Straßenfotografie im Wandel der Zeit...

Francis Alÿs sleepers
Street-Photographie 1999-2006: Aus der Serie „Sleepers“, fotografiert in Mexico City. © Francis Alÿs

Die Ausstellung Street & Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie präsentiert mit rund 300 Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert erstmals die faszinierende Geschichte zweier zentraler Produktionsorte des fotografischen Mediums. Sie entstand in Kooperation mit der Tate Modern, London.

Durch Arbeiten von Diane Arbus, Cecil Beaton, Brassaï, Walker Evans, Helen Levitt, Robert Mapplethorpe, Irving Penn, Cindy Sherman, Malick Sidibé, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmans, Weegee u.a. legt die Ausstellung dynamische Wechselwirkungen der fotografischen Praxis auf der Straße und im Studio offen.

Seit dem Beginn des 20. Jahrhundert prägt die Fotografie das Bild der sich herausbildenden westlichen Metropolen mit ihren unterschiedlichen Milieus. Street & Studio zeigt unterschiedliche Genres und Arbeitsweisen, die sich bedingt durch ihre räumliche Aufnahmesituation, bis heute entwickelt haben und erschließt die Fotografie als Medium der Stadt.

Noch bis 11. Jänner 2009 im Museum Folkwang Essen
Kahrstraße 16, 45128 Essen
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photo l.a. 2009

Christine Nguyen, Octopi Tree, 2008
© Christine Nguyen, Octopi Tree, 2008. C-print on Sintra 48 x 80 inches.

artfairs inc. is pleased to announce that photo l.a. 2009, the 18th Annual International Los Angeles Photographic Art Exposition and the largest exhibition of its kind in the United States, will take place from January 9-11, 2009 at the historic Barker Hangar at the Santa Monica Airport. photo l.a. 2009 will feature the finest photographic art on display and for sale, from the earliest 19th Century photographic experiments to the most contemporary photography and photo-based art. Seventy of the world’s leading galleries and private dealers representing International and U.S.-based artists will display work at photo l.a. 2009.Lesen Sie mehr... !

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Alec Soth in Winterthur


alec soth winterthur
„Für mich sind diese Bilder positiv, eine Darstellung von Glück», sagt Alec Soth – hier in der Winterthurer Ausstellung. Photo: Doris Fanconi ·

Alex Soth, 1969 in Minneapolis geboren, scheint direkt dem Bilderbuch der US-Klischees entsprungen: Sportlich gekleidet, mit Baseballkappe, herzlichem Lachen, offener, unkomplizierter und zugleich sehr höflicher Art vermittelt er diesen Eindruck.
Auch seine beiden durch Buchpublikationen und Ausstellungen bekanntesten Fotoserien – «Sleeping by the Mississippi» und «Niagara» – beackern uramerikanisches, legendäres Terrain. Aber so, dass man zweimal hinschaut, weil die Bilder nicht ganz so eindeutig sind: Stricken sie an diesen Legenden weiter – oder modeln sie sie nicht auch um?
(Lesen Sie HIER weiter)

Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44 + 45, 8400 Winterthur (Zürich)
bis 8. Februar 2009.
Bücher von Alec Soth sind bei Steidl, Göttingen, erschienen, u.a. «Niagara» und «Dog Days Bogota».
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Dennis Hopper in Paris

dennis hopper ausstellung paris

Dennis Hopper spielte in „Denn sie wissen nicht, was sie tun“, in „Apocalypse Now“ und in David Lynchs „Blue Velvet“. In „Easy Rider“ stand er sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Doch Hoppers künstlerisches Talent beschränkt sich nicht auf die Welt des Films: Er betätigt sich auch als Fotograf, Maler und Sammler, wie derzeit (und noch bis zum 19. Januar 2009) eine Ausstellung im Pariser Filminstitut „Cinémathèque française“ beweist.
Hoppers Werke zeigen ein Amerika jenseits der Traumfabrik Hollywood, sie geben Einblick in die Randbereiche der amerikanischen Gesellschaft.

Noch bis 19. Jänner 2009 in der
La Cinémathèque française
51, rue de Bercy, 75012 PARIS
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Andreas Fux: Die süsse Haut

andreas fux die süsse haut

Mit ‘Die süsse Haut’ hat Andreas Fux eine Serie geschaffen, die in ihrer distanzierten aber nie unpersönlichen Ästhetik ein Thema umkreist, dass in dieser Eindringlichkeit selten beschrieben wurde. Hier werden keine Hochglanzmodels vorgeführt – der modische Catwalk der Selbstdarstellung fehlt. Was zu sehen ist, sind sensible Einsichten in eine Welt, die den Meisten verschlossen ist oder nur als plakative Idee existiert.

Zwar gehören Tattoos und Piercings unterdessen zum modischen Accessoire und Mainstream, aber selten werden sie in dieser Konsequenz angewendet. Und für Cuts und dem miteinhergehenden Blut fehlt dann meistens der Mut. Was treibt diese Menschen zu solch ritualisierten Handlungen?

Bis 24. Dezember 2008
WIDMER+THEODORIDIS contemporary
Weggengasse 3, 8001 Zürich / Schweiz

P.S. Schauen Sie sich auf jeden Fall die Homepage von Andreas Fux an, die Bilder sind stark, ungewöhnlich, aufrüttelnd, spannend...
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Five Seconds Later: Gregor Stephan

gregor stephan three plus one
© Gregor Stephan, three plus one, 120*170cm, Digital Lambda Print

In seiner zweiten Einzelausstellung bei Hunchentoot werden neue fotografische Arbeiten des Goldsmiths University-Absolventen Gregor Stephan präsentiert.
Im Rahmen von "Five Seconds Later" wird die Grenze des Sichtbaren in Beziehung zur Zeit erforscht. Sämtliche in der Ausstellung präsentierten Serien von Stadtlandschaften und Portraits basieren auf analogen Fotografien, deren Negative fünf Sekunden belichtet wurden. Diese lange Belichtung bei offener Blende transformiert Stadtlandschaften und Menschen in ein schwarzes Negativ. Durch einen hoch auflösenden Scan des Negativs erscheint eine verblasste, körnige, kratzige, manchmal farbige und neblige Textur.
Die nur scheinbare technische Unvollkommenheit dieser Fotos reduziert Landschaft und Menschen auf ein physisches Erscheinungsbild, das sich eher durch Licht und verblassenden Schatten als durch Profil und Volumen auszeichnen. Die Sujets werden dadurch in einem Schwebezustand zwischen Erscheinen und Verschwinden gehalten.

Noch bis 10. Dezember bei
hunchentoot - Galerie für zeitgenössische Positionen
Inhaber Hannes Uhlemann
Choriner Straße 8, 10119 Berlin
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Workers: Bilder von Sebastião Salgado

Workers: Photographs by Sebastião Salgado
Workers emerging from a coal mine. Dhanbad, Bihar State, India, 1989,
Photographs by Sebastião SALGADO / Amazonas images

Falls jemand gerade auf dem Weg nach Texas sein sollte... Diese Ausstellung von Salgados Bildern ist sicherlich sehenswert!

Workers: Photographs by Sebastião Salgado

Workers is a global epic that transcends mere photography to become an affirmation of the enduring spirit of working men and women. Salgado’s black and white photographs are an archaeological exploration of the activities that have defined work from the Stone Age through the Industrial Age, to the present. An elegy for the passing of traditional methods of labor and production during an era of globalization, Workers delivers a message of endurance and hope. More than those of any other living photographer, Salgado's images of the world's poor stand in tribute to the human condition. Organized by Lélia Wanick Salgado/Amazonas Images.


Austin Museum Of Art - noch bis 8. Februar 2009
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Von der Wirklichkeit weit entfernt - Fotografie

mike tyson albert watson


© Albert Watson: Auf "Mike Tyson, Catskills, New York, 1986" hielt Watson den beachtlichen Nacken des ehemaligen Box-Weltmeisters fest.










Ein Turm mit Ohren. Die Bildlegende korrigiert die spontane Wahrnehmung rasch: Mike Tyson (1986). Formatfüllend hat der Fotograf Albert Watson den Hinterkopf des einstigen Boxweltmeisters ins Bild gesetzt. Übergangslos gehen Kopf und Hals ineinander über. Schweißperlen auf der Haut werfen genau kalkulierte Lichtflecken zurück und verleihen der Aufnahme einen Hauch von Plastizität. Kein klassisches Porträt. Das Gesicht befindet sich im Off. Dennoch scheint das Bild alles über den gewalttätigen Tyson auszudrücken; gemessen jedenfalls an dem, was die Medien von ihm übermittelt haben.

Ob Mike Tyson, Kate Moss oder Jack Nicholson: Albert Watsons Fotografien entlocken den größten Stars noch überraschende Seiten.

Dagegen beeindruckt der Kollege Jim Dine ganz ohne Glitzerwelt. Zwei Ausstellungen würdigen jetzt ihre Werke. Das Schöne ist: Von der Wirklichkeit sind beide gleich weit entfernt.

