. Die besten Arbeiten werden mit Sachpreisen prämiert, in EIKON veröffentlicht und in der electric avenue/MQ ausgestellt.

Die Einreichfrist läuft bis 24. Oktober 2008.

Mehr Informationen unter: +43 1 597 70 88, office@eikon.at
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Der "Blaue Wachhund" paßt auf...

Wie schützt man seine Fotoausrüstung bei einem Termin? Man sperrt sie in ein Büro ein. Man schielt mit einem Auge ständig hin zur kompletten Ausrüstung. Man schleppt sie die ganze Zeit mit sich herum. Oder man nimmt gar keine mit - das Handy tut´s ja auch...

Da das alles natürlich keine Profi-Lösungen sind, ist das hier vielleicht eine gute Idee für Fotografen. Der Schweizer Jungunternehmer Ralph Rimet hat dieses interessante Produkt entwickelt und nun ist es marktreif:
blue watch dog secu 4

BlueWatchDog hat die Grösse einer Kreditkarte und kann diskret an Gepäckstücken wie Fototaschen angebracht werden. Werden Chip und Tasche bewegt, erfolgt die Alarmierung über das Handy.
Erhältlich über www.secu4.ch. Man kann im Internet-Shop testen, ob BlueWatchDog zum Handy kompatibel ist (Preis ca. € 80,-).
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Die Jäger werden zu Gejagten...

So schnell kann es gehen, daß sich die Sache umkehrt...
edinburgh paper google street view


Zitiert aus www.testticker.de:

"Die Fahrer von Googles Kamera-Fahrzeugen lichten alles und jeden ab - sie selbst wollen jedoch nicht fotografiert werden und drohen mit rechtlichen Konsequenzen. Derzeit sind Googles Kamera-Teams im britischen Edinburgh unterwegs. Es handelt sich dabei um die erste britische Stadt, die für Googles Streetview-Aufnahmen fotografiert wird. Reporter der Evening News sind auch schon recht bald auf die Verantwortlichen und deren schwarze Opel getroffen. Doch mussten die Kollegen verwundert feststellen, dass sie Googles Mitarbeiter nicht fotografieren dürfen: "Er sagte, wenn ich eines der Fotos von ihm verwende verklagt er uns, weil sie sich Sorgen wegen möglichen Vergeltungsaktionen machen", meint der Fotograf."

Lesen Sie HIER den Originalartikel in den Evening News "The Edinburgh Paper"!
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Very Important Person-Photographer: Manfred Baumann

Manfred Baumann ist der Fotograf, dem die Stars vertrauen.

Sowohl nationale, als auch internationale Stars gehören zum Klientel des sympathischen Österreichers. Manfred Baumann hat seine Leidenschaft aber auch der Akt- und Reisefotografie verschrieben. In diesem Beitrag von FOTOTV.DE schauen wir Manfred Baumann bei einem Shooting mit der RTL Moderatorin Frauke Ludowig über die Schulter und erfahren, wie er z.B. mit wenig Aufwand Lichtsituationen variiert und auf kleinem Raum Promiportraits erstellt.


manfred baumann foto tv frauke ludowig fototv
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Pro - Ageing - *Jahrhundertmensch

wolf leder jahrhundertmensch


Wolf Leder, *13. Januar 1906
"Auch ein Mann von über 102 Jahren sollte sich noch elegant kleiden."


hedwig knoll jahrhundertmensch









Hedwig Knoll, *10.10.1907
"Meine Urenkel kommen mich mit ihren Kindern besuchen. Das macht mich sehr stolz."



In der Ausstellung "Jahrhundertmensch" bekommen die Ältesten ein Forum: ein Fotokünstler, ein Soziologe und eine Journalistin wagen sich aus ihrer jeweiligen Perspektive mit ganz unterschiedlichen Methoden an das Phänomen Alter heran. Der Fotograf Karsten Thormaehlen hat in seinen Bildern Frauen und Männer portraitiert, die alle über hundert Jahre alt geworden sind. Er macht uns mit Menschen bekannt, die das bewegte 20. Jahrhundert komplett mit zwei Weltkriegen, Zerstörung und Aufbau, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands erlebt und überlebt haben und läßt sie erzählen, wie es ist, uralt zu werden und vor allem uralt zu sein.

