Kein Punch, keine Kekse für´s Zebra...

zebra schwar weiss fotolabor analoge fotografie
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Denis Darzacq: Frozen moments

Schon im Jahr 2006 machte Denis Darzaqc auf sich aufmerksam, als er den “World Press Foto Award” in der Kategorie “Kunst und Unterhaltung” gewann. Dabei wird ihm diese Kategorie gar nicht wirklich gerecht, seine Bilder haben viel mehr dokumentarischen als unterhaltenden Wert. Wenn auch auf eine sehr künstlerische Art und Weise.

«Ich fragte einige athletisch aussehende Männer, ob sie für mich in den neutralen Hintergrund springen könnten. Es ist nicht zu sehen, wo die Bilder gemacht wurden, ob nun in einer armen oder reichen Gegend oder vielleicht sogar in London, Berlin oder Paris.”


denis darzaqc frozen moments world press photo award
Jetzt gibt´s ein Video mit der Geschichte der Entstehung der Fotos - ansehen! (Französisch mit englischen Untertiteln - aber die Bilder sprechen für sich!)

Klicken Sie hier!
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Stefan Leitner ist "Human Torpedo"

Peter-Christian-Schlüschen Preis für Sportfotografie 2008

Aus knapp 100 Bewerbungen für den Peter-Christian-Schlüschen Preis 2008 für Sportfotografie wurden als Preisträger zwei junge Fotografen aus Österreich ausgewählt: Stefan Leitner (Graz) gewann den 1. Preis für sein Sportfoto “Human Torpedo”, der Förderpreis 2008 geht an Lukas Eckschlager (Golling) für seine Fotoarbeit ‘Snooker’.
Der Peter-Christian-Schlüschen Preis für Sportfotografie ist der höchst dotierte Preis für Sportfotografie im Nachwuchsbereich.

stefan leitner human torpedo
© Stefan Leitner, Human Torpedo

Stefan Leitner über seine gewinnbringende Arbeit:

Die Idee für dieses Foto kam mir am Weinhof Kappl in Kitzeck. Dieses Hotel verfügt nämlich über eine Außen-Pool, welcher auf einer Seite mit einer Glasscheibe versehen ist. Ich habe also die Glasscheibe gereinigt und anschließend meine Kamera per Stativ daran angelehnt. Anschließend stieg ich ins Wasser und führte ein paar "Testtauchgänge" durch. Dadurch konnte ich ein Gefühl erhalten wie viel Zeit es in Anspruch nimmt, von der Kamera in den Pool und in die gewünschte Position zu gelangen. Da ich alleine war, eignete sich für die Umsetzung nur die Selbstauslöser-Variante. Nachdem ich den Selbstauslöser auf 20sec eingestellt hatte, benötigte ich ca. 30 Versuche um den richtigen Moment abzulichten.


fotostrada gratuliert herzlichst zum Sieg!
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Jedes gute Foto hat eine Vorgeschichte

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Hannes Schmid gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Fotografen. Da er lange Jahre im Ausland gelebt hat, ist er aber kaum in seiner Heimat bekannt.
Zu Unrecht: Schmid hat nicht nur für die führenden Modemagazine gearbeitet, er war auch jahrelang mit den wichtigsten Popstars von A (wie ABBA) bis Z (wie Zappa) oder im Formel-1-Zirkus unterwegs. Unsterblich wurde er aber mit seinen Werbebildern vom Marlboro-Mann, der grössten amerikanischen Ikone.

Hier das Interview mit Hannes Schmid im online Portal persoenlich.com
persoenlich das online portal der schweizer kommunikationswirtschaft
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Kunst als Wertanlage.. abwarten!

die presse
BARBARA PETSCH berichtet:

Während der Kunstmarkt infolge der Finanzkrise abwärtsgleitet, erleben Cartier-Bresson, Man Ray & Co. einen Aufschwung. Doch das Angebot wird knapp.

Ein Matrose küsst eine Krankenschwester auf dem Times Square in New York, das Bild strahlt Euphorie aus. Man schreibt das Jahr 1945. Der II. Weltkrieg ist zu Ende: Alfred Eisenstaedt (1898–1995), einer der wichtigsten Fotoreporter des 20. Jh. fing die Stimmung ein. Das Bild ist heute im Bestand des Art Photography Fund (APF) der Anlegerfirma Merit. Der Fonds ist spezialisiert auf Vintage Prints der Klassischen Moderne. Er besitzt Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Man Ray oder Edward Steichen. Von Steichen stammt das teuerste Bild der Welt: „Moon Rise oder der Teich“ wurde für 2,9 Mio Dollar versteigert. Und wie ist der Markt in Österreich....??

Lesen Sie den kompletten Artikel...
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Woody Allen erhält Leica 3.555.555

woody allen leica
Der Ausnahmekünstler und begeisterte Leica-Fotograf Woody Allen erhielt in New York die Kamera mit der besonderen Seriennummer 3.555.555.

Der Regisseur, Komiker, Autor und Schauspieler Woody Allen hat am Montag in New York eine digitale Leica M8.2 mit der exklusiven Seriennummer 3.555.555 erhalten.

Allen, der seit Jahren privat und am Set mit Leica-Kameras fotografiert, erhielt das speziell für ihn gefertigte Einzelstück vom Vorsitzenden des Vorstands der Leica Camera AG, Dr. Andreas Kaufmann. Anlass ist Allens 40. Kinofilm „Vicky Cristina Barcelona", in welchen die Hauptdarstellerinnen Scarlett Johansson und Penélope Cruz die Stadt Barcelona durch den Messsucher einer Leica-Kamera entdecken und fotografieren. (Quelle: leica.com)
Lesen Sie mehr...!
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Das verlorene Paradies – Peter Beard über Ostafrika

TV-Tipp: Samstag, 15.11.2008, 20:15 Uhr (Wiederholung am 16.11. um 12 Uhr) metropolis arte tv

peter beard das verlorene paradies

In den früheren sechziger Jahren kommt der junge Amerikaner Peter Beard zum ersten Mal nach Ostafrika. Doch seine Faszination für den Garten Eden, den er vorzufinden glaubt, schlägt bald in Entsetzen um. Er wird zum Augenzeugen einer ökologischen Katastrophe, die bis heute andauert.

Mit seiner Kamera dokumentiert er, wie Zersiedelung, Wilderung und Überbevölkerung zur Zerstörung eines der größten Naturparadiese dieses Planeten führen.
Metropolis stellt den Abenteurer, Fotografen und Lebemann Peter Beard vor.
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View (the) Spotlight...

Die November Ausgabe des ePapers vom Stern ist da - VIEW SPOTLIGHT.

Und weil fotostrada Regen und Gewitter liebt, gibt´s schöne Bilder vom Herbstwetter zu sehen. Klicken Sie
HIER drauf und spannen Sie den Schirm auf...

stern_view


Aber auch die anderen Stories sind toll... ;-)

stern
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Peter Rigaud: Wien, stille Tage im Klischee

peter rigaud wien stille tage im klischee

© Peter Rigaud, "Wien, stille Tage im Klischee"

Digitale Pigmentprints.

Vernissage am Donnerstag, dem 6. November um 19 Uhr im Rahmen des Monats der Fotografie.

Artbits Galerie & Edition - Stefan Fiedler. Lindengasse 28, 1070 Wien

Die Ausstellung ist bis 13. Dezember zu sehen: Öffnungszeiten: Mi. - Fr. 15 - 19 Uhr, Sa. 11 - 15 Uhr
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Deutsche Börse Photography Prize 2009

Die folgenden Fotografen für den Deutsche Börse Photography Prize wurden nominiert:

- Paul Graham (geb. 1956, Großbritannien) wurde für seine Fotoserie A Shimmer of Possibility (steidlMACK, Oktober 2007).
- Emily Jacir (geb. 1970, Palästina) wurde aufgrund ihrer Einzelausstellung auf der Biennale Venedig 2007 ausgewählt. Auf der Biennale wurde sie mit dem Goldenen Löwen für Künstler unter 40 Jahren ausgezeichnet.
- Tod Papageorge (geb. 1940, USA) wurde für seiner Ausstellung Passing Through Eden - Photographs of Central Park in der Michael Hoppen Gallery, London, vorgeschlagen.
- Taryn Simon (geb. 1975, USA) wurde für ihre Ausstellung The American Index of Hidden and Unfamiliar in der Photographers” Gallery, London nominiert.

Der Preisträger wird am 25.03.2009 bekannt gegeben.

Der mit 30.000 GBP dotierte Deutsche Börse Photography Prize wird jedes Jahr an einen zeitgenössischen Fotokünstler beliebiger Nationalität vergeben, der im vorausgegangenen Jahr einen bedeutenden Beitrag zur europäischen Fotografie geleistet hat.

Der Preis wird von der Photographers’ Gallery in London vergeben, wo die Ausstellung auch erstmals gezeigt wird. Die Ausstellung läuft in London vom 20. Februar bis 12. April 2009. Die Arbeiten der vier Finalisten werden später bei C/O Berlin und in der Neuen Börse in Frankfurt zu sehen sein.
Die Mitglieder der diesjährigen Jury sind:
David Campany, Autor/Dozent, Universität Westminster, Großbritannien; David Goldblatt, Fotograf, Südafrika; Chus Martínez, leitende Kuratorin, Museu d”Art Contemporani de Barcelona, Spanien; Anne-Marie Beckmann, Kuratorin, Art Collection Deutsche Börse, Deutschland. Brett Rogers, die Direktorin der Photographers’ Gallery, führt den Vorsitz (ohne Stimmabgabe).

Die Gruppe Deutsche Börse ist einer der wichtigsten Sponsoren im Bereich Fotokunst. Die Gruppe verfügt seit dem Jahr 2000 über eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Fotografie – die Art Collection Deutsche Börse, die inzwischen rund 700 überwiegend großformatige Arbeiten von über 60 internationalen Künstlern umfasst. Ferner organisiert die Deutsche Börse Ausstellungen für junge Künstler und unterstützt Fotoausstellungen in Europa.

Den diesjährigen Deutsche Börse Photography Prize erhielt Esko Männikkö für seine Retrospektive Cocktails 1990 - 2007.
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Verkehrte Welt - Fotografen VOR der Kamera...

deutsche fotografen sueddeutsches magazin
Foto: Christiane Kues

Hier sitzen Deutschlands renommierteste Fotografen endlich einmal nicht hinter, sondern vor der Kamera.
Von Tobias Haberl. (Quelle: Süddeutsche Zeitung Magazin)

Da hat man die besten Fotografen unserer Zeit mal alle vor sich, da hat man den Gursky, den Struth, die Höfer, den Ruff und wie sie alle heißen zum ersten und wohl auch letzten Mal gemeinsam vor der Kamera – und der entscheidende Mann ist nicht dabei: Bernd Becher (1931–2007), ihr Professor und Mentor, lebt nicht mehr, und selbst wenn, er hätte nicht gern für diesen Schnappschuss posiert.