Albert Watson: noch bis 18. Jänner 2009 im NRW-FORUM DÜSSELDORF,
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Jim Dine: noch bis 14. Dezember 2008 im Mediapark,
Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
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Groß, größer, Panorama

berlinische galerie tiedemann arwed messmer
Pariser Platz, 1951, Aufgenommen von einem Fotografen namens Tiedemann, Rekonstruiert von Arwed Messmer 2008, 1,25 x 5,84 Meter (!)

Berliner Panoramafotografien aus den Jahren 1949 - 1952

Aufgenommen vom Fotografen Tiedemann. Rekonstruiert und interpretiert von Arwed Messmer

Der Beitrag der Berlinischen Galerie zum Monat der Fotografie
Kuratoren: Florian Ebner, Ursula Müller

Im Berlin der frühen Aufbaujahre machte sich ein Fotograf namens Tiedemann an eine umfangreiche Arbeit: Ausgerüstet mit einer Großformatkamera und zuweilen begleitet von Assistenten, die eine Messlatte trugen, dokumentierte er im Auftrag des Magistrats der DDR-Hauptstadt zentrale Schauplätze, aber auch andere Orte, welche für die Stadtplanung von großer Bedeutung waren.
Seine rund 1500 in der Berlinischen Galerie bewahrten Aufnahmen halten unter anderem den Pariser Platz oder das Areal des zerstörten Schlosses (den neu benannten Marx-Engels-Platz) ebenso fest wie die Baustelle des Walter-Ulbricht-Stadions oder eine Sandentnahmestelle an der Peripherie. (...) (Lesen Sie HIER weiter.)

Berlinische Galerie. Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Stiftung Öffentlichen Rechts. Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin
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Susan Hiller: The J. Street Project

hiller
Susan Hiller, The J. Street Project (Index), (detail: Coburg, Judenberg) 2002-2005, wall-based installation: 303 archival colour inkjets mounted on Kapaline, oak frames, index and map in adhesive vinyl, two walls, each approx. 394 x 78 in. / 1000 x 197 cm; dimensions variable, edition of 3 (+ 2AP). © Susan Hiller; Courtesy Timothy Taylor Gallery, London.

Finding and photographing every street in Germany with the prefix Juden (Jews) in its name: this was the task that the London-based, American-born artist Susan Hiller set for herself in 2002 after a chance encounter with a street sign reading “Judenstrasse” (“Jews’ Street”) in Berlin. She found the sign strangely ambiguous. It was meant to commemorate the Jewish community that once inhabited the area, but for Hiller it marked a history of discrimination, segregation and violence. She subsequently discovered that there were many streets throughout Germany containing the prefix Juden. “The Jews are gone,” Susan Hiller has said, “but the street names remain as ghosts of the past, haunting the present.” (ganzer Text über die Ausstellung HIER).

Noch bis 1. Februar 2009 zu sehen:
The Jewish Museum, 1109 Fifth Avenue at 92nd Street, New York, New York 10128
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"Auslage in Arbeit" im Naturhistorischen Museum

Kaucyila Brooke Naturhistorisches Museum wien
© Kaucyila Brooke

Die Serie “Vitrinen in Arbeit" der amerikanischen Künstlerin Kaucyila Brooke entstand im Naturhistorischen Museum in Wien, als dessen Präsentationsform modernisiert wurde.

»Vitrinen in Arbeit« umfasst eine Serie von 140 Farbfotografien der amerikanischen Künstlerin Kaucyila Brooke, die zwischen 2001 und 2004 im Naturhistorischen Museum in Wien entstand.
Während vergleichbare Museen längst zu Erlebnismuseen umstrukturiert wurden, blieb dieses Museum weiterhin einer Konzeption des 19. Jahrhunderts und der Idee einer Einordnung der Naturdinge nach Arten und Familien verpflichtet.

Kaucyila Brooke zeigt die Spuren und Relikte der Vergangenheit, die drapierten Körper ausgestopfter Tiere und den Schmutz, der in den Vitrinen zurückbleibt, nachdem die Ausstellungsgegenstände entfernt wurden.

Noch bis 21. Dezember in der ALFRED EHRHARDT STIFTUNG, Schönhauser Str. 8, 50968 Köln, zu sehen.
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Foam_ Fotografiemuseum Amsterdam zeigt...

derzeit 2 Ausstellungen, die es Wert sind, dorthin zu flitzen...
helen levitt


Helen Levitt - In the Street

bis 18 Jänner 2009

Strassenfotografie at its best - New Yorker Ansichten...

New York, 1988 © Helen Levitt. Courtesy Laurence Miller Gallery, New York



kees scherer
Waiting, 1955-59, London © Stichting FotoArchief Kees Scherer / MAI
Fotojournalismus aus den 50-er und 60-er Jahren

Kees Scherer - Photographic Explorations

bis 18 Jänner 2009

Foam_Fotografiemuseum Amsterdam: Keizersgracht 609, 1017 DS Amsterdam
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Paris Photo - Japan zu Gast

PARIS PHOTO: 13. - 16. November im Carrousel du Louvre
paris photo 2008

Since it first began more than a decade ago, Paris Photo has won recognition as the world's premier fair for still photography. This unique event offers a panorama of fine art photography from its early days to the present day, and presents a forward-looking overview of global trends and expressions available in this medium.
The 2008 edition, which brings together some one hundred galleries and publishers from around the world, will coincide with Paris Photography Month, making the City of Lights the international epicentre of art photography.

* 40,000 visitors (40 % from abroad).
* 120 exhibitors - galleries, publishers and magazines - from some 20 countries.
* Work by more than 500 international photographers.
* Media coverage with 500 stories in the most prestigious international news outlets.
* 1,000 accredited journalists from 50 countries.
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"Monat der Fotografie" auf einem Wien-Stadtplan

monat der fotografie wien 2008


Eine wirklich tolle Idee hatte das Organisations-Team vom "Monat der Fotografie": Den Wien-Stadtplan mit allen Veranstaltungsorten im Monat November...


Und HIER gibt´s ihn als pdf zum Downloaden.

Viel Spaß bei allen noch kommenden Verni- und Finissagen... ;-)



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"KUNST im TURM #2"

M-ARS und das Justizzentrum Wien Mitte laden herzlich zur Vernissage

"KUNST im TURM #2"

am Freitag, dem 14.11.2008 ab 16:00 Uhr im Vienna City Tower, Marxergasse 1A, 1030 Wien

Mit Werken von 41 Künstler/innen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Ungarn, Polen, Griechenland und dem Vietnam auf 7 Stockwerken, starten wir in das 2. Jahr des Bestehens der wohl weitläufigsten Galerie in ganz Wien.

Specials: "Das Recht auf das eigene Bild" - Die Renaissance der Porträtmalerei und Wein aus den besten Rieden (Weingut Franz Zwanzinger, Enzesfeld)
mars kunstsupermarkt wien


Auf Ihr Kommen freut sich Ihr M-ARS Der Kunstsupermarkt

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Niki Witoszynskyj zeigt seine "Weltordnungen"

Niki Witoszynskyj
§1 Weltordnung : "DreamTeam" 2008
Zur Fussball-Europameisterschaft 2008. Das Trikot als Uniform. Nach dem Spielende folgt der Trikottausch, die Demaskierung zum Individuum. Die 'gefakten' Autogramme verleihen den "DreamTeam"-Tafeln eine (künstliche) Authentizität und Wichtigkeit.

§2 Weltordnung : "24 Karat" 2007
Der Schein trügt. Der Hintergrund ein schön schäbig glänzender Widerspruch, ein goldener zerschlissener Stoff. Gold ist keine definierte Farbe, und definiert sich über den Glanz. Auf Nikis Amateur-Models regnet es Staniol-Konfetti, das eine Störung/Unruhe/Irritation bewirkt!

§3 Weltordnung : "Empty Displays" 2006
Über 1 Jahr lang fotografierte Witoszynskyj quer über den Kontinent leere Schilder und Anzeigetafeln. Sie zeigen alle Nichts an, und stellen so sinnentleerte Flächen, informationsfreie Territorien dar. Zum ersten Mal in Österreich zu sehen.

§4 Weltordnung : "Gegensprechanlagen" 2007
Die Oberfläche der "Gegensprechanlagen" aus Berlin, Prag, Ibiza, und Wien, die unterschiedlichen Designs, und Beschriftungen, Be- und Überklebungen der Namenschilder ('Stammbäume' des Hauses), (technische) Applikationen, sowie die Beschaffenheit der Umgebung der "Gegensprechanlagen" erzählen auf 5 Tafeln die Geschichte von drinnen und draussen.

