Red Dot Design Award für Museum of Photography

fotostrada will jetzt nicht über den Mangel an einem Fotografie-Museum in Wien jammern. fotostrada will jetzt nicht darber klagen, daß eine andere Stadt so etwas hat, und daß dieses Museum sogar ausgezeichnet wird: mit dem Red Dot Design Award. Nur leise schluchzen und klammheimlich einen Flug nach Thessaloniki buchen... ;-)

(Zitat: red-dot.de)

Museum of Photography Thessaloniki

museum of photography thessaloniki designred dot design award museum of photography

Für das Museum of Photography in Thessaloniki sollte eine zeitgemäße und humane Corporate Identity samt Logo entwickelt werden. Ausgangspunkt der Gestaltung ist, dass im Moment des Fotografierens stets dieselben Elemente beteiligt sind, die auf die vier Schlüsselbegriffe Auge, Rahmen, Perspektive und Zielausrichtung verdichtet wurden. Aus Assoziationen dazu entstanden die beiden Formen: zum einen der Kreis, inspiriert von der Form des Auges und der Linse, und zum anderen ein Symbol, das dem blinzelnden Auge im Augenblick des Auslösens ähnelt. Abstrakt stellen sie die Augen des Fotografen während des Fotografierens dar: eines offen, das andere halb geschlossen. Kombiniert mit dem Rahmen als zusätzliches Element - und als die dritte Grundform - bietet das prägnante Logo mit dem neuen Schriftbild ein ausgesprochen sinnfälliges und durchdachtes Erscheinungsbild.

Wassily Kandinsky ging in seiner Form- und Farbenlehre von den Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck aus und ordnete ihnen die Primärfarben Rot, Gelb und Blau zu. Der Einfluss seiner Lehre wurde prägend für den Stil des Bauhauses, an dem er von 1922 bis 1933 lehrte. Und noch heute orientieren sich die Bildzeichen erfolgreicher Marken an diesen Grundformen. Denn unsere Wahrnehmung empfindet sie als harmonisch und verbindet mit ihnen Attribute wie Regelmäßigkeit, Sicherheit und Kontinuität. Inzwischen gibt es dazu unzählige Anwendungen - dieselbe Grundform kann dabei nichtssagend, aber auch spannend umgesetzt sein.
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Er hat noch einen Koffer in New York: Robert Capa

fotostrada gefällt das - endlich werden die Bilder der Negative aus dem „Mexikanischen Koffer“ (hier habe ich damals darüber berichtet) ausgestellt. Nicht nur die Bilder sind das Spannende, sondern auch, daß dies der Beginn des Fotojournalismus ist, wie wir ihn noch heute kennen. HIER weiterlesen.
Wer also gerade in New York ist, sollte seine Shoppingtour unterbrechen und ins Museum gehen... (Gefunden auf der sueddeutsche.de)

robert capa new york

Robert Capa, Ernest Hemingway (third from the left), New York Times journalist Herbert Matthews (second from the left) and two Republican soldiers, Teruel, Spain], late December 1937. © Estate of Cornell Capa / ICP / Magnum. International Center of Photography

Beginn des modernen Fotojournalismus: Eine New Yorker Ausstellung zeigt erstmals, was auf den Bildern zu sehen ist, die in Robert Capas sagenumwobenem mexikanischen Koffer steckten.


(...) In den drei Pappschachteln, die 2007 in New York geöffnet wurden, fanden sich dann aber nicht nur Bilder von ihm selbst, sondern auch von seiner damaligen Freundin Gerda Taro und von David Seymour, der später mit Capa und Henri Cartier-Bresson die Agentur Magnum gründete. Die Bilder haben die 70 Jahre dank des trockenen Klimas ohne Schaden überstanden. Nun zeigt das New Yorker International Center of Photography sie erstmals öffentlich.