Der Fotograf KarstenThormaehlen machte sich im Jahr 2007 auf, in und um Berlin auf die Suche nach Hundertjährigen, um sie nach den Regeln moderner Fotokunst zu portraitieren und die Journalistin Barbara Hardinghaus verfaßte auf der Grundlage ihrer Recherchen den Artikel "Der Jahrhundertmensch". Aus den Fotos und dem Text entstand daraufhin das gemeinsame Ausstellungsprojekt "Jahrhundertmensch", das ab 19. September in der Universität St. Gallen
ab dem 19. September bis 10. Oktober 2008 zu sehen ist. "Jahrhundert Mensch".
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"The right to be American..

.. is the right to be famous."

(Zitat aus dem Video)

Offenbar ist es so: Wir kritisieren und spötteln über die Stars, die von Paparazzi verfolgt, gejagt und abgeblitzt werden. Aber, insgeheim, wären wir doch alle so - verfolgt von den Kameras, gejagt von den Reportern, abgebildet in den Hochglanzmagazinen! ;-)

Jetzt kann man sich diesen Ruhm - erkaufen!
Eine halbe Stunde "Paparazzi"-Getümmel kostet US$ 250, das volle Luxusprogramm US$ 1.500. "CELEB4ADAY" macht´s möglich. Und die Menschen wollen das wohl...

celeb 4 a day
Klicken Sie auf das Video, und schauen Sie!

Ist das etwa die Zukunft der Fotografen, die sonst keine Jobs bekommen?
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Visual Gallery - DAS Highlight auf der photokina

Es schreiben eh alle anderen über die Photokina, das erspare ich mir (und Ihnen)! ABER, einen Hinweis will ich Ihnen doch nicht vorenthalten, weil das - neben aller Technikverliebtheit - doch das Wesentliche bei einer PHOTOmesse ist.. Bilder, Bilder, Bilder... ;-)

Die Visual Gallery - das Ausstellungshighlight der photokina 2008
visual gallery photokina köln
Zum vierten Mal findet die Visual Gallery anlässlich der photokina 2008, World of Imaging, statt. Die Visual Gallery ist ein wesentlicher Bestandteil eines einzigartigen Kreativzentrums für Imaging-Profis in der Halle 1 des Kölner Messegeländes. Dieses Zentrum vereint unter dem Motto „Von Profis für Profis“ neben der Visual Gallery die Bereiche „Meet the Professionals“ sowie „Academy meets photokina“.

Die Visual Gallery bietet auf über 4.000 m² in Halle 1 eine hochkarätige Photoausstellung mit einzigartigen Werken weltbekannter Berufsphotographen sowie herausragender Nachwuchskünstler. Mit ihren Ausstellungsprojekten wendet sich die Visual Gallery an alle nationalen wie internationalen Berufsphotographen, sowie Kreative und Artbuyer aus Verlagen, Werbeagenturen und der Industrie.

Namen gefällig?
Thomas Hoepker: Retrospektive 1955 – heute
Dennis Hopper – Künstlerportraits aus den 1960er Jahren
Bettina Flitner - Frauen mit Visionen
Mercedes Barros - Bilder der Großstadt
“Purple Hearts” – Photographien von Nina Berman
und viele mehr...

I´ll be there - on the road!
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Lennart Nilsson: Fotograf der Killerviren

TV-Tipp für Mittwoch, den 17. September, 21:15 Uhr!