Eröffnung: 14.11. 2008, 19 Uhr; Samstag, 15. November: musikalische Überraschung (mit Nikis neuer Band) 19:30 Uhr; Sonntag, 16. November: Brunch 11 Uhr

Der Künstler ist Sa & So von 11 bis 15 Uhr für Sie da.

mel-factory, Hägelingasse 7, 1140 Wien
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PHOTO Adventure 08 in Wien

photoadventure 2008 messe wien

"Wir bringen zusammen, was zusammenpasst"

Reisende, die das Besondere suchen. Die sich gut informiert und verantwortungsbewusst neuen Kulturen und Naturlandschaften nähern. Photo Adventure ist die neue Messeplattform für Studien-, Erlebnis-, Aktiv- und Abenteuerreisen.
Fotofreunde, denen Knipsen immer mehr zu wenig wird. Vom Hobbyknipser, der seine Erlebnisse festhalten und sich fotografisch weiterbilden möchte, bis zum (Semi)Profi, der sich wenige Wochen nach der Photokina mit den neuesten Trends der Fotografie und des digitalen Imaging vertraut macht.
Outdoor-, Sportbegeisterte, Naturliebhaber, die sich "in ihrer Haut wohl fühlen" wollen. Die sich draußen in der Natur, auf Reisen und in allen Klimazonen optimal ausgerüstet wissen wollen.
Menschen, die sich über ihre Verantwortung als moderne, gut informierte und mobile Menschen im Klaren sind. Und für die Lifestyle und Verantwortung keinen Gegensatz darstellen.
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Eva Petric: Shadows of the shadow...

eva petric austellung wien

Where's my shadow?
I wish my shadow!
Are you my shadow?

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Peter Rigaud: Wien, stille Tage im Klischee

peter rigaud wien stille tage im klischee

© Peter Rigaud, "Wien, stille Tage im Klischee"

Digitale Pigmentprints.

Vernissage am Donnerstag, dem 6. November um 19 Uhr im Rahmen des Monats der Fotografie.

Artbits Galerie & Edition - Stefan Fiedler. Lindengasse 28, 1070 Wien

Die Ausstellung ist bis 13. Dezember zu sehen: Öffnungszeiten: Mi. - Fr. 15 - 19 Uhr, Sa. 11 - 15 Uhr
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Nico - Die Popikone: Köln, Berlin, Paris, New York

nico popikone museum für angewandte kunst köln
Nico, das Chanel-Modell, die Fellini-Schauspielerin und die Sängerin von Velvet Underground, Muse von Künstlern wie Bob Dylan, Andy Warhol oder Jim Morrison.
Im Oktober 2008 wäre Christa Päffgen (1938-1988), die als blonde Schönheit nach New York ging, und unter dem Namen NICO Sängerin wurde, siebzig Jahre geworden.

(...) Willy Maywald, der in Paris eine führende Rolle als Modefotograf einnimmt, protegiert und engagiert sie für zahlreiche Shootings.
Als Modell arbeitet sie in Frankreich, Spanien und Italien. Auch in Deutschland ist sie in den 50er und 60er Jahren immer wieder auf den Titelblättern führender Mode- und Designmagazine zu sehen.

In Paris nimmt sie den Künstlernamen NICO an und widmet sich nun auch der Schauspielerei. In Fellinis Klassiker „La Dolce Vita“ agiert sie an der Seite von Marcello Mastroianni und Anouk Aimée.

Zahlreiche bekannte Fotografen wie Richard Avedon, Steven Shore und Gerard Malanga porträtieren sie in jenen Jahren, in der sie u.a. mit Jim Morrison und Iggy Pop befreundet war. Ende der 60er Jahre kehrt sie nach Europa zurück, wo sie ihre Solokarriere als Sängerin und Schauspielerin fortsetzt. (Quelle: Museum für Angewandte Kunst)

Museum für Angewandte Kunst Köln
Noch bis 1. Februar 2009.
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John Hilliard - COLOUR LESS

raum mit licht john hilliard john hilliard colour less ausstellung

Vernissage am 29. Oktober 2008 um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. Oktober - 20. Dezember 2008

Im Mittelpunkt seines jüngsten Werkes stehen die Entscheidungen, die man treffen muß, um die „Perspektive“ (sowohl die tatsächliche im Sinne der Photographie als auch die sprichwörtliche) in Bezug auf ein statisches Objekt richtig zu wählen, damit im Ergebnis gleichzeitig mehr als ein Blickpunkt durch das Medium Kamera ermöglicht wird.


Raum mit Licht - Kaiserstraße 32, 1070 Wien
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Interview mit David LaChapelle

david lachapelle photographer exhibition london

Anna Somers Cocks talks to Photographer and Film Director David LaChapelle about his most recent exhibition, Jesus is my Homeboy, that has just opened at Robilant + Voena's London Gallery and will be on display until the 7th of November. Klicken Sie auf das Bild, um das Interview zu sehen (Quelle: theartnewspaper.tv)

David LaChapelle: Jesus is my Homeboy
Robilant + Voena's London Gallery - noch bis 7. November.
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Faces of Evil...

Spannendes Projekt!
facis of evil ausstellung hans weishäupl
FACES OF EVIL - zeigt die Gesichter der 13 bekanntesten und grausamsten Diktatoren der jüngeren Vergangenheit einschließlich heute, von Mao über Hitler bis zu Mugabe. Alle vertraut und doch irgendwie anders, denn hinter jedem Portrait versteckt sich eine Vielzahl von Menschen - genauso wie in der Realität.



Hans Weishäupl
hat in den entsprechenden Ländern jeweils über 350 Personen fotografiert und einzelne Gesichtsteile dieser unterschiedlichen Menschen so zusammengefügt, dass sich uns ein neuer und erschreckend lebendiger Blick in das Antlitz dieser bekannten Diktatoren eröffnet.

HIER geht´s zum Projekt "Faces of Evil".
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Richard Avedon: Fotografien 1946 - 2004

richard avedon ausstellung berlin

Plakat zur Ausstellung
„Richard Avedon“
Gestaltung: Steenbrink Vormgeving, Berlin




















Die Ausstellung „Richard Avedon: Fotografien 1946-2004“ ist die erste Retrospektive des amerikanischen Starfotografen in Deutschland. Zu sehen sind zahlreiche seiner epochalen Aufnahmen: das Bild des berühmten Models Dovima zwischen Elefanten auf Sägemehl und Heu (1948), das 10 x 3 m große und berühmte Gruppenporträt „Andy Warhol and Members of the Factory“ (1969), das Foto von Charlie Chaplin, der als Abschiedsgeste für die USA der McCarthy-Ära die Hände zu Teufelshörnern geformt an die Stirn legt. Für den Ausstellungsort Berlin, 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, ist Avedons Serie „Brandenburg Gate“ über die Silvesternacht 1989 besonders interessant. Avedon war damals nach Berlin gekommen, um dieses außergewöhnliche historische Ereignis und die Reaktion der Menschen zu fotografieren.

Die Retrospektive zeigt über 200 Fotografien. Die erste in der Ausstellung gezeigte Aufnahme stammt von 1946, als Avedon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach Rom und Sizilien reiste; die letzte Aufnahme zeigt die Sängerin Björk, aufgenommen knapp vier Monate vor Avedons plötzlichem Tod im Jahre 2004.

Wen die Reiselust gepackt hat: Richard Avedon: Fotografien 1946-2004
ab 19.10.2008-19.01.2009 im Martin-Gropius-Bau Berlin am Potsdamer Platz.
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Terror in der Fotografie? Keine Ausstellung..

josh azzarella photographer
© Josh Azzarella, Untitled #23 (Lynndied)

Es hätte eine große Ausstellung werden sollen, die aber schon lange vor der Eröffnung (am 7. November) für Diskussionen, den Rücktritt der Kuratorin und die Stornierung der kompletten Schau hervorbrachte!
Das Chelsea Art Museum in New York wollte unter anderem die Bilder des Fotografen Josh Azzarella (siehe das Bild oben) zum Thema "The Aesthetics of Terror" ausstellen. Auch der neue Titel der Ausstellung "The Dialectics of Terror" mit dem Thema der Visualisierung des Terrors konnte nichts daran ändern: Die Kuratorin Manon Slome informierte zwar nicht die Direktorin und Inhaberin des Museums, Dorothea Keeser, sondern nur die Künstler über die Absage, aber der Entschluß war unumstößlich - keine Schau dieser Bilder! Jetzt wird nicht nur nach einer neuen Kuratorin gesucht, sondern auch nach der Pressefreiheit...
Azzarella bittet in seinem Blog, daß diese Ausstellung einen Platz in einem anderen Museum finden möge, denn sie ist wichtig und notwendig.
(Quelle zum Nachlesen: PDNpulse)
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Schnell, schnell! 2 mal 12 Bilder in 96 Sekunden..

daniel gebhart nadine bargad sonnendeck

Schnelles Bilderschauen in der Langen Nacht der Museen am 4. Oktober - schnelles Kommen, schnelles Gehen ;-)

Nadine Bargad und Daniel Gebhart vom Sonnendeck Fotostudio präsentieren ihre "raschen" Bilder - dennoch wert, länger betrachtet zu werden...

Ideal für eine kurze Pause zwischen den beiden großen Museen im MQ: 96 Sekunden stehen bleiben und sich von den 2 x 12 Bildern berieseln lassen.