Die Ausstellung ist eine Offenbarung, und das nicht nur der vielen bislang unbekannten Fotos wegen. An den Dutzenden Kontaktbögen, die dicht an dicht an den Wänden hängen, lässt sich auf einmalige Weise nachvollziehen, wie der moderne Fotojournalismus erfunden wurde.

HIER geht´s zum „International Center of Photography“, New York. Noch zu sehen bis 9. Jänner 2011.

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fotostrada geht auf Reisen...

fotostrada geht auf Reisen, am liebsten mit Freunden. Daher einmal ein Versuch, etwas zu organisieren: Gemeinsame Fahrt mit dem Zug (es gibt eine Gruppenermäßigung ab 2 Personen!), Spezialführung von Frau Birgit Enge durch die Ausstellung „The Birthday Party“ im Atelier Jungwirth, danach essen, trinken, fotografieren, Heimreise nach Wien.


fotostrada graz atelier jungwirth ausstellung

Anmeldungen entweder hier @ facebook oder einfach ein mail an die Strasse... ;-)
news@fotostrada.at

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Lemuren Lemuren Lemuren

fotostrada schätzt die beiden britischen Brüder Will & Matt Burrard-Lucas, die sich viel in der freien Natur herumtreiben und dabei fotografieren. Bei diesen Aufnahmen waren sie in Madagaskar, und haben Lemuren gesehen, beobachtet und (Gottseidank!) fotografiert. Irgendwie machen diese Tiere gute Laune. Lassen Sie sich anstecken!

Will & Matt Burrard-Lucas lemurs
Im August kann es in Madagaskar am morgen ein wenig kalt sein, daher wärmen sich die Lemuren beim Sonnenaufgang auf.

Will & Matt Burrard-Lucas madagaskar lemurs
Sportliche Lemuren hüpfen höher ;-)

Sollte jemand am 24. Oktober in London sein, dann:

Wildlife of Madagascar Talk

We could go on forever about the weird and wonderful wildlife of Madagascar and we plan to introduce you to some particularly interesting species in future blog posts. We will also be giving a talk about the wildlife of Madagascar on 24th October 2010 at the London Wetland Centre. You can find out more about the talk on our Facebook event page or on the Wetland Centre website. It will be a great day out and we hope to meet as many of you there as possible!


HIER geht´s zum Blog von Will & Matt Burrard-Lucas!

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Monat der Fotografie - anderswo...

In Berlin beginnt er schon morgen: Der Europäische Monat der Fotografie.
milla
Milla Jovovich, Downtown, Los Angeles, USA, 2000 © Peter Lindbergh

monat der fotografie berlin 2010
Überraschende und verstörende, kontroverse und atemberaubende Bilder warten auf neugierige Besucherinnen und Besucher. Der 4. Europäische Monat der Fotografie Berlin 2010 wird mehr als nur ein Fest fürs Auge.

Die 4. Edition des Europäischen Monats der Fotografie Berlin präsentiert sich als ein Festival im Umbruch. Der Fotomonat dauert diesmal sechs Wochen, weil er – dem Rhythmus des Berliner Kulturherbstes angepasst – bereits Mitte Oktober beginnt. Größte Änderung ist jedoch das Experiment einer verbindlichen thematischen Vorgabe an die teilnehmenden Institutionen. Das Ziel war es, die Ausstellungen und Veranstaltungen auf ein Thema hin zu fokussieren und damit der besseren Wahrnehmbarkeit und stärkeren Profilierung des Festivals zu dienen.
Weiterlesen...


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Sind wir noch zu retten? ARS ELECTRONICA 2010

Der Reisetipp in eine andere Welt . Nach Linz - in die Tabakfabrik - zur Ars Electronica. Sind wir noch zu retten?

ars electronica 2010 linz

Die Zeit des Warnens ist vorüber, denn wir stecken schon mitten drinnen: In der Klimakrise, der Überwachungsgesellschaft, dem Bankrott der Finanzwirtschaft … Points of no Return sind überschritten und die Dramatik der Auswirkungen ist klar erkennbar. Unerklärlich daher unsere Lethargie, zumal Ideen, Werkzeuge und Techniken für den Kurswechsel vorhanden sind. Wir müssen einfach nur handeln. Die Ärmel hochkrempeln und in Angriff nehmen, woran sowieso kein Weg vorbeiführt. Wir müssen uns ändern und mit der Reparatur beginnen.