zdf

Todbringende Mikroorganismen - so winzig, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Eine Flut von Viren, Bakterien und anderen winzigen Erregern greifen den Menschen kontinuierlich an. Seit Jahrzehnten sorgt der schwedische Fotograf Lennart Nilsson mit seinen ungewöhnlichen Bildern des menschlichen Körpers weltweit für Aufsehen. Spektakulär ist seine Dokumentation über die Entwicklung des menschlichen Lebens von der Befruchtung der Eizelle bis zur Geburt. Dem Mann, der einst die erste Aufnahme eines Embryos im Mutterleib machte, gelingt es bis heute mit seiner Kreativität und den technischen Möglichkeiten immer wieder in Bereiche des Lebens einzudringen, die zuvor noch nie ein Mensch gesehen hat. "Ich habe wirklich nie daran gedacht, ein Künstler zu sein. Ich wollte immer nur Gehilfe der Wissenschaft sein, einer der Licht ins Dunkel bringt. Einer, der die schärfsten Fotos vom Leben macht, die überhaupt zu machen sind."
Es gelang Lennart Nilsson als erstem Fotografen der Welt, das gefährliche SARS-Virus in der Nahaufnahme darzustellen. Nicht umsonst stützen sich viele internationale Wissenschaftler bei ihrer Arbeit auf Lennart Nilssons Bilder. Die Dokumentation zeigt, welchen erstaunlichen Weg die Wissenschaftler gefunden haben, um die winzigen Verteidigungswaffen unseres Körpers darzustellen. (Quelle: zdfdokukanal)
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Unter 100 € setze ich meinen Trachtenhut nicht auf!

Ab dem 6. Oktober darf man es wieder: Fotografieren im Hofbräuhaus in München!

hofbräuhaus münchen
© BBMC Tobias Ranzinger

WEIL: Je näher das Oktoberfest in München rückt, desto mehr wird im Hofbräuhaus fotografiert und gefilmt. Jede Fernsehstation macht eine Doku über München, jedes Magazin eine Story über die biertrinkenden Münchner und die feschen Dirndln... Die Stammgäste des Bräus haben dabei schon Starallüren, und - siehe Aussage oben - lassen nichts mehr mit sich geschehen, ohne daß der Euro rollt... Deswegen wurde kurzerhand ein Fotografier- und Filmverbot ausgesprochen und die "Ruhe" ist somit wieder am Platzl 9 in Minga eingekehrt. Na denn Prost!
(Quelle: bild online)
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Getty Stipendien - Die Gewinner stehen fest

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von links nach rechts: © David Gillanders, © Eugene Richards, © Lynsey Addario

Die diesjährigen Gewinner der Getty Images-Stipendien für redaktionelle Fotografie stehen fest: Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards.

Die Arbeiten der Gewinner 2008 wurden unter 153 Bewerbern aus 26 Ländern ausgewählt. Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards erhalten eine finanzielle Unterstützung von jeweils 20.000 US-Dollar. Dazu unterstützen sie Fotoredakteure von Getty Images intensiv bei der Verwirklichung ihrer Projekte politisch und sozial engagierter Fotografie. Sehen Sie HIER mehr Infos zu den Fotoprojekten und den FotografInnen.

Es ist schon toll, wenn eine Bildagentur sich für so etwas engangiert. Eine Anregung für Österreich, vielleicht??
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Yoko Ono in der Kunsthalle Bielefeld

yoko ono bielefeld
Portrait (Ausschnitt) by Tom Haller/©Yoko Ono

Mit Yoko Ono (*1933) zeigt die Kunsthalle Bielefeld eine seit mehr als 50 Jahren aktive Künstlerin, der unzweifelhaft das Verdienst zukommt, die Conceptual Art erfunden zu haben. Diese bisher größte Ausstellung der Künstlerin in Deutschland behandelt Onos kosmisches, poetisches wie politisches Verständnis der menschlichen Kultur. Sie umfasst Yoko Onos Werke in einer Auswahl von 1961 bis in die jüngste Gegenwart und zeigt auch Arbeiten im Außenraum des Museums, die in Verbindung zur Stadt stehen. Innerhalb des Kunsthallengebäudes sind auf drei Ebenen Skulpturen, Bilder, Zeichnungen, Fotos, Filme und Klanginstallationen zu erleben. Ein mit der Künstlerin in Bielefeld gedrehter Interviewfilm begleitet die Inszenierung.

Die Ausstellung ist noch bis 16. November in der Kunsthalle Bielefeld zu sehen, ab 13.12 wird sie im Baltic Centre of Contemporary Arts, Gateshead gezeigt.
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Hybrid Beings: Sue Sellinger Fotografie & Animation

sue sellinger hybrid beeings Sellinger2


HYBRID BEINGS - Ein Projekt von Sue Sellinger.