Viel Spass!

PS: Leider können die beiden nicht persönlich anwesend sein. Nadine fährt voraussichtlich nach Kärnten und Daniel ist nach meinem Holland-Aufenthalt bereits wieder unterwegs und kommt erst Mitte nächster Woche wieder retour nach Wien.
Für die "Hinterbliebenen" bietet er aber seine neue Website und den neuen Blog an...
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1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts

jim rakete jürgen vogel

© Jim Rakete:
Jürgen Vogel

























Stars wie Nathalie Portmann, Jürgen Vogel oder Mario Adorf fotografierte Jim Rakete für sein Buch- und Ausstellungsprojekt "Vertraute Fremde" - ohne Effekte oder digitale Nachbearbeitung. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun seine Werke.

Jim Rakete - 1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts - bis 4. Januar 2009
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, D - 60596 Frankfurt am Main

Für die Ausstellung wurden Fotografien ausgewählt, die für ihn ein Wiedersehen mit Legenden oder erste Begegnungen mit den aktuellen Shooting-Stars der Filmbranche bedeuteten. Die meisten Bilder stammen aus dem Jahr 2007. In der begleitenden Veranstaltungsreihe werden Freunde und Weggefährten als Gäste erwartet, darunter die Schauspieler Klaus Hoffmann und Ulrich Matthes, die Regisseurin Claudia Müller sowie der Jazz-Musiker Till Brönner.

1/8 Sekunde lang dauert die Verschlusszeit, die eine Linhof-Plattenkamera benötigt, um das Abbild des Abgelichteten auf der Silberplatte zu fixieren. Dazu benötigt es neben Balgen, Drahtauslöser und Mattscheibe vor allem Ruhe und eine gewisse Form der Stasis. In Zeiten der Digitalfotografie erscheint diese verhältnismäßig lange Belichtungsdauer als eine kleine Ewigkeit, doch ermöglicht sie einen geduldigeren Blick auf die Dinge, die sich vor dem Objektiv abspielen und schafft eine nahezu ungewohnt gewordene Echtheit und Plastizität. Jim Rakete hat diese fast schon antiquierte Methode angewandt, um Protagonisten des öffentlichen Lebens in Deutschland einen Augenblick lang inne halten und sich in einer eher ungewohnten Weise festhalten zu lassen.


Tolles Begleitprogramm am 25.10., 14.11. und am 20.12.2008!
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Traumfrauen... Eine Reise wert?

deichtorhallen hamburg haus der photographie

Noch bis 9. November kann man sie in den Deichtorhallen Hamburg sehen - die Traumfrauen.
50 Starfotografen zeigen ihre Vision von Schönheit.

Um das Thema Schönheit kreist die Ausstellung „Traumfrauen“, die als erste Station im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg gezeigt wird. 50 internationale Top-Fotografen wie Peter Lindbergh, Sheila Metzner, Bettina Rheims und Albert Watson waren aufgefordert, neben eigenen Fotografien jeweils ein Statement der persönlichen Ansicht von zeitgenössischer Schönheit einzubringen. Entgegen der Vermutung, es ginge sicher nur um junge Mädchen mit Größe 34 oder Stars wie Angelina Jolie, präsentieren die Künstler einen komplexen Kosmos unterschiedlichster Typen und Altersstufen.
miles_aldridge albert watson deichtorhallen
Linkes Bild: © Miles Aldridge: Home Works, Vogue Italia, 2008. Rechtes Bild: © Albert Watson
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Ingmar Bergman im Bild

ingmar bergman nobelmuseum stockholm
Foto: Bengt Wanselius

Der schwedische Meisterregisseur Ingmar Bergman hat nie einen Nobelpreis in Empfang nehmen können, steht aber gut ein Jahr nach seinem Tod im Zentrum einer Ausstellung im Stockholmer Nobelmuseum.

Unter dem Titel «Bergman im Bild - Nobelpreisträger finden einen Regisseur» präsentiert das Museum den im Juli 2007 mit 89 Jahren gestorbenen Schweden als Regisseur von fünf Theaterstücken, deren Autoren den Literaturnobelpreis bekommen haben.


«Wir haben der Ausstellung diesen etwas speziellen Aufhänger gegeben, weil es bei uns nun mal um die Nobelpreise geht», sagt Karin Jonsson von dem verhältnismäßig kleinen, aber populären Nobelmuseum in Stockholms altem Börsenhaus. Zu sehen sind unter anderem Fotos von Bergmans Theaterarbeit mit den Stücken «Caligula» von Albert Camus (Nobelpreis 1957), «Sechs Personen suchen einen Autor» von Luigi Pirandello (1934), «Eines langen Tages Reise in die Nacht» von Eugene O'Neill (1936), «Der sein Leben noch einmal leben konnte» von Pär Lagerkvist (1951) und «Drei Messer von Wei» von Harry Martinson (1974).

Als wichtigster Auslöser für die Bergman-Ausstellung gilt die gleichzeitige Veröffentlichung eines sechs Kilo schweren Mammut- Bildbandes über den Regisseur unter dem Titel «Regie Bergman» («Bergman Archives»). Es ist dies das größte je veröffentlichte Buch über Bergman und beinhaltet zum Teil auch unveröffentliches Material (erhätlich im Taschen Verlag).

Die Bergman-Ausstellung im Nobelmuseum läuft bis zum 18. Januar 2009. (Quelle: Thomas Borchert, dpa, Der Westen)
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Live & Quiet: Fotos von Daniel Eberharter

Kunstintervention im Elektro Gönner, Mariahilfer Strasse 101, 1060 Wien:

Eröffnung 29.09.2008, 20 Uhr. DJ elchaos

daniel eberharter ausstellung kreisky
© Daniel Eberharter, Kreisky at Rhiz, September 2008

Daniel Eberharter zeigt Bildern von Kreisky, Tocotronic, Paper Bird, 8 Hours Manatee, Pungent Stench, DJ Buzz, Built To Spill, A Thousand Fuegos, The Gossip, Beatsteaks und einem Haufen mehr. Hauptsächlich alles analog und schwarz/weiss!

"Daniel Eberharter, 30, künstlerischer Autodidakt mit HC/Punk-Background, hat einen besonderen Blick für die Dynamik von Flächen und Linien aber auch für Situationen. Sein fotografisches Interesse gliedert sich in die Bereiche Texturen und Menschliches, wobei seine besondere Passion im zweiten Bereich die reflektierte Action-Fotografie von (Rock-)Musikern im Konzertkontext ist. Er liefert faszinierende Einblicke ins Alltägliche, zumeist in die umfassende Einsamkeit des modernen Menschen im urbanen Leeraum. Da ist im Bild die Distanz zu spüren, die das Leben von den Menschen einnimmt, selbst wenn die Menschen auf den Bildern lachen, die Musiker schwitzen und das Publikum johlt. Besonders aber auf jenen Werken, auf denen die Menschen fehlen, aber durch ihre hinterlassenen Spuren spürbar bleiben. Vergänglichkeit, Einsamkeit, Distanz? Klingt traurig, ist es aber keine Spur. Es ist, also ob sich ein Filter auf die Realität legt, der die Wahrheit klarer durchdringen lässt." (Georg Gartlgruber, Cracked)
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Mozarthaus | Erich Lessing | Herbert von Karajan

mozarthaus vienna erich lessing von karajan

Mit einer prominent besetzten Eröffnungsveranstaltung eröffnet das Mozarthaus Vienna sein Sonderausstellungsprogramm dieses Herbstes: Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2008, um 19.30 Uhr werden im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna unter der Leitung von Heinz Sichrovsky Künstlerpersönlichkeiten über ihre Arbeit und ihre Begegnungen mit Herbert von Karajan berichten. Anlass ist die Eröffnung der Ausstellung "Herbert von Karajan - gesehen von Erich Lessing", die von 3. Oktober 2008 bis 6. Jänner 2009 im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna zu sehen ist. Dabei wird eine Auswahl von Arbeiten präsentiert, die der Magnum-Fotograf Erich Lessing 1957 für das US-Magazin "Esquire" schuf, und die in dieser Art in Wien noch nie zu sehen waren. Die Aufnahmen zeigen den Dirigenten bei Konzerten und Probenarbeiten und werfen einen einmaligen Blick auf Herbert von Karajan, eine der faszinierendsten Persönlichkeiten im Musikleben des 20. Jahrhunderts.

Am 2. Oktober um 19.30 Uhr sprechen unter anderen
o Kammersängerin Christa Ludwig
o Prof. Walter Barylli, Altvorstand und Konzertmeister der Wiener Philharmoniker
o Dr. Gernot Friedel, Regisseur
o Prof. Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker
o Kammerschauspieler Helmuth Lohner
o Dr. Georg Springer, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding

Karten sind ab sofort unter: (01) 512 17 91 oder unter ticket@mozarthausvienna.at erhältlich
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Die Schweiz ist sexy...