Immer wieder blieb er seinen Eröffnungen fern, hatte oft Besseres zu tun, meistens arbeiten. Und so passt es irgendwie, dass die Vernissage der Ausstellung Objectivités in Paris, eine Rückschau auf mehr als dreißig Jahre Fotografie aus Düsseldorf, ohne ihn über die Bühne gehen musste. Dafür waren alle seine Schülerinnen und Schüler gekommen, und seine Frau, ein Klassentreffen der wichtigsten deutschen Künstlerschule seit dem Bauhaus: nur Starfotografen, von denen jeder für sich die Kunstwelt erobert hat.

Von hinten links nach rechts: Axel Hütte, Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Struth, Hans-Peter Feldmann, Laurenz Berges, Simone Nieweg, Thomas Ruff, Elger Esser, Petra Wunderlich, Lothar Schirmer, Hilla Becher , Ursula Schulz-Dornburg, Jörg Sasse, Beat Streuli, Isabelle Malz, Andreas Wiesand, Anne Dressen, Katharina Sieverding, Regina Wyrwoll, Werner Spies, Maria Müller, Klaus Mettig, Emmanuelle de l’Écotais, Armin Zweite, Fabrice Hergott.
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Andreas Gursky über Photoshop: Ein Interview

Große Häuser, große Stadien, riesige Fabrikhallen, breite Flüsse: Andreas Gursky ist der Fotograf der großen Formate - und der großen Perspektiven, in denen die Menschen plötzlich so klein erscheinen. Mitte Oktober bekam Gursky den renommierten Kaiserring von Goslar. Dort und in Krefeld eröffnete er seine Retrospektive mit Werken aus fast 30 Jahren Schaffenszeit.

Lesen Sie HIER das ganze Interview von Jochen Stöckmann auf Deutschlandradio Kultur.

>>>> Ausstellungstipp <<<<
Andreas Gursky: Werke 1980 - 2008
Museen Haus Lange / Haus Esters, Krefeld. Wilhelmshofallee 91-97. D - 47800 Krefeld

Noch bis 25. Januar 2009 zu sehen!
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Private Fotosammlung Israel Museum geschenkt

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Man Ray (Emmanuel Radnitzky), American, 1890-1991. The African Mask (Noir et Blanche), 1926. Gelatin silver print.

Die Fotosammlung von Harriette und Noel Levine wird als eine der vornehmsten Sammlungen in privater Hand geschätzt. Diese Kollektion von 125 Bildern, die sich über 160 Jahre Fotografie erstreckt, stifteten sie nun dem Israel Museum in Jerusalem. Die Sammlung fließt in die Abteilung der Photographie im Museum ein, welche seit mehr als 40 Jahren existiert.
Doch nicht nur die jetzige Schenkung im Wert von ca. 1 Million US-Dollar findet sich hier wieder, sondern auch die Sammlung der Schwester von Harriette Levine, Patricia Gerber, auch diese mit einem Schätzwert von 1 Million US-Dollar! Doch bereits im Jahr 2005 schenkten Harriette und Noel Levine den größten Part ihrer Sammlung in Höhe von 12 Millionen US-Dollar der "Collection Photography". Ebenso gingen 80 handsignierte Arbeiten des Photojournalisten André Kertész (1894-1985) in diese Sammlung ein.

Seit mehr als 30 Jahren sammelt das Paar Levine Photographie, welche einen großen Bogen über verschiedene Stile und Epochen spannt: Vintage-Prints des 19. Jahrhunderts, "Calotypes" von Fox Talbot, David Octavius Hill und Robert Adamson. Amerikanische Landschaftsfotografen wie William H. Jackson und Carleton E. Watkins, und auch französische Fotokünstler wie Gustave Le Gray und Nadar. Werke von Julia Margaret Cameron, Oscar Gustav Rejlander, Karl Struss und Hans Watzek finden sich hier wieder, aber auch eine große Auswahl von Arbeiten von Paul Outerbridge, Man Ray, Charles Sheeler, Edward Steichen, Alfred Stieglitz und Edward Weston. Von den zeitgenössischen Fotografen sind Künstler wie David Hockney, Robert Mapplethorpe, Cindy Sherman und William Wegman vertreten.

“It is with pride and pleasure that Harriette and I pay tribute to the Israel Museum—and enrich its holdings in photography—with the gift of our collection on the occasion of the State of Israel’s 60th anniversary,” said Noel Levine.


Quelle: iphotocentral.com
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KUNSTMARKT: Das Ranking der Szene

kunstmarkt compass artfacts capital
Zum ersten Mal präsentieren das deutsche Magazin Capital und die Künstlerplattform im Internet Artfacts.net ein gemeinsames Ranking. Im Fokus stehen 100 zeitgenössische Künstler, die international für Furore sorgen, obwohl sie noch in keiner Auktion vertreten waren.

ranking
Unter den ersten 5-Platzierten sind alleine 3 Künstler, die sich mit Fotografie beschäftigen, einer davon stammt aus Österreich, Markus Schinwald. Gerade jetzt sind seine Bilder bei 4 unterschiedlichen Kunstausstellungen zu sehen.

"Frage vom Kunstmarkt-Kompass: Es gibt ja viele Rankings, die versuchen, den Marktwert eines Künstlers zu bewerten. Was unterscheidet Ihre Methode von anderen?Antwort von Marek Claassen, Chef von Artfacts.Net.: Wir konzentrieren uns auf die Ausstellungsanalyse. Sie spiegelt die Sicht der Kuratoren, der Kunsthistoriker, der Aktiven am Markt, die etwas ausstellen." (Quelle: capital.de)

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Fotografie zum Hören - und Lesen..

Schalten Sie am Freitag, dem 31. Oktober, um 11:40 Uhr das Radio ein.
oe1


elisabeth reichart die unsichtbare fotografin

Mit ihrem im Otto Müller Verlag soeben erschienenen Roman "Die unsichtbare Fotografin" hat die gebürtige Steyreggerin und in Wien lebende Autorin Elisabeth Reichart einen großartigen und lesenswerten Roman über die Globalisierung der Wahrnehmung und der Gefühle geschrieben. Dementsprechend sind die Kapitel übertitelt: Shanghai, Tokio, New York, Ohio, Chikago, Wien, Heathrow, Mexiko City und Mailand.

Otto Müller Verlag
Ö1 - Radiotipp
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Interview mit David LaChapelle

david lachapelle photographer exhibition london

Anna Somers Cocks talks to Photographer and Film Director David LaChapelle about his most recent exhibition, Jesus is my Homeboy, that has just opened at Robilant + Voena's London Gallery and will be on display until the 7th of November. Klicken Sie auf das Bild, um das Interview zu sehen (Quelle: theartnewspaper.tv)

David LaChapelle: Jesus is my Homeboy
Robilant + Voena's London Gallery - noch bis 7. November.
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30 Jahre Gesellschaft für die Geschichte der Photographie

gesellschaft für die Geschichte der Photographie
Photographie Kongress in Wien, 6.– 8. November 2008

Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien




Der Kongress 30 Jahre ESHPh (Europäische Gesellschaft für die Geschichte der Photographie) ist einer kritischen Betrachtung des fotografischen Bildverständnisses aus aktueller, transdisziplinärer Perspektive gewidmet. Geladen sind renommierte FotohistorikerInnen und MedientheoretikerInnen aus Europa und Übersee, die ein breites Themenspektrum von der historischen Fotografie des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwartsfotografie behandeln. Die ESHPh-Jubiläumsveranstaltung findet als Theorieschwerpunkt im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Wien 2008 statt.

Zum Kongress erscheint eine Publikation im Verlag Fotohof edition Salzburg (in englischer Sprache), herausgegeben von Anna Auer und Uwe Schögl.

Eintritt frei! Konferenz-Sprache: Englisch

Alle weiteren Infos finden Sie hier!
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Beim Zeus! Jupiterimages an Getty verkauft

Getty Images gab heute die Übernahme von Jupiter Images, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Jupitermedia bekannt. Als Preis wurde 96 Millionen US-Dollar in bar genannt.

“Durch die Übernahme wird die Marke Jupiter Images aufgewertet, das Angebot digitaler Inhalte plattform-, medien- und länderübergreifend ausgebaut und der Kundenservice verbessert”, so Getty über seinen Neuzuwachs.
getty images jupiter images
Und was wird aus Jupiter Images? „Getty wird die Marke Jupiter Images und den Internetauftritt des Unternehmens weiterführen. Die Technologie, Expertise in der Lizenzierung, Inhalte, Geschäftsprozesse und Dienstleistungen von Getty Images werden integriert.“ (Quelle: piag.de)
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"America Swings" - Bilder von Naomi Harris

american swingers naomi harris
© Naomi Harris: Rope Dress Front | Rope Dress Back,
Thanksgiving Dinner, Big Lake, MN. November 2004

"Swinger" kann jeder sein - Ihr Nachbar, der Postbote, die Verkäuferin im Supermarkt, der Herr Generaldirektor, die Sales Managerin - eben jeder und jede. Diese Art des sexuellen Lebens wird immer populärer, und es gibt (laut NASCA - the North American Swing Club Association) schon mehr als 3 Millionen Swinger, und es werden stetig mehr. Vorallem in den amerikanischen Vorstädten erfreut sich dieses Ausleben der eigenen Sexualität größter Beliebtheit.

Die kanadische Fotografin Naomi Harris hat 5 Jahre lang die Swingerszene quer durch Amerika fotografiert.

"Women in Photography" hat es sich zur Aufgabe gemacht, speziell Frauen in der Fotografie zu fördern und zu präsentieren. Daher werden hier nun die Bilder von Naomi Harris gezeigt, da sie ab 25.10. in Los Angeles eine Ausstellung hat - klicken Sie also ruhig rein.

Lesen Sie aber auch, was "artreview" zu ihren Bildern sagt (pdf zum Download).
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Gruseliges zu Halloween.. HDR Portraits

GRUSEL, GRUSEL....
hdr

Die HDR-Technik (= Bild mit hohem Dynamikumfang, mehr dazu bei wikipedia.de) hilft, ein ganz normales, 08-15-Foto in ein spannendes, gruseliges Bild zu verwandeln. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich dieses Video von deke.com an. Wenn Sie es wagen ... ;-)

31. Oktober: Happy Halloween! Oder: Gewinnbringenden Weltspartag! Gesegneten Reformationstag! Alles Gute zum Wolfgangstag! Happy Samhain! Feliz Dia de los Muertos!
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Faces of Evil...

Spannendes Projekt!
facis of evil ausstellung hans weishäupl
FACES OF EVIL - zeigt die Gesichter der 13 bekanntesten und grausamsten Diktatoren der jüngeren Vergangenheit einschließlich heute, von Mao über Hitler bis zu Mugabe. Alle vertraut und doch irgendwie anders, denn hinter jedem Portrait versteckt sich eine Vielzahl von Menschen - genauso wie in der Realität.



Hans Weishäupl
hat in den entsprechenden Ländern jeweils über 350 Personen fotografiert und einzelne Gesichtsteile dieser unterschiedlichen Menschen so zusammengefügt, dass sich uns ein neuer und erschreckend lebendiger Blick in das Antlitz dieser bekannten Diktatoren eröffnet.

