Politiker schlägt Fotografen in Österreich

fotostrada mag Fotografen. Und Zeitungen. Und die Pressefreiheit. Und unaufgeregtes Arbeiten. Keine Zwerge aus der dritten Reihe, die sich wichtiger fühlen als sie sind. Und keine „Skandale“, nur weil jemand seinen Job macht...

Bei der gestrigen Parlamentssitzung telefoniert ein Politiker (laut Hausordnung des Parlaments NICHT erlaubt), wird dabei von einem Fotografen fotografiert (IST erlaubt!), der Politiker rastet aus, „zupft“ oder „reißt“ den Fotografen am Kameragurt, dieser bekommt die Kamera aufs Auge... „Von der Demokratie geblendet“, wie Georges ironisch meinte...

Eher eine „dumme Geschichte“ als ein großer Skandal, eine einfache Entschuldigung wäre besser als dieser Eklat! Viel schlimmer ist die Aussage des herbeigeeilten Helfers des Politikers, der den Fotografen als „Meuchelmörder“ beschimpft. Pressefreiheit, quo vadis?

Schade daß eine Tageszeitung in Österreich (sic!) so schlecht recherchiert, daher eine Korrektur: Der Fotograf Georges S. ist NICHT bei der APA beschäftigt, er ist einer der wenigen noch freien Fotografen.
fotostrada wünscht
Georges Schneider weiterhin alles Gute...

(Ausriß aus Österreich, oe24.at)
georges schneider christian faul parlament

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