Das Projekt ist ein kritischer Prozess der Auseinandersetzung mit bildgebenden und manipulativen Verfahren. Ausgehend von einer Serie analoger Portraits realer Personen, entsteht eine Serie von digital konstruierten Gesichtern, welche als „Gläserne Körper“ in Form von transparenten Bildern - weiterführend auch in einer surreal wirkenden Videoanimation - neuartige Gestalten annehmen. Lediglich ein einziges, digital optimiertes Portrait dient als Vorlage, das „Master-Face“. Portraitiert werden Personen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Hautfarbe.

(...) Die Darstellung des menschlichen Körpers, im weitesten Sinne, ist davon massiv beeinflusst und schafft die Ausgangsbasis für das Projekt. Es ist der Versuch, die Grenzen der realen, ästhetischer Qualität zu überschreiten und die ästhetischen Dimensionen der menschlichen Abbildung zu erweiterten.

Eröffnung: 18. September 2008, 19 - 21 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. September – 31. Oktober 2008 in der Galerie Strickner, 1060 Wien, Fillgradergasse 2/7
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Wäre das bei uns auch möglich?

So begann alles: Ein Tipp am 3.9. von www.fotointern.ch auf einen Beitrag im Schweizerischen Fernsehen (gehen Sie bitte auf diese Seite und suchen dann den Beitrag der "Rundschau" vom 3.9.2008, ist aus rechtlichen Gründen leider nicht anders möglich).

"Der Fotoreporter Carl Just berichtete während 20 Jahren von den Kriegsschauplätzen der Welt. Als Folge davon leidet er unter chronischen Angstzuständen. Der Ringier-Verlag hat ihm gekündigt. Jetzt klagt Carl Just gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber."

Und dann ging´s am 6.9. so weiter (Quelle: www.persoenlich.com):

"Kriegsbeil mit Journalist Carl Just begraben. Parteien einigen sich auf Vergleich.

Der langjährige Ringier-Journalist und Kriegsreporter Carl Just ist am Donnerstag wegen Kündigung vor Arbeitsgericht gestanden. Mit seinem früheren Arbeitgeber Ringier erzielte er einen Vergleich. Über den Inhalt schweigen beide Parteien.
Der 52-jährige Journalist arbeitete viele Jahre beim Zürcher Verlagshaus für die Blätter "Blick", "SonntagsBlick" und "Schweizer Illustrierte". Er war 25 Jahre als Reporter in Kriegsgebieten tätig. Anfang Januar 2007 erhielt er von seinem Arbeitgeber wegen gesundheitlicher Probleme eine Änderungskündigung mit befristetem Arbeitsvertrag. Per 2008 wurde das Arbeitsverhältnis definitiv aufgelöst, nachdem er längere Zeit krank gewesen war.

Vor Gericht verlangte der Journalist von Ringier Schadenersatz und Genugtuung in Höhe von 200'000 Franken wegen Verletzung der Fürsorgepflicht. Er machte in diesem Zusammenhang eine "posttraumatische Belastungsstörung" geltend als Folge seiner Einsätze in Kriegsgebieten für Ringier.

Der Verlag bestritt zwar vor Gericht jegliche Verantwortung für die Krankheit seines ehemaligen Angestellten. Dennoch stimmten beide Parteien einem Vergleich zu. Dieser hat aber noch keine Rechtskraft, wie der Anwalt des Journalisten sagt. (sda)

Was sagen Sie dazu?
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Karin Maria Pfeifer: FROSCHKÖNIG?

karin maria pfeifer froschkönig

barbara preyer zeigt

karin maria pfeifer FROSCHKÖNIG?

eröffnung: mittwoch, 10.september 2008, 18.30 Uhr. young austrian art,
1070 wien, breitegasse 19. es spricht mela maresch

ausstellungsdauer: 11.september – 19.oktober 2008

Die spannungsgeladen-ironische Interpretation von Karin Maria Pfeifer (demnächst auch in der Sammlung Essl, “emerging artists”, zu sehen) macht Frauenfiguren jenseits des Idealalters und des Idealgewichts zu den Hauptakteurinnen ihrer expressiven Bildwelt. Frauen mit Ecken und Kanten, die gerade deswegen selbstbewusst genug sind, ihre Portion Glück im Leben einzuforden - inklusive Froschkönig, den man auch mal gegen die Wand werfen kann, wenn er nervt.
Siehe das Bild oben: Was dort offensichtlich schon geschehen ist ;-)
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Willy Puchner: Tierleben

willy puchner tierleben

Der Christian Brandstätter Verlag und das Naturhistorische Museum laden ein:
Buchpräsentation am Mittwoch, dem 10. September um 18 Uhr im Naturhistorischen Museum