HIER geht´s zum Projekt "Faces of Evil".
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"Handyfotografie" - Ein jeder ist ein Paparazzo

Mit dem Handy in der Hand... Das Handy macht es möglich und den Promis das Leben zur Hölle: Immer und überall ist das Telefon dabei, und die Promis werden abgeschossen und die "Fotos" dann ins Netz gestellt. Das dürfte - zumindest in den USA - der neueste Trend sein! Durch die immer besser werdende Technik der "Smartphones" können jetzt die Stars auch von Amateuren fotografiert, aber auch immer öfter gefilmt werden. Und mit einer schnellen Internetverbindung noch rascher hochgeladen werden... ;-)

Gleichzeitig zum wachsenden Engagement der US-Handybesitzer, sich als Society-Reporter zu betätigen, erleben auch entsprechende News-Portale im Netz einen regelrechten Boom. So verzeichnete allein die populärste Plattform Yahoo Entertainment http://entertainment.yahoo.com in den USA im vergangenen Monat an die drei Mio. Besucher, die von ihrem Mobiltelefon aus auf die Seite zugriffen.


Und das Handy hat man ja immer dabei... (Quelle: pressetext.at)
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Urheberrecht - Teil 2: Meine Bilder im Internet...

andre_wagner

Interessant, wie man in Deutschland die Schüler zu gewissen Fragen des Arbeitslebens aufklärt: Die Podcasts zu diversen Themen (z.B. Medienkompetenz, Grundrechte & Gedenktage) werden in den Unterricht integriert.

Diese Politische Bildung in Nordrhein-Westfalen sieht so aus: André Wagner, einst ein Grafitti-Sprayer, nun ein international tätiger Fotograf, erklärt seine Arbeit und seinen Umgang mit dem Internet. Ihn stört es nicht, wenn seine Bilder im weltweiten Netz verbreitet werden, er sieht dies als Werbung...

Sehen Sie sich dazu den Podcast an.
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Urheberrecht - Teil 1: Fotograf : Google

Der Fotograf Michael Bernhard hat sich mit dem Internet-Riesen Google, der teuersten Marke der Welt, angelegt – und gewann das erste Gefecht.

michael bernhard google fotograf urheberrecht
© Homepage glampool

Am Anfang war das Wort: „Google, Titten der Woche“ stand da. Michael Bernhard war entsetzt, denn diese Kategorie ordnete Google einem seiner Fotos zu, das er von Collien Fernandes gemacht hatte. Zugegeben, das Viva-Sternchen präsentierte sich wieder einmal mit großzügigem Ausschnitt, doch es ist weder ein Sexbildchen, noch hatte es der Fotograf irgendwann online gestellt.

Michael Bernhard fotografiert in aufwändigen Produktionen Stars, Künstler und Prominente. Er vermarktet die Fotos über seine Agentur „glampool“ – und dies meist exklusiv. Die Liste seiner Titelbilder ist sehr lang und exquisit. Im Internet möchte Michael Bernhard seine Bilder nicht sehen, denn fast immer gibt es vertragliche Einschränkungen für die Verwendung des Bildmaterials. Dennoch listete die Google-Bildersuche einige seiner Werke auf – zu seinem Ärger.

Mit dem Beispielfoto von Collien Fernandes zog Michael Bernhard vor Gericht, verklagte Google. Lesen Sie HIER weiter..

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Hilferuf aus dem All: Kosmonaut braucht Euch!

Manchmal sind entlang der fotostrada auch "Hilferufe" zu hören. Dieses Projekt klingt sehr spannend, daher poste ich es gerne hier - und wenn ein Kosmonaut Hilfe braucht, dann muß man doch helfen, oder...

"Ich studiere gerade Fotografie in London und bin gerade in meinem letzten Jahr (hurra, hurra..). Eine unserer Einheiten ist die Kuration einer Ausstellung, sprich: alles, komplett von Location bis zu den ausgestellten Werken auf die Beine zu stellen.. vom Sponsoring wollen wir gar nicht mal anfangen. Und jetzt brauche ich eure Hilfe:

This semester I am taking part in curating an independent exhibition that will be held in Central London at the beginning of December 2008. This is a collaborative project between myself and a group of other artists and we are currently looking for people to submit work to the exhibition. This is an open call for everyone and anyone to submit their work for a chance to be included. Work must be centred on the theme of “Secrets”, and you are free to interpret this as you choose. Work must be submitted by Friday the 14th November 2008. Please check out Secrets-Exhibition.co.uk for more information.

Alternatively please check out our DeviantArt page

Thanks guys, and I hope you all submit. There are some really fantastic artists that watch me and whilst I have not been around much lately due to university commitments I hope that you will take time to enter. This is a great opportunity for you to get your work out in to the public forum! Good Luck!

Ich weiß, dass hier ziemlich viele mit guten Grafik- oder Fotokenntnissen sind, von daher denke ich, dass hier einige interessiert sein werden an sowas teil zu nehmen. :)
Alles weitere zum Projekt findet ihr HIER! Dankeschön. :) Ich hoffe auf rege Anteilnahme. ^^
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Fotografieren Sie Wien! Harry Weber im Porträt

Wenn Sie am Samstag ausgehen, und Sie kommen spät heim, dann können Sie. Wenn Sie am Sonntag früh aufstehen, dann auch. Und zwar sich dieses Porträt über den Fotografen Harry Weber ansehen - die Uhrzeit ist sonst wohl eher etwas für den Videorekorder ;-)

Sonntag, 1:20 Uhr, 3sat

3sat
Fotografieren Sie Wien! Harry Weber - Ein Porträt
Film von Hermann Sternath

Der Auftrag kam zwar spät, aber ohne Einschränkungen: Zwei Jahre vor seinem Tod wurde der international renommierte Bildreporter Harry Weber (1921 - 2007) von der Kulturabteilung der Stadt Wien gebeten, mit der Kamera das Leben seiner Heimatstadt festzuhalten. In knapper Zeit entstanden 30.000 Aufnahmen. Wie schildert Harry Weber in diesem gigantischen Spätwerk die Stadt, die dem Weltreisenden zur Heimat wurde. Das Porträt zeigt den beruflichen Werdegang und die prägenden Momente im Leben des Bildreporters.


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Brad Pitt fotografiert Angelina

Brad Pitt, bekannt aus Filmen wie "Ocean´s Eleven", "Babel" oder aktuell "Burn after reading", greift nun selber zur Kamera und fotografiert seine Angelina! Und zwar mit Film! Da staunen die digitalen Freunde - auf FILM! Und zwar für das Cover des Magazins "W". Sehen sie hier auch noch seine Bilder auf flickr... sorry, schlechter Scherz. HIER geht´s zum Artikel und zu den Bildern.

w magazine joli pitt pictures
Das sagt W’s Creative Director Dennis Freedman dazu: "For a hobbyist, Pitt certainly knew what he wanted. He was determined to shoot Jolie with Kodak Tech Pan film, which hasn’t been manufactured for four years. Photo Editor Nadia Vellam located 40 rolls of the stuff on eBay, which a courier then hand-carried to Pitt in Provence, France, where the couple have been hiding out since June. ... Pitt also wanted to try a specialized film used in World War II–era movies. That was a no-go. One of Vellam’s sources instead recommended Ilford to achieve the same romantic, grainy quality. Assistant Bookings Editor Will Higdon-Sudow hopped a flight with it and made the handoff in a hotel lobby. The results speak for themselves."

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Annie Leibovitz fotografiert für Lavazza

annie leibovitz lavazza calender 2009

Annie Leibovitz und Lavazza - perfekte Fotografie und italienische Lebensart. Mit dem Lavazza Kalender 2009, der von der international gefragten Porträtistin fotografiert wurde, entstehen italienische Bilder im Kopf, heißes und sinnliches Lebensgefühl. Es ist dies die 17. Auflage des Kalenders, mit sieben fotografierten Motiven - eines davon ziert das Cover - und Illustrationen.

Die Fotografien, auf denen die italienischen Topmodels Eva Riccobono, Elettra Rossellini Wiedemann, Alessia Piovan, Gilda Sansone und Kate Ballo zu sehen sind, sollen laut Unternehmensangaben Ikonen der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander verschmelzen und so zum Ausdruck zu bringen, was es in der Kunst, im Kino, in der Mode, in der Küche, in der Schönheit und in der Sinnlichkeit bedeutet, "Italiener zu sein".
Die Fotografie mit dem Titel "Das Kino" beispielsweise ist ein Tribut an Federico Fellini, den großen Meister des italienischen Films. Leibovitz hat sich dazu von der berühmten Szene, die den Trevi-Brunnen auf der ganzen Welt bekannt machte, inspirieren lassen. Das Bild "Das Genie", erinnert an den "vitruvianischen Menschen" von Leonardo Da Vinci. Das Bild der "Wölfin" (siehe oben), das Emblem der Stadt Rom, ist im Inneren des Kolosseums angesiedelt.

Da kann sich George schon warm anziehen ;-)
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Doppelt hält besser: Stereofotografie als podcast

history of photogrtaphy jeff curto

Podcasts
zum Thema Fotografie - besser gesagt zur Geschichte der Fotografie - gibt es auf dieser Seite. Sehr universitär, sehr amerikanisch, sehr lang.. aber sehr interessant. Wer also wirklich etwas über die Historische Fotografie lernen möchte, ist hier richtig.

Dies sind echte Aufnahmen aus den Vorlesungen "Photo 1105" von Jeff Curto am "College of DuPage" in Illinois, das 3. größte Uni-Campus der USA. Mehr als 30.000 Studenten pro Semester absolvieren hier ihre Studien.

Klicken, zuhören, lernen.

Und diesmal ist das Thema eben auch hier die "Stereofotografie"...
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Da schau her! Und das gleich doppelt...

fotogeschichte wien magazin der fotografie

Im aktuellen Heft von "Fotogeschichte" sieht man mit beiden Augen - alles über Stereofotografie!

Die Stereoskopie ist (fast) so alt wie die Fotografie und ein frühes Beispiel für die Massenproduktion von Bildern: Bereits 1851 wurden auf der Londoner Weltausstellung innerhalb von drei Monaten mehr als 250.000 stereoskopische Ansichten verkauft. Der erste Höhepunkt der Begeisterung für das räumliche Sehen fällt in die 1860er Jahre. Im Jahr 1862 verkaufte die London Stereoscopic Company über eine Million Aufnahmen und kreierte den populären Werbeslogan „Keine Familie ohne Stereoskop!“ Die Stereoskopie war aber auch um die Jahrhundertwende beliebt und erlebte – was weniger bekannt ist – auch in der Zeit des Nationalsozialismus eine Renaissance. Die Beiträge beleuchten neue Facetten in der Geschichte der Stereoskopie, einem lange Zeit vernachlässigten Genre der populären Fotografie. Lesen Sie HIER weiter...
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Fotostudio in Jugendstilvilla

Ehemaliges Fotostudio im Souterrain einer Jugendstilvilla im 13.Bezirk.

257m2, gebauter Rundhorizont mit 6 Meter Länge und 3 Meter Höhe, Schminkraum mit Küche, Geräteraum, 3 große Räume als Büro oder auch Aufnahmeraum zu verwenden, Ziegelgewölbe mit Nischen und Säulen, sehr schönes Ambiente.

Auch für andere Branchen geeignet, als Fitness-Studio oder auch als Büro.