Pierre Molinier





Pierre Molinier. Autoportrait avec objet fétiche, chaman, 1968. (Selbstportrait mit schamanistischem Fetisch). Silbergelatine-Abzug, 24 x 18 cm. Privatsammlung.
© Pro Litteris, Zürich











Fotografische Begierde und fotografierte Sexualität - Darkside im Fotomuseum Winterthur

Fotografie ist für die Sexualität und ihre Fantasien ein zentrales visuelles Instrument: als Dokument, als Stimulation, als Machtmittel und als künstlerische Gestaltungsform. Fotografie zeigt und stilisiert Lust und Leidenschaft, Voyeurismus und Selbstdarstellung, sexuelle Macht und Konsum. (...) Darkside wird sich u.a. den Fotografien vom idealen, natürlichen und grotesken Körper widmen, wird Sexualität als Teil der Existenz verstehen, fotografierte Sexualpraktiken, Begierden und Fantasmen vorstellen, Sexualität im Surrealismus diskutieren, (...)
Mit Werken von rund 150 FotografInnen, u.a. von Brassaï, Bill Brandt, Hans Bellmer, Man Ray, Pierre Molinier, Germaine Krull, František Drtikol, Claude Cahun, von Christer Strömholm, Anders Petersen, Ed van der Elsken, Walter Chappell, Peter Hujar, Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Nan Goldin, Valie Export, Carolee Schneemann, Urs Lüthi, Jürgen Klauke, Hannah Villiger, von Nobuyoshi Araki, Daido Moriyama, Noritoshi Hirakawa, Arno Nollen, Paul Armand Gette u.v.a.
Kurator: Urs Stahel. Zur Ausstellung erscheint ein Buch im Steidl Verlag. Die Ausstellung wird noch bis 16. November gezeigt!
fotomuseum winterthur
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Finissage & Diskussion Siegfried Wöber

siegfried woeber fotografien

Die Ausstellung " 33 Fotografien 2001 bis 2008 - Siegfried Wöber" neigt sich dem Ende zu. Daher gibt es am 26. September eine Finissage im Café Raimundhof (1060, Mariahilferstrasse 45), die auch fotostrada.at besonders am Herzen liegt.

Um 18 Uhr gibt es eine Diskussion mit Markus Bernath (Der Standard, Kaukasus Experte) und Joachim Frank (Austrian Helsinki Association, Menschenrechtsaktivist, der vor kurzem Georgien besucht hat) zur Situation in Georgien, danach - gegen 19:30 - wird das Ende der Schau offiziell gefeiert; für Wein und Musik aus der Konserve (DJ Zauri Avstriadze) ist gesorgt. (Einladung hier zum Downloaden)

DAS PROJEKT:

Die Freunde von Siegfried Wöber, Maya und Mamuka, organisierten mit ihrer Organisation "Women Information Centre" (www.ginsc.net) Ende Juli eine Sommerschule (á la Zeltlager zur Bildung und Erholung) für eine grosse Gruppe junger Leute aus dem ganzen Land, für die er anfangs Geld sammeln wollte. Die Teilnehmer wurden von dem Krieg überrascht und konnten teilweise nicht in ihre Dörfer und Städte zurückkehren, verloren Verwandte und finden sich nun vor mehr Probleme gestellt.

Manche von ihnen stammen aus Gori oder Südossetien, und brauchen umso mehr Hilfe von aussen. Im Land, wo man von rund 150.000 Flüchtlingen spricht - davon befinden sich noch immer 40.000 in schwierigsten Verhältnissen in Tiflis - kam es zu bedeutenden Zerstörungen und machte auch Kinder der Sommerschule zu Betroffenen. Mit dem Geld, das zuverlässig von Siegfrieds Kontakt in Tiflis unentgeltlich verwaltet wird, werden den Kindern notwendige Schulsachen, Medikamente und Nahrungsmittel gekauft; Wenn ihr von konkreten Schicksalen hören wollt, übersetzt Siegfried gerne die Mails von Maya, und er verspricht natürlich auch, alle Spender genau zu informieren, was mit dem Geld letzlich gemacht wurde.

Wenn jemand bereits davor Hilfe leisten möchte oder nicht am 26. kommen kann, bitte einfach Bescheid geben. Es stehen auch alle Bilder von Siegfried zum Verkauf und kommen obigen Zweck zugute.
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Die lange Nacht der Museen

Bereits zum 9. Mal werden am Samstag, dem 4. Oktober, Nachtschwärmern Museumsbesuche ermöglicht. Von 18 Uhr bis 1 Uhr früh haben Sie die Chance, in Museen zu gehen, in die Sie vielleicht sonst nicht gingen... Oder waren Sie schon mal im "Pharma- und Drogistenmuseum"? Eben!
lange nacht der museen 2008

Alle Events gibt´s hier auf der offiziellen Seite der "Langen Nacht der Museen", meine Zusammenstellung an Fotoausstellungen (in Wien!) gibt´s hier. (Falls Sie eine FOTOAusstellung im Rahmen der "Langen Nacht" vermissen, teilen Sie es mir bitte mit!)


ÖSTERREICHISCHES PHARMA- UND DROGISTENMUSEUM
(...) Darunter befinden sich wertvolle Kräuterbücher, Geräte, Herbarien und Drogensammlungen, eine homöopathische Reiseapotheke, Kuriositäten, sowie Schaustücke und Bücher aus den Bereichen Fotografie und Chemie. Es findet hier ein QUIZ zum Thema Fotografie statt!

BANK AUSTRIA KUNSTFORUM: Fotografis. collection reloaded
Fünf prominente Fotograf/innen aus Mode, Werbung, Kunst, Medien und Architektur führen dialogisch durch die Ausstellung: Kurt-Michael Westermann (18.00-19.00 Uhr), Claudio Alessandri (19.00-20.00 Uhr), Elfi Semotan (20.00-21.00 Uhr), Nikolaus Similache (21.00-22.00 Uhr), Theres Cassini (22.00-23.00 Uhr)

MOYA - MUSEUM OF YOUNG ART EUROPE: "7parallel7 - Rumänien-Österreich"
14 junge Künstler/innen aus Rumänien und Österreich. Zur ORF-Langen Nacht der Museen werden Künstler/innen anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

WESTLICHT. SCHAUPLATZ FÜR FOTOGRAFIE: Franz Goess. 40 Jahre Prager Frühling
Die zeitliche Disposition der Ausstellungsstücke beginnt mit Impressionen zum Liberalisierungsprogramm der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und endet mit den Bildern der Okkupation. Präsentiert werden auch zeitgenössische Plakate, in denen sich der gewaltlose Widerstand der künstlerisch tätigen Tschechoslowaken verdichtet.

ÖSTERREICHISCHES MUSEUM FÜR VOLKSKUNDE: Sonderausstellung: "Places of worship - Interreligiöse Gebetsräume auf Flughäfen"
Die Fotos des Künstlers Andreas Duscha beschäftigen sich mit interreligiösen Gebetsräumen auf internationalen Flughäfen. Seine Fotografien zeigen Räume, die ein Angebot zur friedlichen Koexistenz aller Religionen der Welt darstellen.

UNTERES BELVEDERE/ORANGERIE: Arnulf Rainer / Dieter Roth
Gemeinschaftswerke der Künstler Arnulf Rainer und Dieter Roth aus den Jahren 1972 bis 1979, die sich über die Medien Fotografie, Malerei, Grafik und Video erstrecken.

BEZIRKSMUSEUM JOSEFSTADT: Sascha Manówicz
Der bekannte Wiener Fotograf, auch im Ausland wohlbekannt, zeigt in einer Sonderausstellung seine Werke, die sich intensiv mit Künstlerporträts auseinandersetzen.

SIGMUND FREUD MUSEUM: Sonderausstellung: "Ferdinand Schmutzer: Freud und seine Zeit im Porträt"
Eine Auswahl aus dem Werk des Radierers Ferdinand Schmutzer (1870-1928), der im frühen 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten Porträtkünstlern Wiens zählte, liefert einen Einblick in das Wiener Kultur- und Geistesleben der Jahrhundertwende.

HEERESGESCHICHTLICHES MUSEUM: Historische Photographie & Münzprägen
Edle Kleider aus feinsten Stoffen warten auf mutige Zeitreisende.

UNGARISCHES KULTURINSTITUT - COLLEGIUM HUNGARICUM: Jenseits des Exotischen. Zeitgenössische Roma-Kunst aus Ungarn
Das Ungarische Kulturinstitut präsentiert Bilder, Skulpturen und Fotografien von Roma-Künstler/innen - unter einem ungewohnten Aspekt.

EISENBAHNMUSEUM STRASSHOF "DAS HEIZHAUS" UND DAMPF-NOSTALGIEZUG: Nachtfototermin (ab 20.45 Uhr) mit den Dampfloks.