Willy Puchners Tierleben | Mit einem Essay von Christoph Ransmayr, Christian Brandstätter Verlag

Willy Puchner ist ein Reisender, fotografierend und sammelnd findet sein Entdeckerauge allerorts eine Bühne vor. Dieses Buch versammelt seine auf zahlreichen Reisen entstandenen, subtilen und oft bizarren Tierbilder, die – ebenso wie seine Text-Miniaturen – Geschichten erzählen: Am glücklichsten sei der Mensch, »wenn er einem Tier für Sekunden in die Augen blickt, wenn er sich mit ihm auf außergewöhnliche Art und Weise verbunden fühlt ... Kein Laut. Keine Bewegung. Nur noch Verbeugung«. – Diese Momentaufnahmen geben eine Ahnung davon, wen wir dressieren, streicheln oder verzehren. Aus einer Sammlung »tierischer« Lebensläufe ergibt sich am Ende das beiläufige Bild des menschlichen Auftritts – ein fotografisches Negativ.
(Klicken Sie HIER für die Einladung)
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Lore Heuermann: Auf der Höhe der Zeit

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Lore Heuermann beschäftigt sich fast vier Jahrzehnte mit dem faszinierenden Thema der Bewegung, auch im Sinne der chinesischen Philosophie, die von einer Metamorphose der Elemente und ihrer Aggregatszustände ausgeht.

Heuermann schreibt nicht mit ihrem ganzen Körper wie Performerinnen, sie nützt ihn nicht zur theatralischen Abreaktion oder Demonstration, nicht einmal für intervenierende Handlungen, sondern sie zeichnet seit Beginn der Neunzigerjahre nach Tänzen, vorzugsweise Ausdruckstanz. Dabei hält sie sich immer im Hintergrund der Tanzperformance an einem Tisch oder auch nur Zeichenpult auf und allein die Bewegung der Hand ist ihr wesentlich, darauf richtet sie die Kamera, falls sie ihre Intervention überhaupt dokumentiert.
(Text von Brigitte Borchhardt-Birbaumer)

Eröffnung am 09. 09. 2008, 19 uhr, im Künstlerhaus, 1010 Wien, Karlsplatz 5

Die Ausstellung ist bis 21. 09. 2008 zu sehen.
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Leuchtende Frauen in der Nacht

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© Peter Kubelka

Sie fielen Ihnen sicherlich in den letzten Monaten in Wiens Strassen auf - die leuchtenden Frauen in den 400 Citylight-Kästen mit inszenierten Portraitfotos der Künstlerin Irene Andessner. Verdienstvolle, legendäre und mittlerweile fast vergessene Wiener Frauenpersönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts aus Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wie Marianne Hainisch geb. Perger; Bertha von Suttner geb. Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau; Katharina Schratt; Bertha Pappenheim (»Anna O.«); Alice Schalek Pseud.: Paul Michaely; Emilie (Luise) Flöge und viel andere...

Bei allen Porträts schlüpfte Irene Andessner in die Kleidung, die Pose, die Rolle dieser Frauen. Der Fotograf Peter Kubelka und Sabine Vukovich (Assistentin) standen hinter der Kamera und lichteten ab.
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Sexy Subaru - PhotoShooting für jeden!

Subaru, der größte Hersteller von Allradantriebs-PKW, ist erfolgreich!
Und jetzt sogar sexy... und witzig ;-)
Endlich haben ALLE Fotografen die Chance, bei einem Photoshooting dabei zu sein.
Probieren Sie´s aus - viel Spaß dabei!

subaru
Klicken Sie auf das Bild und schon kann es losgehen.