Hauszentralheizung, Telefonanlage, gegen Investitionsablöse ab November abzugeben.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Frau Christine Urban, Tel. 8775403 oder urban@buenosdias.at
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Annie Leibovitz AT WORK

Gerade erst hatte SIE Geburtstag - und nun schenkt sie sich und uns ein Buch zum Lesen und eine DVD zum Sehen. Nähert sich gar Weihnachten? Mailen Sie doch dem Weihnachtsmann diesen Link, vielleicht hilft´s ;-)

annie leibovitz at work annie leibovitz life through a lens dvd

Klicken Sie HIER drauf, um einen Vorgeschmack auf die DVD zu bekommen. Das Buch erscheint erst am 11. November 2008 - Geduld, Geduld! Hier geht´s aber mal zu Amazon...
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Fotomarathon in Wien am 25. Oktober

wiener fotomaraton 2008

Datum: Samstag, 25.10.2008, Startzeit: 9:00 Uhr
Start und Ziel: MesseCongressCenter Wien, 1020 Wien, Messeplatz 1
Nenngeld: EUR 20.00
Starterkit-Ausgabe: am Tag des Bewerbes, beim Start

Ein Fotomarathon ist ein Fotowettbewerb, der Spaß und Freude am Fotografieren vermittelt! Mitmachen kann jeder, der über eine analoge bzw. digitale Kamera verfügt. Beim Start erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 24 Themen, die innerhalb von 12 Stunden auf einem Negativfilm oder auf einer Speicherkarte möglichst ideenreich fotografiert werden. Exakt in der vorgegebenen Reihenfolge – jedes Thema genau einmal.

Alle Infos dazu HIER.
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Richard Avedon: Fotografien 1946 - 2004

richard avedon ausstellung berlin

Plakat zur Ausstellung
„Richard Avedon“
Gestaltung: Steenbrink Vormgeving, Berlin




















Die Ausstellung „Richard Avedon: Fotografien 1946-2004“ ist die erste Retrospektive des amerikanischen Starfotografen in Deutschland. Zu sehen sind zahlreiche seiner epochalen Aufnahmen: das Bild des berühmten Models Dovima zwischen Elefanten auf Sägemehl und Heu (1948), das 10 x 3 m große und berühmte Gruppenporträt „Andy Warhol and Members of the Factory“ (1969), das Foto von Charlie Chaplin, der als Abschiedsgeste für die USA der McCarthy-Ära die Hände zu Teufelshörnern geformt an die Stirn legt. Für den Ausstellungsort Berlin, 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, ist Avedons Serie „Brandenburg Gate“ über die Silvesternacht 1989 besonders interessant. Avedon war damals nach Berlin gekommen, um dieses außergewöhnliche historische Ereignis und die Reaktion der Menschen zu fotografieren.

Die Retrospektive zeigt über 200 Fotografien. Die erste in der Ausstellung gezeigte Aufnahme stammt von 1946, als Avedon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach Rom und Sizilien reiste; die letzte Aufnahme zeigt die Sängerin Björk, aufgenommen knapp vier Monate vor Avedons plötzlichem Tod im Jahre 2004.

Wen die Reiselust gepackt hat: Richard Avedon: Fotografien 1946-2004
ab 19.10.2008-19.01.2009 im Martin-Gropius-Bau Berlin am Potsdamer Platz.
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Monat der Fotografie in Wien - November 2008

monat der fotografie wien 2008
3. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE in Wien/November 2008

Im November steht Wien zum dritten Mal ganz im Zeichen der Fotografie: Über 100 Ausstellungen an 72 Orten bezeugen, dass sich dieses Medium neben den klassischen Genres der bildenden Kunst vollständig etabliert hat.


Das erste Fotografiefestival Österreichs bietet heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm – ein kleiner Auszug:

Das Künstlerhaus widmet sich mit sechs Ausstellungen ganz dem Monat der Fotografie. Vorgestellt werden Arbeiten von Marianne Greber, Markus Krottendorfer, Erich Lessing, Didi Sattmann, Robert Zahornicky sowie die Gruppenausstellung „Traces“. Fotografien des Tschechen Ladislav Berka aus den frühen 1930er Jahren zeigt die Galerie Johannes Faber, während die Fotogalerie Wien heimische und internationale Positionen der Jetztzeit zum Thema „Konstruierte Wirklichkeiten“ ausstellt. Die Albertina präsentiert historische Gletscherfotografien, denen zeitgenössische Arbeiten etwa von Olafur Eliasson oder Walter Niedermayr gegenüber gestellt werden.

Der Monat der Fotografie wird als Biennale betrieben und maßgeblich von der Stadt Wien gefördert. Eröffnet wird das Festival am 30.10.2008 um 19 Uhr im Museum auf Abruf (MUSA) mit „Mutations II“, einer Gemeinschaftsausstellung der sieben europäischen Partnerstädte. Die Kuratoren aus Berlin, Bratislava, Luxemburg, Moskau, Paris, Rom und Wien legen diesmal den Schwerpunkt auf das Spannungsverhältnis zwischen Fotografie und Video.

Das MUSA wird darüber hinaus Schauplatz zahlreicher Begleitveranstaltungen sein. Geplant sind Podiumsdiskussionen, temporäre Videoprojektionen und erstmals auch ein Portfolio Reading, in dessen Rahmen sich Fotokünstler der Beurteilung internationaler und österreichischer Experten stellen können. Außerdem werden „fotografische Spaziergänge“ sowie Busfahrten zum Monat der Fotografie in Bratislava angeboten.

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Quo vadis, Bildagenturen?

life.com getty images microstock

Time Inc. und Getty Images schaffen mit ihren Fotoarchiven eine gemeinsame Internetplattform. Mit Life.com soll eines der größten Online-Angebote im Bereich Fotografie entstehen. Dort werden zukünftig Getty-Bilder und Fotomaterial aus den Life-Magazinen für Internetuser zugänglich gemacht. Time Inc. und Getty reagieren damit auf die steigende Nachfrage von Bildmaterial im Internet.
In diesem Segment tobt allerdings ein ruinöser Preiskampf. Das anfangs florierende Geschäft mit Bildern ambitionierter Hobbyfotografen verspricht selbst bei 25.000 Fotoverkäufen am Tag geringe Margen. Viele neue Konkurrenten tummeln sich auf dem Markt der Microstock-Agenturen (Online-Dienste, die eine große Anzahl Bilder zu extrem günstigen Preisen anbieten, Anm. fotostrada) auf dem es immer schwieriger wird, profitabel zu arbeiten. So erwirtschaftet zum Beispiel Fotolia bisher keinen Gewinn. „Die Billiganbieter der Fotoagenturbranche drohen zu Opfern ihres eigenen Erfolgs zu werden“, schreibt der Journalist Arndt Ohler. (Quelle: freelens.com)

Alles gratis, alles gut, alles amateur? Erst gestern sagte mir ein Fotograf: "Die Qualität eines Profis besteht - auch - in seiner kontinuierlichen Qualität." Das werden aber die Amateure nicht bieten können... Bilder wird´s also nur mehr von Getty geben... wir werden nur mehr das sehen, was die wollen!
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Happy Birthday, Christiane Hörbiger!

szmagazin
Bilder ohne Worte... Eine wirklich witzige Serie ist diese der Süddeutschen Zeitung:
"Sagen Sie jetzt nichts!"


Frage: Vor zwei Jahren sah man Sie in dezenten Sexszenen im TV-Film Mathilde liebt.
Wird Sex im Alter besser, Frau Hörbiger?
Antwort:
christiane hörbiger peter rigaud

Fotos: Peter Rigaud/Shotview

Prominenten wird eine Frage gestellt, sie dürfen aber nichts antworten - außer mit ihrer Gestik und Mimik - und dabei werden sie fotografiert. Stets von unterschiedlichen Fotografen; diesmal ist es der in Wien lebende Fotograf Peter Rigaud.
Herrlich lustige, interessante und manchmal auch unkonventionelle Bilder ergeben sich und wir sehen die Stars einmal abseits ihrer sonst so "sonnigen Schokoladeseite"...
Jetzt auch als Buch erhältlich: "Sagen Sie jetzt nichts - Interviews ganz ohne Worte".
Klicken Sie HIER für weitere Details.
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Terror in der Fotografie? Keine Ausstellung..

josh azzarella photographer
© Josh Azzarella, Untitled #23 (Lynndied)

Es hätte eine große Ausstellung werden sollen, die aber schon lange vor der Eröffnung (am 7. November) für Diskussionen, den Rücktritt der Kuratorin und die Stornierung der kompletten Schau hervorbrachte!
Das Chelsea Art Museum in New York wollte unter anderem die Bilder des Fotografen Josh Azzarella (siehe das Bild oben) zum Thema "The Aesthetics of Terror" ausstellen. Auch der neue Titel der Ausstellung "The Dialectics of Terror" mit dem Thema der Visualisierung des Terrors konnte nichts daran ändern: Die Kuratorin Manon Slome informierte zwar nicht die Direktorin und Inhaberin des Museums, Dorothea Keeser, sondern nur die Künstler über die Absage, aber der Entschluß war unumstößlich - keine Schau dieser Bilder! Jetzt wird nicht nur nach einer neuen Kuratorin gesucht, sondern auch nach der Pressefreiheit...
Azzarella bittet in seinem Blog, daß diese Ausstellung einen Platz in einem anderen Museum finden möge, denn sie ist wichtig und notwendig.
(Quelle zum Nachlesen: PDNpulse)
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James Nachtwey hatte einen Wunsch

james nachtwey
James Nachtwey, one of the world’s greatest photojournalists and winner of the 2007 TEDPrize, received “one wish to change the world”:

“I’m working on a story that the world needs to know about. I wish for you to help me break it, in a way that provides spectacular proof of the power of news photography in the digital age.”


On October 3, the story breaks. You can help. James Nachtwey is preparing to reveal his photographs, which highlight a shocking and underreported global crisis. Over the past 18 months, the TED community have been working with James to gain access to locations he wished to photograph, and to prepare spectacular plans for unveiling these pictures.

james nachtwey ted prize

Schauen Sie sich seine Rede zur Preisverleihung des TED Preises an - seine Bilder sind ergreifend, erschütternd, ausdrucksstark, berührend, hoffnungsgebend.
James Nachtwey erhielt diesen Preis (der Gewinn: US $ 100.000 und ein Wunsch) im März 2007, und seitdem wird an der Erfüllung gearbeitet. Am 3. Oktober werden wir erfahren, was der Wunsch war und ob es geklappt hat ... Wie im Märchen, oder...?
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1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts

jim rakete jürgen vogel

© Jim Rakete:
Jürgen Vogel

























Stars wie Nathalie Portmann, Jürgen Vogel oder Mario Adorf fotografierte Jim Rakete für sein Buch- und Ausstellungsprojekt "Vertraute Fremde" - ohne Effekte oder digitale Nachbearbeitung. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun seine Werke.

Jim Rakete - 1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts - bis 4. Januar 2009
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, D - 60596 Frankfurt am Main

Für die Ausstellung wurden Fotografien ausgewählt, die für ihn ein Wiedersehen mit Legenden oder erste Begegnungen mit den aktuellen Shooting-Stars der Filmbranche bedeuteten. Die meisten Bilder stammen aus dem Jahr 2007. In der begleitenden Veranstaltungsreihe werden Freunde und Weggefährten als Gäste erwartet, darunter die Schauspieler Klaus Hoffmann und Ulrich Matthes, die Regisseurin Claudia Müller sowie der Jazz-Musiker Till Brönner.