2010 geht das Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft auf die Suche nach Auswegen und wendet sich an die Pioniere unserer Zeit. Keine Abenteurer, die einfach drauflos segeln. Sondern Visionäre, die mit hohem Fachwissen, sehr viel Kreativität und Idealismus an einer alternativen Zukunft arbeiten. repair lautet der Titel eines Festivals, das sich diesen Wegbereitern anschließt und die kollektive Nachahmung empfiehlt …

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Visa pour l´image @ Perpignan

Es ist wieder soweit: Ein Jahr ist um und Perpignan ist wieder der Mittelpunkt der Pressefotografie und ein angenehmer Pflichttermin für Bildjournalisten... Gute Reise!

visa pour l image perpignan

Über 30 Ausstellungen werden im Rahmen des „Visa pour l’Image" gezeigt. Zu den Highlights zählen unter anderem die Bilderstrecken von Andrea Star Reese „The Urban Cave“, William Albert Allard „Five Decades: A Retrospective“, Stephen Dupont „Generation AK – Afghanistan and the Perils of Freedom 1993-2009“, Olivier Laban-Mattei „The Day Everything Changed“ und Justyna Mielnikiewicz „Shared Sorrows, Divided Lines“, die im letzten Jahr in Perpignan den Canon Female Photojournalist Award erhielt. Neben den Einzelausstellungen sind Sammelausstellungen wie World Press Photo, die internationale Tageszeitungsfotoausstellung Daily Press und der Perpignan Young Reporter’s Award 2010 zu sehen.

Welcome to Visa pour l'Image, the premier International Festival of Photojournalism held in Perpignan, France. This festival is a unique event where you can join thousands of kindred spirits who share a love and passion for photography. View the greatest photojournalist work from around the world in exhibitions across the city. Experience the evening screenings in the dramatic open air medieval enclosure of the Campo Santo. Take part in symposiums and conferences and meet the foremost photo agencies and manufacturers of photographic related equipment. Explore the web site for full details.

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Fotofest Paris 2010

fotostrada says: „Wow“!

lens culture foto festival 2010 paris


Lens Culture FotoFest Paris 2010 will be 3 days of meetings and portfolio reviews with 120 photographers from around the world and 40 international photography experts. Participating photographers will get expert feedback about their work and have the possibility of getting editorial assignments, book publication contracts, art gallery representation, and feature articles in magazines, online and in print.


Alle weiteren Details HIER.

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MAGNUM Fotoausstellung @ c/o Berlin

Falls jemand NOCH einen Grund braucht, um eine Reise nach Berlin zu planen - HIER ist er: Die Ausstellung im C/O Berlin:

MAGNUM . Shifting Media . New Role of Photography
Von Robert Capa bis Donovan Wylie


magnum shifting media c o berlin

Die Ausstellung spiegelt die Phasen des modernen Fotojournalismus wider und skizziert die mehr als 60jährige Entwicklung von MAGNUM sowie die veränderten Ansprüche der Medien und ihrer Nutzer. Ein Schwerpunkt ist die klassische Fotoreportage – geprägt vom Papier als Datenträger wie bei Buchpublikationen, Zeitschriften oder Ausstellungsprints. Anhand der Fotografien sowie ausgewählter Magazinpublikationen der vier MAGNUM-Gründer wird die Verbreitung und Reflektion der Fotografie in den Printmedien dargestellt. Denn nicht das einzelne Foto hat die Agentur MAGNUM so besonders gemacht, sondern ihre starke Präsenz als professioneller Anbieter von Bildmaterial in den Medien. Magazine wie Life, Look, Paris Match, stern und andere sind als Exponate integriert und präsentieren Formen der Distribution. Filme, Videos und Installationen der jüngsten MAGNUM-Fotografen zeigen deutlich, wie stark sich die Ziele und Adressaten dieser Generation verändert haben. Aus vormals fotojournalistischen Bildern werden Bilder, die nicht mehr ausschließlich in Magazinen oder Printmedien zirkulieren, sondern als Kunstwerke in Museen ihren Platz finden.