Wir danken dem Wiener Fotografen Daniel K. Gebhart für das Aufstöbern dieser witzigen Meldung aus der Welt der Fotografie!
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Flowers für Kate - Video von Nick Knight


flowers
(Klicken Sie auf das Bild und das Video startet)

Der Brite Nick Knight zählt zu den bedeutendsten Modefotografen der Welt und hat bereits Kampagnen für Christian Dior, Swarovski und Calvin Klein gestaltet. Er hat einen innovativen Kurzfilm mit dem Titel ‚Bloom‘ gedreht und die Fotos in diesem Film, in dem mit Kate Moss mitwirkt, entstanden mit 30 Canon EOS 5D, die alle auf einer runden Spezialkonstruktion befestigt waren. Jede Kamera war mit einem Canon Objektiv EF 24-105mm ausgestattet.

Die von dem renommierten Unternehmen Glassworks gefertigte Konstruktion mit einem Durchmesser von sechs Metern ermöglichte Knight die Anwendung des so genannten ‚Time-Slice-Verfahrens‘: Alle 30 Kameras waren zentral auf das Motiv gerichtet und wurden gleichzeitig ausgelöst. Anschließend wurden die Bilder sortiert, bearbeitet und mit verschiedenen abstrakten Blumenmotiven kombiniert. Der Soundtrack des Films besteht aus der Rezitation eines Gedichtes, das speziell für diesen Anlass vom Londoner Lyriker Roddy Lumsden verfasst und von Kate Moss gelesen wurde.

„Mit diesem Shooting wollte ich einen neuen Weg kreieren, um aktuelle Mode der Saison zu präsentieren”, erklärte Nick Knight. „Viele Kleidungsstücke hatten einen stark floralen Charakter, und das lieferte die Inspiration für diesen Film. Er ist sehr abstrakt, vermittelt aber dennoch einen sehr organischen Eindruck.”
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Sehen Sie die Musik - lautlos und nur im Kopf

gehsteigdisco
1968 vs. 1978 - Gehsteigdisco: 2 Kanal-Funkkopfhörer-Disco im öffentlichen Raum;
Konzept: Oliver Hangl

Termin: 06.09.2008, 20-–24 Uhr; Ort: Jodok Fink Platz (Maria Treu), 1080 Wien

Kanal 1968: DJs Beatzentrale Allstars (Dominik Danner, Patricio Salgado, Rene, Les Messieurs); Kanal 1978: DJs k48 Allstars (Nußbaum, Knope, Hangl).

Während sich die Gäste in den Schanigärten der angrenzenden Gastronomiebetriebe unterhalten, legen zwei DJ-Teams simultan auf, wobei die Musik jedoch ausschließlich über Funkkopfhörer übertragen wird. Keine Verstärker, keine Lautsprecher!
Passend zum thematischen Schwerpunkt der Bezirksfestwochen werden die DJs ausschließlich Platten aus dem Jahr 1968 (Kanal 1) und dem Jahr 1978 (Kanal 2) auflegen. Die 2-Kanaltechnik ermöglicht die individuelle, direkte Gegenüberstellung der beiden Epochen. Die radikale Entwicklung in der Musik spiegelt den gesellschaftlichen Wandel dieser Zeit wider. Das Disco-Publikum befindet sich, umgeben vom urbanen Lärm, am Platz und lauscht über Kopfhörer dem puren Sound. Jeder Teilnehmer kann zwischen den beiden, im Rhythmus völlig unterschiedlichen Sets wählen (!). Der Platz verwandelt sich schleichend in einen quasi lautlosen Dancefloor, der sich somit optisch in zwei Gruppen teilt.

Unterstützt von: Kultur Josefstadt. Dank für den professionellen Support von: AKG, Cyberlab, Brillenmanufaktur, Crumpler Bags, Klangfarbe, shu!, Mc Shark Multimedia.
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101 Photoshop Tipps

Heute beginnt die 10. Photoshop World in Las Vegas, die weltweit größte Messe über Photoshop. Hier erfahren Sie alle News zu Adobe, Photoshop Lightroom und InDesign... Wer nicht hinfahren will/kann/darf, sollte sich dieses Video zu Photoshop ansehen:

DAS ist einfach toll! Auch für Technik-Dummys... So schnell hat noch nie jemand erklärt. So flott haben Sie noch nie gelernt. So rasch werden Sie nie wieder zuhören (können). Viel Spaß bei Dekes 101 Tipps für Photoshop. Klick the picture and off you go!

deke
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Sascha Manówicz: ZeitZonen

sascha manowicz portraits zeitzonen
Bezirksmuseum Josefstadt, 1080 Wien, Schmidgasse 18


Mit nachdrücklich wirkenden Arbeiten in Farbe und in Schwarz/Weiß deckt der Wiener Lichtbildner Sascha Manowicz das breite Spektrum der künstlerischen Fotografie ab.