1/8 Sekunde lang dauert die Verschlusszeit, die eine Linhof-Plattenkamera benötigt, um das Abbild des Abgelichteten auf der Silberplatte zu fixieren. Dazu benötigt es neben Balgen, Drahtauslöser und Mattscheibe vor allem Ruhe und eine gewisse Form der Stasis. In Zeiten der Digitalfotografie erscheint diese verhältnismäßig lange Belichtungsdauer als eine kleine Ewigkeit, doch ermöglicht sie einen geduldigeren Blick auf die Dinge, die sich vor dem Objektiv abspielen und schafft eine nahezu ungewohnt gewordene Echtheit und Plastizität. Jim Rakete hat diese fast schon antiquierte Methode angewandt, um Protagonisten des öffentlichen Lebens in Deutschland einen Augenblick lang inne halten und sich in einer eher ungewohnten Weise festhalten zu lassen.


Tolles Begleitprogramm am 25.10., 14.11. und am 20.12.2008!
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Traumfrauen... Eine Reise wert?

deichtorhallen hamburg haus der photographie

Noch bis 9. November kann man sie in den Deichtorhallen Hamburg sehen - die Traumfrauen.
50 Starfotografen zeigen ihre Vision von Schönheit.

Um das Thema Schönheit kreist die Ausstellung „Traumfrauen“, die als erste Station im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg gezeigt wird. 50 internationale Top-Fotografen wie Peter Lindbergh, Sheila Metzner, Bettina Rheims und Albert Watson waren aufgefordert, neben eigenen Fotografien jeweils ein Statement der persönlichen Ansicht von zeitgenössischer Schönheit einzubringen. Entgegen der Vermutung, es ginge sicher nur um junge Mädchen mit Größe 34 oder Stars wie Angelina Jolie, präsentieren die Künstler einen komplexen Kosmos unterschiedlichster Typen und Altersstufen.
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Linkes Bild: © Miles Aldridge: Home Works, Vogue Italia, 2008. Rechtes Bild: © Albert Watson
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Holy boys - der Calendario Romano 2009

piero pazzi calendario romano 2009 calendario romano 2009 piero pazzi
© Piero Pazzi

Piero Pazzi fotografiert seine "Models" am liebsten in traditionellen Priestergewändern. Schöne Priester vor schönen Statuen: Laut Pazzi soll der "Calendario Romano" vor allem dem Tourismus in Rom dienen.

Der "Calendario Romano" ist ein Verkaufsschlager in der heiligen Stadt. Mit seinen Bildern attraktiver Geistlicher hat der Fotograf Piero Pazzi erstaunlichen Erfolg. Lesen Sie HIER das Interview von zeit.de mit dem Fotografen Pazzi.

Und hier können Sie den Kalender für 2009 auch kaufen!
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NoBody´s Perfect: Niko von Glasow

nobodys perfext niko von glasow

NoBody's Perfect dokumentiert Niko von Glasows Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich als Erwachsene für einen Kalender fotografieren zu lassen. Und das nackt - damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die "Contis" werfen, mal ganz in Ruhe hinschauen können. Schwarzer Humor und ohne den Anspruch, politisch korrekt zu sein, werden hier 12 Persönlichkeiten porträtiert, die mit Neugier, mit Enthusiasmus oder mit Schrecken auf das Projekt reagieren. Die Ergebnisse der anfangs angstbesetzten Fotoshootings erlauben den Porträtierten schließlich ganz neue Blicke auf sich selbst.

Ich bin ein Filmemacher, der kurze Arme hat, verursacht durch die Droge Contergan. Wer mich zum ersten Mal sieht oder trifft, reagiert darauf, wie ich aussehe. Wenn sie auch nichts sagen: Sie starren oder sie schauen weg. Sie zeigen, dass sie sich unsicher fühlen in meiner Gegenwart. Ich kann es ihnen kaum verdenken. Ich fühle mich ja selber sehr unsicher. Ich habe mich mein Leben lang unwohl gefühlt bei dem Gedanken an meine Behinderung und versucht, sie zu ignorieren und mich nicht der Wahrheit zu stellen. Vielen Behinderten fällt es schwer, das angeekelte, verwirrte oder mitleidige Starren ihrer Mitmenschen in der Öffentlichkeit zu ertragen. Die Gesellschaft muss sich an unseren Anblick gewöhnen und davon wegkommen, uns wie Wesen von einem anderen Planeten zu sehen. Natürlich sehen wir anders aus, aber man kann darüber hinaus schauen. Ich sehe einen Weg, der dahin führen kann. (Niko von Glasow)


Schauen Sie sich den Trailer an, der ist umwerfend - komisch!
(Voraussichtlich wird der Film leider nicht nach Österreich kommen...)
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Mozarthaus | Erich Lessing | Herbert von Karajan

mozarthaus vienna erich lessing von karajan

Mit einer prominent besetzten Eröffnungsveranstaltung eröffnet das Mozarthaus Vienna sein Sonderausstellungsprogramm dieses Herbstes: Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2008, um 19.30 Uhr werden im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna unter der Leitung von Heinz Sichrovsky Künstlerpersönlichkeiten über ihre Arbeit und ihre Begegnungen mit Herbert von Karajan berichten. Anlass ist die Eröffnung der Ausstellung "Herbert von Karajan - gesehen von Erich Lessing", die von 3. Oktober 2008 bis 6. Jänner 2009 im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna zu sehen ist. Dabei wird eine Auswahl von Arbeiten präsentiert, die der Magnum-Fotograf Erich Lessing 1957 für das US-Magazin "Esquire" schuf, und die in dieser Art in Wien noch nie zu sehen waren. Die Aufnahmen zeigen den Dirigenten bei Konzerten und Probenarbeiten und werfen einen einmaligen Blick auf Herbert von Karajan, eine der faszinierendsten Persönlichkeiten im Musikleben des 20. Jahrhunderts.

Am 2. Oktober um 19.30 Uhr sprechen unter anderen
o Kammersängerin Christa Ludwig
o Prof. Walter Barylli, Altvorstand und Konzertmeister der Wiener Philharmoniker
o Dr. Gernot Friedel, Regisseur
o Prof. Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker
o Kammerschauspieler Helmuth Lohner
o Dr. Georg Springer, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding

Karten sind ab sofort unter: (01) 512 17 91 oder unter ticket@mozarthausvienna.at erhältlich
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Karl Lagerfeld fotografiert für Rosenthal

karl lagerfeld rosenthal

Die Münchner Agentur Code64 hat die aktuelle Kampagne für den Porzellanhersteller Rosenthal online in Szene gesetzt. Den Auftritt dominieren von Stardesigner Karl Lagerfeld abgelichtete Bilder. Die in schwarz-weiß gehaltenen Fotos sind unter www.rosenthal-ego.de zu sehen. Im Mittelpunkt steht das männliche Topmodel Brad Kroenig, der das hochwertige Porzellan aus einer ungewöhnlichen Perspektive präsentiert. Code64 hat den hinterlegten Sound eigens für den Online-Auftritt komponiert. Mit der exclusiven Selection "EGO" zeichnet Lagerfeld sein ganz persönliches Bild von Rosenthal - und das im Sinne des Wortes: von der Produktauswahl über die Fotografie bis hin zu künstlerischen Gestaltung der Kampagne.

Zitat Karl Lagerfeld: "Mit der Wahl eines männlichen Models wollte ich mit dem einem Tafelservice aus Porzellan und Kristall anhaftenden Klischee der 'Verbürgerlichung' spielen. Scheint doch der Mann das Gegenteil der Zerbrechlichkeit, Verletzlichkeit dieser kostbaren Materialien zu verkörpern, doch vielleicht ist das ja nur eine herrliche Illusion."

Genießt die Bilder, Mädels ;-)
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Mario Testino: "Schönheit langweilt mich"

mario testino photos stern fotografie


stern fotografie Nr. 53 präsentiert das Werk des Fotografen Mario Testino, dem Meister des richtigen Moments unter den Porträt- und Modefotografen. Designer, Models und Hollywood-Stars - sie alle verehren den Großmeister der Illusionsindustrie, da er sich wie kaum ein anderer darauf versteht, ihre Selbstinszenierungen wie Wirklichkeit aussehen zu lassen. Seine Werke bestechen durch authentisch simulierte Sinnlichkeit; sie vereinen bunte Körpermärchen und barocke Fotomalerei mit Sex-Appeal.

Auf rund 90 großformatigen Seiten präsentiert das Portfolio Testinos Aufnahmen aus den letzten Jahren. Eindrucksvoll lässt sich an diesen Werken der Wandlungsprozess erkennen, den der Fotograf vollzog. Was er früher als schön bezeichnete, findet er heute oberflächlich; Schönheit langweilt ihn. In seinen aktuellen Werken versucht er, die Oberfläche zu durchbrechen. So präsentiert er die Models nicht mehr gebräunt, sondern mit weißer Haut und dunkel geschminkten Augen. Sein Anspruch ist es, die Menschen, die er fotografiert dazu zu bringen, ihm etwas zu geben, was sie niemandem sonst überlassen würden. Die Essenz eines guten Bildes stellt für ihn jener Moment dar, in dem ein Gesicht Verletzbarkeit zeigt.
Im Jahr 2007 erschien sein opulenter Bildband "Let me in", der dokumentiert, wie Testino ein Teil der Glamour-Kultur wurde. Leider, so beklagt sich Testino, seien die Menschen heute immer weniger in der Lage, ein gutes Bild als solches zu erkennen. (Quelle: Presseportal.de)
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Gallery Anzenberger zeigt Ferdinand Schmutzer

ferdinand schmutzer josef kainz Fotografien schmutzer ferdinand das fotografische werk
© Ferdinand Schmutzer
linkes Bild: Josef Kainz (1858-1910), Schauspieler am Wiener Burgtheater, 1906,
rechtes Bild: Sigmund Freud 1926

Die Gallery Anzenberger lädt zur Eröffnung der Ausstellung und zur Buchpräsentation "FERDINAND SCHMUTZER - Das fotografische Werk 1894-1928" am 24. September 2008,
19 Uhr, in die Zeinlhofergasse 7, 1050 Wien, ein.

Kuratoren. Regina Maria Anzenberger und Uwe Schögl, einleitende Worte: Anna Hanreich (Kunsthostorikerin)
Dauer der Ausstellung 25. September 2008 bis 31. Jänner 2009, 10-18 Uhr.

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Finissage & Diskussion Siegfried Wöber

siegfried woeber fotografien

Die Ausstellung " 33 Fotografien 2001 bis 2008 - Siegfried Wöber" neigt sich dem Ende zu. Daher gibt es am 26. September eine Finissage im Café Raimundhof (1060, Mariahilferstrasse 45), die auch fotostrada.at besonders am Herzen liegt.