VOLKSBILDUNGSHAUS WIENER URANIA: "Fotoandmore" und Live-Bodypainting
Robert Johne "fotoandmore" in bemerkenswerter Kombination mit Birgit Linkes Live-Bodypainting.
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Pro - Ageing - *Jahrhundertmensch

wolf leder jahrhundertmensch


Wolf Leder, *13. Januar 1906
"Auch ein Mann von über 102 Jahren sollte sich noch elegant kleiden."


hedwig knoll jahrhundertmensch









Hedwig Knoll, *10.10.1907
"Meine Urenkel kommen mich mit ihren Kindern besuchen. Das macht mich sehr stolz."



In der Ausstellung "Jahrhundertmensch" bekommen die Ältesten ein Forum: ein Fotokünstler, ein Soziologe und eine Journalistin wagen sich aus ihrer jeweiligen Perspektive mit ganz unterschiedlichen Methoden an das Phänomen Alter heran. Der Fotograf Karsten Thormaehlen hat in seinen Bildern Frauen und Männer portraitiert, die alle über hundert Jahre alt geworden sind. Er macht uns mit Menschen bekannt, die das bewegte 20. Jahrhundert komplett mit zwei Weltkriegen, Zerstörung und Aufbau, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands erlebt und überlebt haben und läßt sie erzählen, wie es ist, uralt zu werden und vor allem uralt zu sein.

Der Fotograf KarstenThormaehlen machte sich im Jahr 2007 auf, in und um Berlin auf die Suche nach Hundertjährigen, um sie nach den Regeln moderner Fotokunst zu portraitieren und die Journalistin Barbara Hardinghaus verfaßte auf der Grundlage ihrer Recherchen den Artikel "Der Jahrhundertmensch". Aus den Fotos und dem Text entstand daraufhin das gemeinsame Ausstellungsprojekt "Jahrhundertmensch", das ab 19. September in der Universität St. Gallen
ab dem 19. September bis 10. Oktober 2008 zu sehen ist. "Jahrhundert Mensch".
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Visual Gallery - DAS Highlight auf der photokina

Es schreiben eh alle anderen über die Photokina, das erspare ich mir (und Ihnen)! ABER, einen Hinweis will ich Ihnen doch nicht vorenthalten, weil das - neben aller Technikverliebtheit - doch das Wesentliche bei einer PHOTOmesse ist.. Bilder, Bilder, Bilder... ;-)

Die Visual Gallery - das Ausstellungshighlight der photokina 2008
visual gallery photokina köln
Zum vierten Mal findet die Visual Gallery anlässlich der photokina 2008, World of Imaging, statt. Die Visual Gallery ist ein wesentlicher Bestandteil eines einzigartigen Kreativzentrums für Imaging-Profis in der Halle 1 des Kölner Messegeländes. Dieses Zentrum vereint unter dem Motto „Von Profis für Profis“ neben der Visual Gallery die Bereiche „Meet the Professionals“ sowie „Academy meets photokina“.

Die Visual Gallery bietet auf über 4.000 m² in Halle 1 eine hochkarätige Photoausstellung mit einzigartigen Werken weltbekannter Berufsphotographen sowie herausragender Nachwuchskünstler. Mit ihren Ausstellungsprojekten wendet sich die Visual Gallery an alle nationalen wie internationalen Berufsphotographen, sowie Kreative und Artbuyer aus Verlagen, Werbeagenturen und der Industrie.

Namen gefällig?
Thomas Hoepker: Retrospektive 1955 – heute
Dennis Hopper – Künstlerportraits aus den 1960er Jahren
Bettina Flitner - Frauen mit Visionen
Mercedes Barros - Bilder der Großstadt
“Purple Hearts” – Photographien von Nina Berman
und viele mehr...

I´ll be there - on the road!
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Yoko Ono in der Kunsthalle Bielefeld

yoko ono bielefeld
Portrait (Ausschnitt) by Tom Haller/©Yoko Ono

Mit Yoko Ono (*1933) zeigt die Kunsthalle Bielefeld eine seit mehr als 50 Jahren aktive Künstlerin, der unzweifelhaft das Verdienst zukommt, die Conceptual Art erfunden zu haben. Diese bisher größte Ausstellung der Künstlerin in Deutschland behandelt Onos kosmisches, poetisches wie politisches Verständnis der menschlichen Kultur. Sie umfasst Yoko Onos Werke in einer Auswahl von 1961 bis in die jüngste Gegenwart und zeigt auch Arbeiten im Außenraum des Museums, die in Verbindung zur Stadt stehen. Innerhalb des Kunsthallengebäudes sind auf drei Ebenen Skulpturen, Bilder, Zeichnungen, Fotos, Filme und Klanginstallationen zu erleben. Ein mit der Künstlerin in Bielefeld gedrehter Interviewfilm begleitet die Inszenierung.

Die Ausstellung ist noch bis 16. November in der Kunsthalle Bielefeld zu sehen, ab 13.12 wird sie im Baltic Centre of Contemporary Arts, Gateshead gezeigt.
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Willy Puchner: Tierleben

willy puchner tierleben

Der Christian Brandstätter Verlag und das Naturhistorische Museum laden ein:
Buchpräsentation am Mittwoch, dem 10. September um 18 Uhr im Naturhistorischen Museum

Willy Puchners Tierleben | Mit einem Essay von Christoph Ransmayr, Christian Brandstätter Verlag

Willy Puchner ist ein Reisender, fotografierend und sammelnd findet sein Entdeckerauge allerorts eine Bühne vor. Dieses Buch versammelt seine auf zahlreichen Reisen entstandenen, subtilen und oft bizarren Tierbilder, die – ebenso wie seine Text-Miniaturen – Geschichten erzählen: Am glücklichsten sei der Mensch, »wenn er einem Tier für Sekunden in die Augen blickt, wenn er sich mit ihm auf außergewöhnliche Art und Weise verbunden fühlt ... Kein Laut. Keine Bewegung. Nur noch Verbeugung«. – Diese Momentaufnahmen geben eine Ahnung davon, wen wir dressieren, streicheln oder verzehren. Aus einer Sammlung »tierischer« Lebensläufe ergibt sich am Ende das beiläufige Bild des menschlichen Auftritts – ein fotografisches Negativ.
(Klicken Sie HIER für die Einladung)
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Leuchtende Frauen in der Nacht

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© Peter Kubelka

Sie fielen Ihnen sicherlich in den letzten Monaten in Wiens Strassen auf - die leuchtenden Frauen in den 400 Citylight-Kästen mit inszenierten Portraitfotos der Künstlerin Irene Andessner. Verdienstvolle, legendäre und mittlerweile fast vergessene Wiener Frauenpersönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts aus Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wie Marianne Hainisch geb. Perger; Bertha von Suttner geb. Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau; Katharina Schratt; Bertha Pappenheim (»Anna O.«); Alice Schalek Pseud.: Paul Michaely; Emilie (Luise) Flöge und viel andere...

Bei allen Porträts schlüpfte Irene Andessner in die Kleidung, die Pose, die Rolle dieser Frauen. Der Fotograf Peter Kubelka und Sabine Vukovich (Assistentin) standen hinter der Kamera und lichteten ab.
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Sascha Manówicz: ZeitZonen

sascha manowicz portraits zeitzonen
Bezirksmuseum Josefstadt, 1080 Wien, Schmidgasse 18


Mit nachdrücklich wirkenden Arbeiten in Farbe und in Schwarz/Weiß deckt der Wiener Lichtbildner Sascha Manowicz das breite Spektrum der künstlerischen Fotografie ab.

Museumsleiterin Dr. Elfriede-Maria Faber begrüßt die Besucher der Vernissage. Aufnahmen prominenter Zeitgenossen sind in dieser Schau ebenso vertreten wie Bilder von Mitmenschen, die nicht im Rampenlicht stehen. Vorwiegend stellt der Kreative Farbaufnahmen aus, mit Schwarz/Weiß-Fotos wird die Kollektion optimal abgerundet.


Der im Jahre 1941 in Wien geborene Kreative hält konsequent an der traditionellen Analog-Technik fest. Nur ein kleiner Auszug aus dem reichhaltigen Archiv des Künstlers ist jetzt zu bewundern. Die meisten ausgestellten Fotos entstanden während der letzten 10 Jahre. Vom Film-Star Dennis Hopper bis zu den Autoren Bodo Hell plus Christoph Ransmayr und dem Bildhauer Alfred Hrdlicka erstreckt sich die Palette ausdrucksvoller Porträts im Bezirksmuseum der Josefstadt.
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New Photography 2008 im MOMA in New York

Falls jemand gerade in New York ist - Spannende Ausstellung ab 10. September im MOMA!
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New Photography is the annual fall showcase of significant recent work in photography. This year's exhibition features the work of Josephine Meckseper (German, b. 1964) and Mikhael Subotzky (South African, b. 1981).

"In her photographs and signature vitrine displays, Meckseper explores the media's strategy of mixing political news and advertising content. Her installation includes a selection of life-size photographs of models dressed in vintage lingerie from the 1950s, from her 2006 Blow-Up series. Also included is Quelle International (2008), a new group of pictures culled from a mail-order catalogue popular in Germany in the 1970s that have been printed on reflective Mylar. In both series the artist uses the semantic codes of advertising to address issues of power and consumerism.