Museumsleiterin Dr. Elfriede-Maria Faber begrüßt die Besucher der Vernissage. Aufnahmen prominenter Zeitgenossen sind in dieser Schau ebenso vertreten wie Bilder von Mitmenschen, die nicht im Rampenlicht stehen. Vorwiegend stellt der Kreative Farbaufnahmen aus, mit Schwarz/Weiß-Fotos wird die Kollektion optimal abgerundet.


Der im Jahre 1941 in Wien geborene Kreative hält konsequent an der traditionellen Analog-Technik fest. Nur ein kleiner Auszug aus dem reichhaltigen Archiv des Künstlers ist jetzt zu bewundern. Die meisten ausgestellten Fotos entstanden während der letzten 10 Jahre. Vom Film-Star Dennis Hopper bis zu den Autoren Bodo Hell plus Christoph Ransmayr und dem Bildhauer Alfred Hrdlicka erstreckt sich die Palette ausdrucksvoller Porträts im Bezirksmuseum der Josefstadt.
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New Photography 2008 im MOMA in New York

Falls jemand gerade in New York ist - Spannende Ausstellung ab 10. September im MOMA!
jos mik
New Photography is the annual fall showcase of significant recent work in photography. This year's exhibition features the work of Josephine Meckseper (German, b. 1964) and Mikhael Subotzky (South African, b. 1981).

"In her photographs and signature vitrine displays, Meckseper explores the media's strategy of mixing political news and advertising content. Her installation includes a selection of life-size photographs of models dressed in vintage lingerie from the 1950s, from her 2006 Blow-Up series. Also included is Quelle International (2008), a new group of pictures culled from a mail-order catalogue popular in Germany in the 1970s that have been printed on reflective Mylar. In both series the artist uses the semantic codes of advertising to address issues of power and consumerism.

Subotzky's recent body of photographic work, Beaufort West (2006-2008), portrays a small desert town in South Africa's Western Cape blighted by unemployment, rampant crime, domestic violence, poverty, and segregation. The artist was drawn to this subject by the local jail, which is strangely situated in the center of the town, in a traffic circle at the intersection of the main highway between Johannesburg and Cape Town. His photographs of Beaufort West's various populations—inmates, outcasts, families, residents, and passersby—formulate a stirring vision of South Africa's strained post-apartheid condition."

moma
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Kamera für Blinde - derzeit noch ein Prototyp

touch sight camera for the blind

Diese Idee ist wirklich einzigartig! Mit der digitalen Kamera "Touch Sight" werden beim Fotografieren für 3 Sekunden Geräusche und Töne aufgenommen. Danach können diese "BIlder" angesehen werden, zwar nicht auf einem LCD Display, sondern auf einem Braille display, wo ein 3-dimensionales Bild enstanden ist. Man begreift also das Bild - Touch Sight.

Lesen Sie dazu Statement vom Designer Chueh Lee bei Samsung China:

"Touch Sight is a revolutionary digital camera designed for visually impaired people. Simple features make it easy to use, including a unique feature which records sound for three seconds after pressing the shutter button. The user can then use the sound as reference when reviewing and managing the photos. Touch Sight does not have an LCD but instead has a lightweight, flexible Braille display sheet which displays a 3D image by embossing the surface, allowing the user to touch their photo. The sound file and picture document combine to become a touchable photo that is saved in the device and can be uploaded to share with others–and downloaded to other Touch Sight cameras.”

HIer ist der komplette Text dazu und noch mehr Produktfotos!
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Wein und Symbolismus - Paul Landl

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© Paul Landl, Roter Schmetterling

Wein & Symbolismus“ von Paul Landl, Photographer

Vernissage am 4.September 2008 – 19:00 Uhr beim Galerieheuriger Plos, Hauptstraße 161,
2500 Weinort Sooß

Paul Landl sagt: "Die Bilder sollen meinen Hang zum Monumentalismus und zu einer gewissen Ästhetik unterstreichen. Das Gleichgewicht zwischen Farbe und Form bezw. Fülle und Leer spielt deswegen eine wesentliche Rolle. (...) Ich füge zusammen, was meiner Ansicht zusammen gehört."