Um 18 Uhr gibt es eine Diskussion mit Markus Bernath (Der Standard, Kaukasus Experte) und Joachim Frank (Austrian Helsinki Association, Menschenrechtsaktivist, der vor kurzem Georgien besucht hat) zur Situation in Georgien, danach - gegen 19:30 - wird das Ende der Schau offiziell gefeiert; für Wein und Musik aus der Konserve (DJ Zauri Avstriadze) ist gesorgt. (Einladung hier zum Downloaden)

DAS PROJEKT:

Die Freunde von Siegfried Wöber, Maya und Mamuka, organisierten mit ihrer Organisation "Women Information Centre" (www.ginsc.net) Ende Juli eine Sommerschule (á la Zeltlager zur Bildung und Erholung) für eine grosse Gruppe junger Leute aus dem ganzen Land, für die er anfangs Geld sammeln wollte. Die Teilnehmer wurden von dem Krieg überrascht und konnten teilweise nicht in ihre Dörfer und Städte zurückkehren, verloren Verwandte und finden sich nun vor mehr Probleme gestellt.

Manche von ihnen stammen aus Gori oder Südossetien, und brauchen umso mehr Hilfe von aussen. Im Land, wo man von rund 150.000 Flüchtlingen spricht - davon befinden sich noch immer 40.000 in schwierigsten Verhältnissen in Tiflis - kam es zu bedeutenden Zerstörungen und machte auch Kinder der Sommerschule zu Betroffenen. Mit dem Geld, das zuverlässig von Siegfrieds Kontakt in Tiflis unentgeltlich verwaltet wird, werden den Kindern notwendige Schulsachen, Medikamente und Nahrungsmittel gekauft; Wenn ihr von konkreten Schicksalen hören wollt, übersetzt Siegfried gerne die Mails von Maya, und er verspricht natürlich auch, alle Spender genau zu informieren, was mit dem Geld letzlich gemacht wurde.

Wenn jemand bereits davor Hilfe leisten möchte oder nicht am 26. kommen kann, bitte einfach Bescheid geben. Es stehen auch alle Bilder von Siegfried zum Verkauf und kommen obigen Zweck zugute.
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Die Jäger werden zu Gejagten...

So schnell kann es gehen, daß sich die Sache umkehrt...
edinburgh paper google street view


Zitiert aus www.testticker.de:

"Die Fahrer von Googles Kamera-Fahrzeugen lichten alles und jeden ab - sie selbst wollen jedoch nicht fotografiert werden und drohen mit rechtlichen Konsequenzen. Derzeit sind Googles Kamera-Teams im britischen Edinburgh unterwegs. Es handelt sich dabei um die erste britische Stadt, die für Googles Streetview-Aufnahmen fotografiert wird. Reporter der Evening News sind auch schon recht bald auf die Verantwortlichen und deren schwarze Opel getroffen. Doch mussten die Kollegen verwundert feststellen, dass sie Googles Mitarbeiter nicht fotografieren dürfen: "Er sagte, wenn ich eines der Fotos von ihm verwende verklagt er uns, weil sie sich Sorgen wegen möglichen Vergeltungsaktionen machen", meint der Fotograf."

Lesen Sie HIER den Originalartikel in den Evening News "The Edinburgh Paper"!
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Very Important Person-Photographer: Manfred Baumann

Manfred Baumann ist der Fotograf, dem die Stars vertrauen.

Sowohl nationale, als auch internationale Stars gehören zum Klientel des sympathischen Österreichers. Manfred Baumann hat seine Leidenschaft aber auch der Akt- und Reisefotografie verschrieben. In diesem Beitrag von FOTOTV.DE schauen wir Manfred Baumann bei einem Shooting mit der RTL Moderatorin Frauke Ludowig über die Schulter und erfahren, wie er z.B. mit wenig Aufwand Lichtsituationen variiert und auf kleinem Raum Promiportraits erstellt.


manfred baumann foto tv frauke ludowig fototv
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Sonntag, 28. September: Tag der Fotografie

(Fast) ein ganzer Tag ist der Fotografie gewidmet - also, den TV-Sender EinsPlus aufdrehen, hinsetzen und genießen! Das Wahlergebnis erfahren Sie noch früh genug ;-)

Vom Schnappschuss bis zur Fotokunst – die technische Möglichkeit, den Augenblick bildlich festzuhalten, hat seit der Erfindung der Lochkamera nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Der EinsPlus-Schwerpunkt am 28. September setzt deshalb seinen Fokus auf die vielfältige "Welt der Fotografie".

Von den großen Künstlern wie Peter Lindbergh oder den professionellen Fotografen der berühmten Magnum-Fotoagentur über erfolgreiche Tierfotografen bis zu Flugzeug-"Spottern": Der Schwerpunkt zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der interessanten und abwechslungsreichen Beschäftigung mit Fotos. Um 16 Uhr geht´s los - viel Spaß beim Schauen!
ard digital eins plus fernsehsender

Große Europäische Fotografen, 16:00 Uhr - Peter Lindbergh
Bitte recht sexy, 16:25 Uhr, Ralf Ertmann und der Photoworkshop mit Models
Der Pferdefotograf, 16:40 Uhr, Bernd Eylers, "Bitte recht störrisch!"
Auf der Suche nach dem Königsgeparden, 17:00 Uhr, Benny Rebel, Tierfotograf
Jagd an der Startbahn, 18:00 Uhr, Christoph Rogosz reist weite Strecken, um Flugzeuge zu fotografieren
Magnum Photos - ein Mythos verändert sich, 18:30 Uhr

arte edward weston

Und wenn Sie dann noch immer nicht genug haben: Schnell umschalten auf ARTE, hier ist ab 20:15 Uhr ein Porträt über den Fotografen Edward Weston (1886-1958). Er war immer in Bewegung und stets auf der Suche nach neuen Momenten und Bildern. Er entdeckte Schönheit und Abstraktion dort, wo sie noch niemand gesehen hatte. Und immer wieder fotografierte er Akte. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien wurden zu Ikonen der Moderne und haben ganze Fotografen-Generationen geprägt. .

Danke für diese Film-Foto-Hinweise an Alfons Stockinger, Picturedesk.com.
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"The right to be American..

.. is the right to be famous."

(Zitat aus dem Video)

Offenbar ist es so: Wir kritisieren und spötteln über die Stars, die von Paparazzi verfolgt, gejagt und abgeblitzt werden. Aber, insgeheim, wären wir doch alle so - verfolgt von den Kameras, gejagt von den Reportern, abgebildet in den Hochglanzmagazinen! ;-)

Jetzt kann man sich diesen Ruhm - erkaufen!
Eine halbe Stunde "Paparazzi"-Getümmel kostet US$ 250, das volle Luxusprogramm US$ 1.500. "CELEB4ADAY" macht´s möglich. Und die Menschen wollen das wohl...

celeb 4 a day
Klicken Sie auf das Video, und schauen Sie!

Ist das etwa die Zukunft der Fotografen, die sonst keine Jobs bekommen?
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Unter 100 € setze ich meinen Trachtenhut nicht auf!

Ab dem 6. Oktober darf man es wieder: Fotografieren im Hofbräuhaus in München!

hofbräuhaus münchen
© BBMC Tobias Ranzinger

WEIL: Je näher das Oktoberfest in München rückt, desto mehr wird im Hofbräuhaus fotografiert und gefilmt. Jede Fernsehstation macht eine Doku über München, jedes Magazin eine Story über die biertrinkenden Münchner und die feschen Dirndln... Die Stammgäste des Bräus haben dabei schon Starallüren, und - siehe Aussage oben - lassen nichts mehr mit sich geschehen, ohne daß der Euro rollt... Deswegen wurde kurzerhand ein Fotografier- und Filmverbot ausgesprochen und die "Ruhe" ist somit wieder am Platzl 9 in Minga eingekehrt. Na denn Prost!
(Quelle: bild online)
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Getty Stipendien - Die Gewinner stehen fest

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von links nach rechts: © David Gillanders, © Eugene Richards, © Lynsey Addario

Die diesjährigen Gewinner der Getty Images-Stipendien für redaktionelle Fotografie stehen fest: Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards.

Die Arbeiten der Gewinner 2008 wurden unter 153 Bewerbern aus 26 Ländern ausgewählt. Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards erhalten eine finanzielle Unterstützung von jeweils 20.000 US-Dollar. Dazu unterstützen sie Fotoredakteure von Getty Images intensiv bei der Verwirklichung ihrer Projekte politisch und sozial engagierter Fotografie. Sehen Sie HIER mehr Infos zu den Fotoprojekten und den FotografInnen.

Es ist schon toll, wenn eine Bildagentur sich für so etwas engangiert. Eine Anregung für Österreich, vielleicht??
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Yoko Ono in der Kunsthalle Bielefeld

yoko ono bielefeld
Portrait (Ausschnitt) by Tom Haller/©Yoko Ono

Mit Yoko Ono (*1933) zeigt die Kunsthalle Bielefeld eine seit mehr als 50 Jahren aktive Künstlerin, der unzweifelhaft das Verdienst zukommt, die Conceptual Art erfunden zu haben. Diese bisher größte Ausstellung der Künstlerin in Deutschland behandelt Onos kosmisches, poetisches wie politisches Verständnis der menschlichen Kultur. Sie umfasst Yoko Onos Werke in einer Auswahl von 1961 bis in die jüngste Gegenwart und zeigt auch Arbeiten im Außenraum des Museums, die in Verbindung zur Stadt stehen. Innerhalb des Kunsthallengebäudes sind auf drei Ebenen Skulpturen, Bilder, Zeichnungen, Fotos, Filme und Klanginstallationen zu erleben. Ein mit der Künstlerin in Bielefeld gedrehter Interviewfilm begleitet die Inszenierung.

Die Ausstellung ist noch bis 16. November in der Kunsthalle Bielefeld zu sehen, ab 13.12 wird sie im Baltic Centre of Contemporary Arts, Gateshead gezeigt.
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Lennart Nilsson: Fotograf der Killerviren

TV-Tipp für Mittwoch, den 17. September, 21:15 Uhr!

zdf

Todbringende Mikroorganismen - so winzig, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Eine Flut von Viren, Bakterien und anderen winzigen Erregern greifen den Menschen kontinuierlich an. Seit Jahrzehnten sorgt der schwedische Fotograf Lennart Nilsson mit seinen ungewöhnlichen Bildern des menschlichen Körpers weltweit für Aufsehen. Spektakulär ist seine Dokumentation über die Entwicklung des menschlichen Lebens von der Befruchtung der Eizelle bis zur Geburt. Dem Mann, der einst die erste Aufnahme eines Embryos im Mutterleib machte, gelingt es bis heute mit seiner Kreativität und den technischen Möglichkeiten immer wieder in Bereiche des Lebens einzudringen, die zuvor noch nie ein Mensch gesehen hat. "Ich habe wirklich nie daran gedacht, ein Künstler zu sein. Ich wollte immer nur Gehilfe der Wissenschaft sein, einer der Licht ins Dunkel bringt. Einer, der die schärfsten Fotos vom Leben macht, die überhaupt zu machen sind."
Es gelang Lennart Nilsson als erstem Fotografen der Welt, das gefährliche SARS-Virus in der Nahaufnahme darzustellen. Nicht umsonst stützen sich viele internationale Wissenschaftler bei ihrer Arbeit auf Lennart Nilssons Bilder. Die Dokumentation zeigt, welchen erstaunlichen Weg die Wissenschaftler gefunden haben, um die winzigen Verteidigungswaffen unseres Körpers darzustellen. (Quelle: zdfdokukanal)
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Wäre das bei uns auch möglich?