Subotzky's recent body of photographic work, Beaufort West (2006-2008), portrays a small desert town in South Africa's Western Cape blighted by unemployment, rampant crime, domestic violence, poverty, and segregation. The artist was drawn to this subject by the local jail, which is strangely situated in the center of the town, in a traffic circle at the intersection of the main highway between Johannesburg and Cape Town. His photographs of Beaufort West's various populations—inmates, outcasts, families, residents, and passersby—formulate a stirring vision of South Africa's strained post-apartheid condition."

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Lore Heuermann: Auf der Höhe der Zeit

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Lore Heuermann beschäftigt sich fast vier Jahrzehnte mit dem faszinierenden Thema der Bewegung, auch im Sinne der chinesischen Philosophie, die von einer Metamorphose der Elemente und ihrer Aggregatszustände ausgeht.

Heuermann schreibt nicht mit ihrem ganzen Körper wie Performerinnen, sie nützt ihn nicht zur theatralischen Abreaktion oder Demonstration, nicht einmal für intervenierende Handlungen, sondern sie zeichnet seit Beginn der Neunzigerjahre nach Tänzen, vorzugsweise Ausdruckstanz. Dabei hält sie sich immer im Hintergrund der Tanzperformance an einem Tisch oder auch nur Zeichenpult auf und allein die Bewegung der Hand ist ihr wesentlich, darauf richtet sie die Kamera, falls sie ihre Intervention überhaupt dokumentiert.
(Text von Brigitte Borchhardt-Birbaumer)

Eröffnung am 09. 09. 2008, 19 uhr, im Künstlerhaus, 1010 Wien, Karlsplatz 5

Die Ausstellung ist bis 21. 09. 2008 zu sehen.
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Hybrid Beings: Sue Sellinger Fotografie & Animation

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HYBRID BEINGS - Ein Projekt von Sue Sellinger.

Das Projekt ist ein kritischer Prozess der Auseinandersetzung mit bildgebenden und manipulativen Verfahren. Ausgehend von einer Serie analoger Portraits realer Personen, entsteht eine Serie von digital konstruierten Gesichtern, welche als „Gläserne Körper“ in Form von transparenten Bildern - weiterführend auch in einer surreal wirkenden Videoanimation - neuartige Gestalten annehmen. Lediglich ein einziges, digital optimiertes Portrait dient als Vorlage, das „Master-Face“. Portraitiert werden Personen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Hautfarbe.

(...) Die Darstellung des menschlichen Körpers, im weitesten Sinne, ist davon massiv beeinflusst und schafft die Ausgangsbasis für das Projekt. Es ist der Versuch, die Grenzen der realen, ästhetischer Qualität zu überschreiten und die ästhetischen Dimensionen der menschlichen Abbildung zu erweiterten.

Eröffnung: 18. September 2008, 19 - 21 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. September – 31. Oktober 2008 in der Galerie Strickner, 1060 Wien, Fillgradergasse 2/7
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Wein und Symbolismus - Paul Landl

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© Paul Landl, Roter Schmetterling

Wein & Symbolismus“ von Paul Landl, Photographer

Vernissage am 4.September 2008 – 19:00 Uhr beim Galerieheuriger Plos, Hauptstraße 161,
2500 Weinort Sooß

Paul Landl sagt: "Die Bilder sollen meinen Hang zum Monumentalismus und zu einer gewissen Ästhetik unterstreichen. Das Gleichgewicht zwischen Farbe und Form bezw. Fülle und Leer spielt deswegen eine wesentliche Rolle. (...) Ich füge zusammen, was meiner Ansicht zusammen gehört."

(Einladung zum Downloaden als pdf hier)
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LIEBE ist... fotogalerie wien zeigt es

liebe
Der musikalische Appetizer zur Ausstellung - TAKE MY HEART - Soko (www.youtube.com)

Der diesjährige Schwerpunkt der FOTOGALERIE WIEN umkreist einen der existenziellsten Aspekte unseres Lebens: die LIEBE.

Eröffnung: Montag, 1. September 2008 um 19:00 Uhr. Einleitende Worte: Ruth Horak

LIEBE - Ist – was und wie ist diese Liebe, auf die man sich einlässt und die man leben möchte?

11 KünstlerInnen untersuchen, durchleuchten, umkreisen diesen Ist-Zustand und vereinen in der Ausstellung die unterschiedlichsten Facetten dieses schönen und zugleich schwierigen Themas: Die Ode an das pralle Glück, die Suche nach der Zartheit respektvoller Liebe in Berührungen, die Vertrautheit in lustvoll gelebten Sexualitäten, die Angst vor dem Versagen, die inneren Zerreißproben,...
Die Liebe ist einzigartig und immer anders. Sie passt sich keinen Normen an. So ist jede Position ein individuelles Liebesgedicht über den Mut der Hingabe.
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Helena Blomqvist - Angelika Knäpper Gallery Stockholm

blomqvist
© Helena Blomqvist; Morning procession

Die Trauerprozession, die hier mühselig durch den Schnee stapft und dunkle, altmodische Kleidung trägt, hat einen langen Weg hinter sich. Der Weg scheint noch weit zu sein und viele Trauergäste haben sich angeschlossen. Sogar die Bäume am Wegesrand wirken feindlich und auf Distanz. Beim zweiten Hinsehen merke ich es: das sind keine Menschen, die hier um einen Freund trauern, sondern Affen, die ihresgleichen auf seinen letzten Weg begleiten...

In der Ausstellung "The Last Golden Frog" zeigt die Künstlerin Helena Blomqvist diese verwirrenden Bilder über Angst, Trauer, Gefühle, Träume,. das Übernatürliche... Immer nachdenklich, immer mit einem Augenzwinkern. Affen nehmen in ihren BIldern den Platz der Menschen ein, jedoch nicht als eine diese beherrschende Spezies, sondern sehr menschlich, sehr einfühlsam, sehr beobachtend.

Ab 30. August bis 28. September 2008 in der Angelika Knäpper Gallery in Stockholm.
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Rafal Milach | World Press Photo 08 | WestLicht

rafal milach world press photo
© copyright by Rafal Milach/AnzenbergerAgency
(Klicken Sie hier für das Portfolio von Rafal Milach)
Rafal Milach: 1. Preis in der Kategorie Kunst und Kultur Fotoserie mit seinen Bildern des "DISSAPEARING CIRCUS".
Biala Podlaska / 25.07.2007 / Jozef Maksymiuk (59) posing for portrait in ballet dancer disguise in his house. For most of his 25-year career, he had been performing as a clown. He has been retired for 8 years.

Bereits zum siebenten Mal in Folge ist WestLicht Schauplatz der World Press Photo. Die rund 200 ausgestellten Einzelaufnahmen und Fotoserien lassen als Ikonen der Zeitgeschichte das vergangene Jahr Revue passieren und zeigen auf eindringliche Weise Ereignisse aus den Bereichen Politik, Sport, Kultur, Umwelt und Wissenschaft.
Die Jahresschau der weltbesten Pressebilder gastiert vom 29.08.2008 bis 28.09.2008 im WestLicht. Schauplatz für Fotografie, 1070 Wien, Westbahnstrasse 40.
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Female Perspectives: Irene Schaur for Playboy

irene schaur playboy
© Irene Schaur

Die Photoausstellung "Female Perspectives" von Irene Schaur zeigt einen Querschnitt der "Playboy"-Fotos. Das bekannte Männermagazin legt größten Wert auf Eleganz, Ästhetik und ungewohnte Blickwinkel. Dies konnte die Wiener Fotografin perfekt umsetzen.

Am 22. 8.08 kann man sich im Advanced Minority Art Space ab 20 Uhr davon überzeugen, denn "Advancedminority showcases a series of large-scale, brand new prints featuring Irene Schaur´s work, a survey of her published photos for "Playboy" and a retrospective of related images, will celebrate the female perspective".


Advanced Minority Art Space, 1070 Wien, Westbahnstrasse 22
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Summertime VIP Preview: Eva Petric in H17

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© DarkoOf, Eva Petric bei ihrer Ausstellung in Bled fotografiert

Eva Laura Petric (geboren 1983, Slowenien) hat zuletzt im Slowenischen Wissenschaftszentrum Wien ausgestellt und repräsentierte auch im Rahmen der MOYA Wien Europa Ausstellung slowenische junge Kunst.
Nun lädt sie zu einer Gruppenausstellung in die Galerie H17 ein: "Das Bildnis des Dorian Gray".

Petrics fotografische Arbeiten zeichnen sich durch phantastische und theatralische Inszenierung aus, mittels derer sie die Aktualität gesellschaftlicher Rollenbilder reflektiert.
Galerie H17, in der Himmelpfortgase 17, 1010 Wien, am Mittwoch, 20. August, von 18 bis 20 Uhr.