Die Fotografen: Christopher Anderson, Jonas Bendiksen, Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Antoine D’Agata, Thomas Dworzak, Alex Majoli, Trent Parke, Paolo Pellegrin, George Rodger, David Seymour, Alec Soth, Mikhael Subotzky, Ilkka Uimonen, Peter van Agtmael, Donovan Wylie.

c o berlin 10 jahre
Die Ausstellung ist noch bis 19. September im Postfuhramt in der Oranienburger Straße 35/36 in 10117 Berlin zu sehen
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Sebastiao Salgado: La Mano dell´uomo

Reisetipp nach Italien zur Ausstellung „La Mano dell’Uomo“ von Sebastiao Salgado!

sebastiao salgado colonnella fotografia


“La Mano dell’Uomo” di Sebastião Salgado

Un omaggio al lavoro manuale in un’epoca in cui l’innovazione tecnologica e larivoluzione informatica prendono gradualmente il posto che, per secoli, è stato della manualità.Con un lavoro durato oltre sei anni – che lo ha portato dal Ruanda al Kazakhstan, dalBrasile all’isola della Réunion, alla Francia, all’Italia, Salgado compie una ricognizionecon taglio antropologico ed economico, sul lavoro manuale ancora esistente sul pianeta. La mano dell’uomo compone così un’elegia sui metodi tradizionali di lavoro e diproduzione; un’ elegia dedicata alla fine di un’epoca e che costringe a riflettere su qualisiano i concetti di produttività, efficienza e lavoro nel nostro mondo.


Noch zu sehen bis 1. August 2010 im Palazzo Pardi Colonnella (in den Abruzzen, bei Teramo - sehr schöne kleine Stadt).

www.colonnellafotografia.it

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Get ready for the PhotoShop Convention

Nur, damit dann nachher keiner sagt, die fotostrada hätte nicht informiert ;-)
Im November sind wieder das Photoshop Convention in München!

photo_shopphotoshop_convention

Zum vierten Mal bietet die Photoshop Convention professionellen Anwendern von Grafiksoftware Wissensvermittlung, fachlichen Austausch und intensives Branchen-Networking. In 30 Vorträgen und zwei Workshops werden dabei die neuesten und effizientesten erläutert. Unter anderem werden in diesem Jahr Rufus Deuchler, Robin Preston, Bert Monroy und Uli Staiger erwartet, die durch ihre besonderen Arbeitsansätze und Bildwelten inspirieren. Für relevanten Praxisbezug sorgt ein weiterer Themenkomplex, der unter dem Motto „Workflow total“ steht. Dabei wird eine komplette Printproduktion exemplarisch dargestellt und die einzelnen Prozesse im Detail betrachtet. Außerdem wird den Bereichen Web und 3D erstmalig jeweils eine eigene Vortragsreihe gewidmet. Die Teilnehmer können sich somit aus drei parallelen Panels ihr individuelles Programm gestalten.

ALLE Infos
HIER!
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Faszination des Augenblicks

(Happyfoton.de hat dieses Museum aufgestöbert...)
Ein Reisetipp nach Berlin - dort gibt es die Ausstellung „Faszination des Augenblicks“. Ein Fotomuseum!

Faszination des Augenblicks – Eine Technikgeschichte der Fotografie
Die Ausstellung präsentiert in etwa vierzig szenisch dargestellten Vertiefungsebenen die Fotografie als technisches Mittel der Bildherstellung. In anschaulicher und unterhaltsamer Weise lässt sich ihre technikhistorische Entwicklung bis in die Gegenwart nachvollziehen. Inhaltliche Bezüge sind schwerpunktmäßig am Porträt ausgerichtet.

fototechnikmuseum berlin

Gleich zu Anfang werden Sie von der kunstfotografischen Installation einer Porträt-Kamera-Matrix empfangen. 50 fotografierte Personen mit realen Kameras vor den Augen scheinen Sie zu fixieren und fotografieren zu wollen.