So begann alles: Ein Tipp am 3.9. von www.fotointern.ch auf einen Beitrag im Schweizerischen Fernsehen (gehen Sie bitte auf diese Seite und suchen dann den Beitrag der "Rundschau" vom 3.9.2008, ist aus rechtlichen Gründen leider nicht anders möglich).

"Der Fotoreporter Carl Just berichtete während 20 Jahren von den Kriegsschauplätzen der Welt. Als Folge davon leidet er unter chronischen Angstzuständen. Der Ringier-Verlag hat ihm gekündigt. Jetzt klagt Carl Just gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber."

Und dann ging´s am 6.9. so weiter (Quelle: www.persoenlich.com):

"Kriegsbeil mit Journalist Carl Just begraben. Parteien einigen sich auf Vergleich.

Der langjährige Ringier-Journalist und Kriegsreporter Carl Just ist am Donnerstag wegen Kündigung vor Arbeitsgericht gestanden. Mit seinem früheren Arbeitgeber Ringier erzielte er einen Vergleich. Über den Inhalt schweigen beide Parteien.
Der 52-jährige Journalist arbeitete viele Jahre beim Zürcher Verlagshaus für die Blätter "Blick", "SonntagsBlick" und "Schweizer Illustrierte". Er war 25 Jahre als Reporter in Kriegsgebieten tätig. Anfang Januar 2007 erhielt er von seinem Arbeitgeber wegen gesundheitlicher Probleme eine Änderungskündigung mit befristetem Arbeitsvertrag. Per 2008 wurde das Arbeitsverhältnis definitiv aufgelöst, nachdem er längere Zeit krank gewesen war.

Vor Gericht verlangte der Journalist von Ringier Schadenersatz und Genugtuung in Höhe von 200'000 Franken wegen Verletzung der Fürsorgepflicht. Er machte in diesem Zusammenhang eine "posttraumatische Belastungsstörung" geltend als Folge seiner Einsätze in Kriegsgebieten für Ringier.

Der Verlag bestritt zwar vor Gericht jegliche Verantwortung für die Krankheit seines ehemaligen Angestellten. Dennoch stimmten beide Parteien einem Vergleich zu. Dieser hat aber noch keine Rechtskraft, wie der Anwalt des Journalisten sagt. (sda)

Was sagen Sie dazu?
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Willy Puchner: Tierleben

willy puchner tierleben

Der Christian Brandstätter Verlag und das Naturhistorische Museum laden ein:
Buchpräsentation am Mittwoch, dem 10. September um 18 Uhr im Naturhistorischen Museum

Willy Puchners Tierleben | Mit einem Essay von Christoph Ransmayr, Christian Brandstätter Verlag

Willy Puchner ist ein Reisender, fotografierend und sammelnd findet sein Entdeckerauge allerorts eine Bühne vor. Dieses Buch versammelt seine auf zahlreichen Reisen entstandenen, subtilen und oft bizarren Tierbilder, die – ebenso wie seine Text-Miniaturen – Geschichten erzählen: Am glücklichsten sei der Mensch, »wenn er einem Tier für Sekunden in die Augen blickt, wenn er sich mit ihm auf außergewöhnliche Art und Weise verbunden fühlt ... Kein Laut. Keine Bewegung. Nur noch Verbeugung«. – Diese Momentaufnahmen geben eine Ahnung davon, wen wir dressieren, streicheln oder verzehren. Aus einer Sammlung »tierischer« Lebensläufe ergibt sich am Ende das beiläufige Bild des menschlichen Auftritts – ein fotografisches Negativ.
(Klicken Sie HIER für die Einladung)
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Leuchtende Frauen in der Nacht

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© Peter Kubelka

Sie fielen Ihnen sicherlich in den letzten Monaten in Wiens Strassen auf - die leuchtenden Frauen in den 400 Citylight-Kästen mit inszenierten Portraitfotos der Künstlerin Irene Andessner. Verdienstvolle, legendäre und mittlerweile fast vergessene Wiener Frauenpersönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts aus Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wie Marianne Hainisch geb. Perger; Bertha von Suttner geb. Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau; Katharina Schratt; Bertha Pappenheim (»Anna O.«); Alice Schalek Pseud.: Paul Michaely; Emilie (Luise) Flöge und viel andere...

Bei allen Porträts schlüpfte Irene Andessner in die Kleidung, die Pose, die Rolle dieser Frauen. Der Fotograf Peter Kubelka und Sabine Vukovich (Assistentin) standen hinter der Kamera und lichteten ab.
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Sexy Subaru - PhotoShooting für jeden!

Subaru, der größte Hersteller von Allradantriebs-PKW, ist erfolgreich!
Und jetzt sogar sexy... und witzig ;-)
Endlich haben ALLE Fotografen die Chance, bei einem Photoshooting dabei zu sein.
Probieren Sie´s aus - viel Spaß dabei!

subaru
Klicken Sie auf das Bild und schon kann es losgehen.

Wir danken dem Wiener Fotografen Daniel K. Gebhart für das Aufstöbern dieser witzigen Meldung aus der Welt der Fotografie!
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Flowers für Kate - Video von Nick Knight


flowers
(Klicken Sie auf das Bild und das Video startet)

Der Brite Nick Knight zählt zu den bedeutendsten Modefotografen der Welt und hat bereits Kampagnen für Christian Dior, Swarovski und Calvin Klein gestaltet. Er hat einen innovativen Kurzfilm mit dem Titel ‚Bloom‘ gedreht und die Fotos in diesem Film, in dem mit Kate Moss mitwirkt, entstanden mit 30 Canon EOS 5D, die alle auf einer runden Spezialkonstruktion befestigt waren. Jede Kamera war mit einem Canon Objektiv EF 24-105mm ausgestattet.

Die von dem renommierten Unternehmen Glassworks gefertigte Konstruktion mit einem Durchmesser von sechs Metern ermöglichte Knight die Anwendung des so genannten ‚Time-Slice-Verfahrens‘: Alle 30 Kameras waren zentral auf das Motiv gerichtet und wurden gleichzeitig ausgelöst. Anschließend wurden die Bilder sortiert, bearbeitet und mit verschiedenen abstrakten Blumenmotiven kombiniert. Der Soundtrack des Films besteht aus der Rezitation eines Gedichtes, das speziell für diesen Anlass vom Londoner Lyriker Roddy Lumsden verfasst und von Kate Moss gelesen wurde.

„Mit diesem Shooting wollte ich einen neuen Weg kreieren, um aktuelle Mode der Saison zu präsentieren”, erklärte Nick Knight. „Viele Kleidungsstücke hatten einen stark floralen Charakter, und das lieferte die Inspiration für diesen Film. Er ist sehr abstrakt, vermittelt aber dennoch einen sehr organischen Eindruck.”
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Im Radiokolleg in Ö1 hört man vom Sehen

Hör-Tipp auf Ö1 im Radiokolleg,
Montag, 1., bis Donnerstag, 4. September 2008, jeweils um 9:30 Uhr

Inszenierter Blick auf die Wirklichkeit

Welchen Bildern können wir glauben? Mit Fotografien lassen sich vortrefflich Emotionen schüren, politisch agieren und jene Dinge in den öffentlichen Mittelpunkt rücken, auf die der Fotograf das Augenmerk des Betrachters lenken will - egal, ob es sich dabei um schlanke Beine, Tatwaffen oder Naturkatastrophen handelt. Es wird retuschiert und getrickst. Kaum ein Bild auf einer Reklametafel, kaum ein Foto in einem Magazin, das nicht bearbeitet wurde. Nasen werden gerade gerichtet, Beine werden gestreckt, Muttermale und Falten weggezaubert.

HIER ist der ganze Text von Mariann Unterluggauer zur Ö1-Sendung "Radiokolleg - Welchen Bildern können wir glauben?"

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Der September ist Romy Schneider gewidmet...

arte magazin
Die September-Ausgabe des ARTE Magazins widmet der Schauspielerin Romy Schneider einen großen Bericht. Das Interview mit Robert Lebeck, dem Fotografen, der sie einfach als "Romy" fotografierte. Ihm vertraute sie, ihn ließ sie fotografieren.

Der deutschen Presse gegenüber war Romy Schneider eher misstrauisch. Nur einen Fotografen ließ der scheue Star immer wieder ganz nah an sich heran: Robert Lebeck.

Ein Stück deutscher Fotogeschichte – vielleicht ist es sogar ein Stück Zeitgeschichte: Sorgfältig nummerierte und geordnete Kartons stapeln sich bis zur hohen stuckverzierten Zimmerdecke. Tausende von Negativen und Kontaktabzügen bewahrt der Fotograf Robert Lebeck hier auf, in seinem Apartment in Berlin-Schöneberg. In den Nebenzimmern unzählige gerahmte Bilder, Regale voller Bücher und Unmengen von Zeitschriften, in denen seine Bilder gedruckt wurden –Zeugnisse einer ertragreichen Fotografenlaufbahn, die ihn von der Heidelberger Lokalzeitung über „GEO“ bis hin zum „Stern“ führte. Lebeck verbringt momentan viel Zeit hier, sucht für eine Ausstellung im Berliner Gropius-Bau nach seinen besten Fotos und Titelblättern. (... der ganze Artikel ist hier)

Unbedingt das Magazin kaufen und das Interview lesen - oder Romy Schneiders Filme auf ARTE ansehen:
Ludwig II. • Spielfilm am Montag • 1. September, 14.55 (Teil 1) und 21.00 (Teil 2)
Christine • Spielfilm am Montag • 8. September • 21.00
Romy Schneider – Eine Filmliebe in Frankreich, Themenabend am Sonntag • 21. September • 20.40
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Happy Birthday, Henri Cartier-Bresson!

henri cartier bresson dvd arte

Zum 100. Geburtstag von Henri Cartier-Bresson (1908–2004) am 22. August erscheint eine Box mit Filmen von und über den berühmten französischen Fotografen, Regisseur, Schauspieler, Zeichner, Maler und Mitbegründer der Fotoagentur Magnum Photos.
Nach einem Studium der Malerei in Paris von 1922 bis 1928 widmete sich Cartier-Bresson ab 1930 der Fotografie. Als Regieassistent von Jean Renoir lernte er das Handwerk des Filmemachens und drehte im Spanischen Bürgerkrieg erste Filme. Er entkam im Zweiten Weltkrieg zweimal aus deutscher Kriegsgefangenschaft und fotografierte die Befreiung von Paris. Seine 1952 aufgestellte Theorie der Fotografie des »moment décisif«, des entscheidenden Augenblicks, illustrierte er schon frühzeitig in seinen Kriegsreportagen.

Beim Fotografieren legte er großen Wert auf eine möglichst perfekte Bildkomposition. 1955 stellte er als erster Fotograf im Pariser Louvre aus. Als lebende Legende beendet Cartier-Bresson 1972 das professionelle Fotografieren und widmete sich in seinen letzten Jahrzehnten wieder verstärkt der Malerei.