(Einladung zum Downloaden als pdf hier)
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Im Radiokolleg in Ö1 hört man vom Sehen

Hör-Tipp auf Ö1 im Radiokolleg,
Montag, 1., bis Donnerstag, 4. September 2008, jeweils um 9:30 Uhr

Inszenierter Blick auf die Wirklichkeit

Welchen Bildern können wir glauben? Mit Fotografien lassen sich vortrefflich Emotionen schüren, politisch agieren und jene Dinge in den öffentlichen Mittelpunkt rücken, auf die der Fotograf das Augenmerk des Betrachters lenken will - egal, ob es sich dabei um schlanke Beine, Tatwaffen oder Naturkatastrophen handelt. Es wird retuschiert und getrickst. Kaum ein Bild auf einer Reklametafel, kaum ein Foto in einem Magazin, das nicht bearbeitet wurde. Nasen werden gerade gerichtet, Beine werden gestreckt, Muttermale und Falten weggezaubert.

HIER ist der ganze Text von Mariann Unterluggauer zur Ö1-Sendung "Radiokolleg - Welchen Bildern können wir glauben?"

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Seufz... eine Pocketkamera!

kodak pocketkamera

Meine erste war eine "Kodak", so eine wie auf der Website von www.kameramuseum.de. Sie kostete 800,- Schilling (wer´s noch kennt; heute sind das rund €58,-) und ich hatte wirklich lange darauf gespart. Und dann war sie da: wunderbar! Sie lag in einer Hartplastikschachtel und wurde wirklich nur zu speziellen Festtagen heraus- und mitgenommen: zum Schulausflug auf die Rax, in den Urlaub nach Schweden, zur Wanderung rund um den Neusiedler See...

Lesen Sie doch HIER, was noch andere Schwärmer - in diesem Fall Dirk Bongardt vom Spiegel online - zu dieser und ähnlichen Pocketkameras sagen.
Pocketkameras - das Wort ist ja auch ganz verschwunden, oder? Und Filme - Sie erinnern sich noch daran? Und erst die Würfelblitze...!
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Der September ist Romy Schneider gewidmet...

arte magazin
Die September-Ausgabe des ARTE Magazins widmet der Schauspielerin Romy Schneider einen großen Bericht. Das Interview mit Robert Lebeck, dem Fotografen, der sie einfach als "Romy" fotografierte. Ihm vertraute sie, ihn ließ sie fotografieren.

Der deutschen Presse gegenüber war Romy Schneider eher misstrauisch. Nur einen Fotografen ließ der scheue Star immer wieder ganz nah an sich heran: Robert Lebeck.

Ein Stück deutscher Fotogeschichte – vielleicht ist es sogar ein Stück Zeitgeschichte: Sorgfältig nummerierte und geordnete Kartons stapeln sich bis zur hohen stuckverzierten Zimmerdecke. Tausende von Negativen und Kontaktabzügen bewahrt der Fotograf Robert Lebeck hier auf, in seinem Apartment in Berlin-Schöneberg. In den Nebenzimmern unzählige gerahmte Bilder, Regale voller Bücher und Unmengen von Zeitschriften, in denen seine Bilder gedruckt wurden –Zeugnisse einer ertragreichen Fotografenlaufbahn, die ihn von der Heidelberger Lokalzeitung über „GEO“ bis hin zum „Stern“ führte. Lebeck verbringt momentan viel Zeit hier, sucht für eine Ausstellung im Berliner Gropius-Bau nach seinen besten Fotos und Titelblättern. (... der ganze Artikel ist hier)

Unbedingt das Magazin kaufen und das Interview lesen - oder Romy Schneiders Filme auf ARTE ansehen:
Ludwig II. • Spielfilm am Montag • 1. September, 14.55 (Teil 1) und 21.00 (Teil 2)
Christine • Spielfilm am Montag • 8. September • 21.00
Romy Schneider – Eine Filmliebe in Frankreich, Themenabend am Sonntag • 21. September • 20.40
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