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Alles still im Berg - Der Bergbau stirbt

still

Auch diese Geschichte befasst sich mit dem Sterben des Bergbaus in Deutschland -
starke, dunkle Bilder, ergreifende Geschichten...

Still ruht der Berg...
Der Bergbau hat das Saarland mehr als ein Jahrhundert geprägt. Dann erschütterte ein Beben im Februar 2008 die Region. Die Landesregierung verhängte einen Abbaustopp. 3400 Kumpel standen auf der Straße. (...) Das Warten auf eine Entscheidung erschüttert sie und ihre Familien stärker, als es ein Gebirgsschlag je getan hätte. Betroffene berichten.
(Quelle: FAZ, Hintergründe).

Klicken Sie auf das Bild, um die Geschichten der Menschen dieser Region zu sehen und zu hören!
Beitrag: Marcus Jauer, Fotos: Daniel Pilar.
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Stille Welten: Fotografien von Rainer Gaertner

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© Rainer Gaertner, Kokerei Zollverein, Essen: Ofentüren der Koksofenbatterie, 2003, 144 x 117 cm

"Stille Welten" heißt die Ausstellung von Rainer Gaertner, einem renommierten Architektur-Photographen der Gegenwart. Die monomentalen Arbeiten des Photo Künstlers sind bis zum 26. Oktober 2008 auf der Kokerei "Zollverein" (UNESCO-Weltkulturerbe) in Essen zu sehen sein.

Mit seiner Großbildkamera im sagenhaften Negativ-Format von 20 x 25 cm setzt sich Gaertner mit einer Industrie auseinander, die es annähernd nicht mehr gibt - die stillgelegten Zechen und Kokereien des Ruhrgebietes. Seine überdimensionalen Detailaufnahmen in Schwarz-Weiß, die bis zu fünf Quadratmeter messen, sind jedoch weit mehr als ästhetische Dokumente: Sie sind Gemälde von geheimnisvoller Schönheit mit Kraft und Seele.

Rainer Gaertner photographiert die morbiden Fundstücke als Einzelobjekte, holt sie aus ihrer Anonymität und stilisiert sie zu Altären. Dabei formuliert er eine neue Ästhetik, die das wertlos Gewordene, das Unbeachtete, das Vergessene zur Kunst erhebt.
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Die Albertina präsentiert: Die Weite des Eises

DIE WEITE DES EISES: VOM DURCHMESSEN VON ARKTIS UND ALPEN 1860 BIS HEUTE

albertina
© Hans Wilczek, Die Isbjörnbai bei Mitternachtssonne, 1872

Arktische Gletscherlandschaften übten schon immer eine große Faszination auf den Menschen aus. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts machte es die Fotografie möglich, einen einzigen Moment der Natur festzuhalten und wiederzugeben. Besonders anziehend waren für die Fotografen schwer zugängliche Landstriche, wie Gletscher und polare Wüsten.

Die Albertina widmet ihre diesjährige Fotoausstellung den Pionieren dieser besonderen Art der Landschaftsfotografie und stellt dabei frühen Arbeiten des 19. Jahrhunderts Positionen der Gegenwart gegenüber.

Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien, ab 22. August 2008 - 23. November 2008.
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VISA POUR L ´ IMAGE: Perpignan ruft!

Packt die Koffer und die Kamera - auf nach Perpignan! Ab 30. August bis 14. September 2008 findet zum 20. Mal das internationale Fotofestival in Perpignan statt . Ausstellungen namhafter internationaler Fotografen, Workshops, Gespräche mit den Profis - die ganze Stadt ist Fotografie!

"Welcome to Visa pour l'Image, the premier International Festival of Photojournalism held in Perpignan, France. This festival is a unique event where you can join thousands of kindred spirits who share a love and passion for photography. View the greatest photojournalist work from around the world in exhibitions across the city. Experience the evening screenings in the dramatic open air medieval enclosure of the Campo Santo. Take part in symposiums and conferences and meet the foremost photo agencies and manufacturers of photographic related equipment. Explore the web site for full details."
The first goal of the festival is to reinforce the importance and value of press photography.

visa pour l image perpignan

Der Film macht Lust, sofort hinzufahren!
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DAS Foto-Event des Jahres: fc auf der Photokina


fotocommunity photokina
Am Samstag, dem 27. September, veranstaltet www.fotocommunity.de, größte Gemeinschaft für Fotografie in Europa, im Congress Centrum Nord der photokina mit der WorldConvention ein Foto-Event der Extraklasse. Hochkarätige Workshops mit den Profis der Fotoszene und eine Party mit mehreren tausend Fotografen aus aller Welt werden geboten. (...)
Bei der WorldConvention handelt es sich um DAS Foto-Event des Jahres,“ so Karena Kamphausen, Eventmanagerin der fotocommunity. „Wertvolle Tipps und Tricks von den Profis der Branche, exklusive Shootings und die wohl größte Foto-Party der photokina - die WorldConvention sorgt mit gebündelten Foto-Highlights für ein Blitzlichtgewitter, wie es die Messebesucher noch nicht erlebt haben.“
Karten und mehr Presse-Infos über die fotocommunity gibt´s HIER!

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Musik zum Sehen: Nancy Horowitz "music stars II"

nancy horowitz

Nancy Horowitz, in Montevideo, Uruguay geboren, hat Musik und Architektur studiert, und lebt heute als Musikerin, Photographin und Graphikerin in Wien (Bratsche, Wiener Kammerphilharmonie).

Ihre neueste Ausstellung "music stars II" ist ab 11. August im Restaurant ARCO (essen & mehr) im 3. Bezirk, in der Marokkanergasse 3, zu sehen. Die witzigen und erfrischenden Bilder der MusikerInnen zeigen einerseits die Liebe zur Photographie und andererseits auch ein heiteres Verständnis und Kenntnis der Musik.
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Richard Edlund in der LEICA Galerie Salzburg

richard edlund leica galerie salzburg
Richard Edlund, ein Urgestein der Film-Industrie in Hollywood, Gewinner von vier Oscars, dazu sechs Nominierungen, stellt zum ersten Mal Ausschnitte aus seinem fotografischen Werk in der Leica Galerie Salzburg aus. Dem Meister der Spezial-Effekte, haben Kinobegeisterte aus aller Welt einige der unvergesslichsten Szenen in Filmen zu verdanken wie „Star Wars", „Empire Strikes back", „Return of the Jedi", „Ghostbusters", „Poltergeist", „Die Hard" und anderen. Schon in der Schule begann er zu fotografieren, seine Tätigkeit für die Filmindustrie ließ diese Leidenschaft zunächst etwas in den Hintergrund treten. Aber sie war immer vorhanden, ein reiches Portfolio zeugt davon. „Visual Effects sind wahrscheinlich der schwierigste und komplizierteste Bereich der Photographie". Jetzt gelang es der Leica Galerie, nicht nur ihn und seine vier Oscars zu zeigen (ja, sie sind echt und hier ausgestellt!), sondern auch sein neuestes fotografisches Werk, entstanden während der Dreharbeiten zu Mike Nichols Film „Charlie Wilsons War" in Marokko. Nur noch bis 19. August!
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Female Trouble - FrauenPower in der Pinakothek

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© Sophie Calle: „Days Under the Sign of B, C & W“, 1998

Wirklich ein süßes Bild: Die Blondine auf dem Bett sitzend und rund um sie die süße Katze, das Eichhörnchen und das Reh, der Fuchs, Harmonie pur! Aber, alle Tiere sind tot! Ausgestopft!
Die skurrile Szenerie ist das Werk der Künstlerin Sophie Calle, die mit ihren Fotografien Klischees weiblicher Repräsentation aufgreift und entfremdet. Ihr Foto ist eines von 180 Kunstwerken, die derzeit in der Münchner Pinakothek der Moderne in der Ausstellung „Female Trouble – Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen in Fotografie und Videokunst“ zu sehen sind. Noch bis 26. Oktober 2008 kann man die Bilder und die Videoinszenierungen von zeitgenössischen Künstlerinnen wie Cindy Sherman, Sarah Lucas, Pipilotti Rist oder Monica Bonvicini sehen, die das Bild des Weiblichen untersuchen.
Pinakothek der Moderne in München.
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I want to be seen as a human, not just a sex worker

Change the Picture:
A photography and self advocacy project for female sex workers in East London.

change the picture
© Tania, 42

Seit dem 15. Juli 2008 ist eine sehr interessante Photoausstellung im Baltic Restaurant in London zu sehen: 8 Monate lang fotografierten Prostituierte ihr Leben, ihr Umfeld. "Change the Picture" ist eine Kooperation von Photovoice und U-Turn und will die Prostituierten aus ihrer Isolation herausholen, mit dem einfachen Mittel der Fotografie. Sie lernten rasch, mit den Kameras umzugehen und hatten so erstmals die Chance, sich so zu zeigen, wie sie gesehen werden wollen. Lesen Sie hier weiter! Hier sehen Sie die Bilder der Ausstellung.
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