Ab sofort können Sie diese DVD Box mit 11 Filmen von und über Cartier-Bresson bei absolut MEDIEN bestellen!
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Helena Blomqvist - Angelika Knäpper Gallery Stockholm

blomqvist
© Helena Blomqvist; Morning procession

Die Trauerprozession, die hier mühselig durch den Schnee stapft und dunkle, altmodische Kleidung trägt, hat einen langen Weg hinter sich. Der Weg scheint noch weit zu sein und viele Trauergäste haben sich angeschlossen. Sogar die Bäume am Wegesrand wirken feindlich und auf Distanz. Beim zweiten Hinsehen merke ich es: das sind keine Menschen, die hier um einen Freund trauern, sondern Affen, die ihresgleichen auf seinen letzten Weg begleiten...

In der Ausstellung "The Last Golden Frog" zeigt die Künstlerin Helena Blomqvist diese verwirrenden Bilder über Angst, Trauer, Gefühle, Träume,. das Übernatürliche... Immer nachdenklich, immer mit einem Augenzwinkern. Affen nehmen in ihren BIldern den Platz der Menschen ein, jedoch nicht als eine diese beherrschende Spezies, sondern sehr menschlich, sehr einfühlsam, sehr beobachtend.

Ab 30. August bis 28. September 2008 in der Angelika Knäpper Gallery in Stockholm.
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Rafal Milach | World Press Photo 08 | WestLicht

rafal milach world press photo
© copyright by Rafal Milach/AnzenbergerAgency
(Klicken Sie hier für das Portfolio von Rafal Milach)
Rafal Milach: 1. Preis in der Kategorie Kunst und Kultur Fotoserie mit seinen Bildern des "DISSAPEARING CIRCUS".
Biala Podlaska / 25.07.2007 / Jozef Maksymiuk (59) posing for portrait in ballet dancer disguise in his house. For most of his 25-year career, he had been performing as a clown. He has been retired for 8 years.

Bereits zum siebenten Mal in Folge ist WestLicht Schauplatz der World Press Photo. Die rund 200 ausgestellten Einzelaufnahmen und Fotoserien lassen als Ikonen der Zeitgeschichte das vergangene Jahr Revue passieren und zeigen auf eindringliche Weise Ereignisse aus den Bereichen Politik, Sport, Kultur, Umwelt und Wissenschaft.
Die Jahresschau der weltbesten Pressebilder gastiert vom 29.08.2008 bis 28.09.2008 im WestLicht. Schauplatz für Fotografie, 1070 Wien, Westbahnstrasse 40.
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Alles still im Berg - Der Bergbau stirbt

still

Auch diese Geschichte befasst sich mit dem Sterben des Bergbaus in Deutschland -
starke, dunkle Bilder, ergreifende Geschichten...

Still ruht der Berg...
Der Bergbau hat das Saarland mehr als ein Jahrhundert geprägt. Dann erschütterte ein Beben im Februar 2008 die Region. Die Landesregierung verhängte einen Abbaustopp. 3400 Kumpel standen auf der Straße. (...) Das Warten auf eine Entscheidung erschüttert sie und ihre Familien stärker, als es ein Gebirgsschlag je getan hätte. Betroffene berichten.
(Quelle: FAZ, Hintergründe).

Klicken Sie auf das Bild, um die Geschichten der Menschen dieser Region zu sehen und zu hören!
Beitrag: Marcus Jauer, Fotos: Daniel Pilar.
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Stille Welten: Fotografien von Rainer Gaertner

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© Rainer Gaertner, Kokerei Zollverein, Essen: Ofentüren der Koksofenbatterie, 2003, 144 x 117 cm

"Stille Welten" heißt die Ausstellung von Rainer Gaertner, einem renommierten Architektur-Photographen der Gegenwart. Die monomentalen Arbeiten des Photo Künstlers sind bis zum 26. Oktober 2008 auf der Kokerei "Zollverein" (UNESCO-Weltkulturerbe) in Essen zu sehen sein.

Mit seiner Großbildkamera im sagenhaften Negativ-Format von 20 x 25 cm setzt sich Gaertner mit einer Industrie auseinander, die es annähernd nicht mehr gibt - die stillgelegten Zechen und Kokereien des Ruhrgebietes. Seine überdimensionalen Detailaufnahmen in Schwarz-Weiß, die bis zu fünf Quadratmeter messen, sind jedoch weit mehr als ästhetische Dokumente: Sie sind Gemälde von geheimnisvoller Schönheit mit Kraft und Seele.

Rainer Gaertner photographiert die morbiden Fundstücke als Einzelobjekte, holt sie aus ihrer Anonymität und stilisiert sie zu Altären. Dabei formuliert er eine neue Ästhetik, die das wertlos Gewordene, das Unbeachtete, das Vergessene zur Kunst erhebt.
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Nikon versus Canon - Wer wird siegen?

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© Michael Kappeler/AFP/DDP (gesehen auf Stern.de, "Die besten Fotos der Spiele")

Es ist ein hartes Match: Schwarz gegen Weiß. Die Sportart heißt aber nicht laufen, springen, schwimmen oder radfahren, sondern fotografieren. Sah man früher fast nur die weißen Objektive der Canon-Kameras bei Sportevents, hat Nikon nun sehr aufgeholt. Es ist wohl die immer größer werdende Popularität der Nikons wie z.B. die Nikon D3, die auch dazu beiträgt.
Lesen Sie den Artikel dazu auf pdn online!

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Oskar Barnack Preis geht an Lucia Nimcova

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© Lucia Nimcova









GEWINNERIN des LEICA Oskar Barnack Preises 2008: Lucia Nimcova mit ihrem Fotoprojekt „Unofficial“










Die Fotografin Lucia Nimcova wurde für ihr Fotoprojekt „Unofficial" mit dem Leica Oskar Barnack Preis 2008 ausgezeichnet. Die Aufnahmen der Gewinnerserie sind 2007 in der Slowakei entstanden. Am Beispiel ihrer Heimatstadt dokumentiert die Fotografin den Zeitstillstand, der dort nach dem Fall des kommunistischen Systems vorzuherrschen scheint. Denn auch Jahre später wirken Orte und Menschen unverändert, fast so als wäre die Zeit unbemerkt an ihnen vorbeigezogen, ohne Spuren zu hinterlassen.
Liebevoll porträtiert Lucia Nimcova die Menschen ihrer Heimatstadt Hummené, zeigt den Wandel vom Kommunismus in ein anderes Zeitalter. Immer mit einem Augenzwinkern, immer mit dem Herzen und dem Kopf dabei.
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Er starrt zurück: Kevin Connolly fotografiert hinauf

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Es begann in Wien im Jahr 2006: Von seinem Skateboard aus fotografiert der US-Amerikaner Menschen, die ihn anstarren. Und sie starren ihn alle an, denn er hat keine Beine. Kevin Connolly kam 1985 ohne Beine auf diese Welt. Ansonsten war er ein gesundes Baby und wuchs wie alle anderen Kinder Montanas auf: Er machte sich schmutzig, rannte durch die Wälder und wurde dabei noch schmutziger. Mit 20 fing er an, Skateboard zu fahren und Fotos zu machen. Das Reisen in fremde Länder entdeckte er 2006 mit einem Studienaufenthalt in Neuseeland. Connolly bereiste 15 Länder, 31 Städte und machte 32 000 Fotos. Sie zeigen den immer gleichen Blick hinauf auf den Mann ohne Beine.
Es ist seine interessante Sichtweise auf die Menschen, die er fotografiert und die Fragen der Menschen an Kevin Connolly, die diese Geschichte interessant macht: Ob er das Opfer einer Landmine ist, fragen sie ihn in Amerika, ob er seine Beine bei einem Autounfall verloren hätte, fragte ihn eine Rumänin. Und ein kleiner Bub in Neuseeland fragte, ob Haie seine Beine gefressen hätten...
Hier erzählt Kevin Connolly über sein Projekt "The Rolling Exhibition" an und hier sehen Sie Kevins Website.
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Photo Shoot in 3 Minuten - Chase Jarvis zeigt´s

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Draufklicken und ansehen: Photoshoot in 3 minutes!

Im Fotoblog von Daniel K. Gebhart entdeckt - danke für den Tipp!

Der Fotograf Chase Jarvis erklärt, wie ein Fotoshooting mit Models auf einem Golfplatz abgeht: Beginnend beim Konzept, der Pre-Production, das Auswählen der Models, der Location, bis zum Shooting selbst und zur Post-Production - alles in 3 Minuten. Da merkt man erst, wieviel Arbeit in der Fotografie steckt - noch immer ein Traumberuf?

Unbedingt sein Portfolio ansehen!
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Wer hat die Fotos gemacht?

Es ist schon so viel über die veröffentlichten doppelten Babyfotos von Angelina Jolie und Brad Pitt geschrieben und berichtet worden, daß es ja eh schon alle wissen: Die Bilder wurden von den Magazinen People und Hello! um kolportierte 14 Millionen Dollar erstanden. Getty Images hat den Deal gemacht.
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Doch wer hat die Bilder fotografiert?
People schreibt als Credit "Exclusive by Getty Images", und verwendet hier sogar den alten Namen der Bildagentur. Dieser wird seit letztem September nicht mehr verwendet, da die Marke in Contour by Getty Images umgetauft wurde.

Dieser Deal von Getty erinnert sehr an das Photoshooting von 2006, als der Fotograf Brent Stirton für Getty das damals in Namibia geborene Baby Shiloh von Angelina/Brad fotografierte. Sein Name wurde allerdings erst Monate nach dem Erscheinen der Bilder in den Magazinen genannt. Brent Stirton war für PDN online weder per mail noch per Telefon erreichbar.


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Stürmische Zeiten für Fotografen

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Das US-Institut "National Oceanic and Atmospheric Association’s Weather Service" sagt 1.787 Tornados für dieses Jahr voraus, das sind fast 5 am Tag! Wenn Sie sich das nicht nur gruselnd vor dem Fernseher ansehen möchten, sondern auch LIVE dabei sein wollen - dann buchen Sie Ihre Tornado-Tour bei diesem Reisebüro in Amerika!

Tempest Tours wissen ganz genau, wann die Windhosen am besten zu sehen sind und bieten daher spezielle "Tornado-Jagden" an, und die Profis reisen hinterher und Sie lernen dabei, wie Sie diese Wirbelstürme fotografieren können... Schauen Sie sich diese Jungs mit den Fotos der Tornados HIER an.
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I want to be seen as a human, not just a sex worker

Change the Picture:
A photography and self advocacy project for female sex workers in East London.

change the picture
© Tania, 42

Seit dem 15. Juli 2008 ist eine sehr interessante Photoausstellung im Baltic Restaurant in London zu sehen: 8 Monate lang fotografierten Prostituierte ihr Leben, ihr Umfeld. "Change the Picture" ist eine Kooperation von Photovoice und U-Turn und will die Prostituierten aus ihrer Isolation herausholen, mit dem einfachen Mittel der Fotografie. Sie lernten rasch, mit den Kameras umzugehen und hatten so erstmals die Chance, sich so zu zeigen, wie sie gesehen werden wollen. Lesen Sie hier weiter! Hier sehen Sie die Bilder der Ausstellung.
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