HIER gibt´s mehr Infos dazu!
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Face(less) - Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie

Der Reisetipp in die „Provinz“ ;-) Für die tollen Fotos wär´s das aber Wert...

pilo_pichler

Ilse Haider
Joachim Froese
Pilo Pichler

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Peter Rigaud @ Leica in Salzburg

Man muß nicht immer weit weg fahren, um gute Fotografie zu sehen: Salzburg und Peter Rigaud tun´s auch...


Zum ersten Mal wird Peter Rigaud seine international gezeigten Fotografien in der Stadt zeigen, in der er geboren und aufgewachsen ist. Die Leica Galerie Salzburg widmet dem Fotokünstler, der für international renommierte Zeitschriften und Verlage die Persönlichkeiten unserer Zeit portraitiert, eine Zusammenschau der herausragenden Werke der vergangenen zehn Jahre. Mit unverkennbarer Handschrift setzt Peter Rigaud Stars wie Anna Netrebko oder Dennis Hopper, Bühnenleute wie Birgit Minichmayr oder Christoph Schlingensief, Künstler wie Hermann Nitsch oder Quentin Tarantino in Szene.


quentin tarantino peter rigaud
© Peter Rigaud, QUENTIN TARANTINO, STERN, 2009

Ab 10. Juni bis zum 3. August in der Leica Galerie zu sehen:
Leica Galerie Salzburg, Mirabellplatz 8, 5020 Salzburg

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Paradies anderswo. Nicole Strasser

Ein Reisetipp? Oder doch Horrortrip? Auf bildwerk3.de habe ich eine interessante Fotostrecke von Nicole Strasser gefunden. Schauen Sie, lesen Sie, staunen Sie.
P.S. Meine Oma hat sehr oft ihren Urlaub in Benidorm verbracht, ihr hat´s gefallen, aber das ist..... sehr lange her...


benidorm nicole strasser
© Nicole Strasser

Benidorm klingt bereits nach Schrecken – nach Schrecken und nach Heiterkeit. Wie machen Menschen Urlaub? Eng zusammengedrängt in Betonwüsten mit Meereszugang: die Verlagerung des Kleingartenprinzips in die Höhe – ohne Garten. Am stärksten wirken die Fotografien von Nicole Strasser sobald sich der Blick weitet und das gesamte Ausmaß sichtbar wird. Als ob der Einzelne nicht nur im Areal verschwindet, sondern ihm diese urbane Entgleisung auch noch gleichgültig ist. Weiterlesen...

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Jim Goldberg - Rich And Poor / Open See

Diesmal ein Reise- und ein Buchtipp (empfohlen hat´s fokussiert.com):

Die Ausstellung
: Jim Goldberg - Rich and Poor / Open See
Bis 20. Juni im Forum für Fotografie, Schönhauser Straße 8, D-50968 Köln

jim goldberg the rich and poor


Das Buch:
jim goldberg rich and poor

Jim Goldbergs Serie “Rich and Poor” entstand zwischen 1977 und 1985 und spiegelt die Hoffnungen und Enttäuschungen jener Zeit.. Das Forum für Fotografie in Köln zeigt aktuell eine Auswahl davon und dazu neuere Arbeiten Goldbergs.“Rich and Poor” ist der eindringliche Blick auf das Amerika der Achtzigerjahre mit seinen Mythen, Klischees, Wunschvorstellungen und Hoffnungen. Mehr HIER darüber lesen.



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Fremde im Visier - Bilder aus dem 2. Weltkrieg

Der fotostrada Reise Tipp für heute! Noch bis 29. August kann man hier Bilder aus dem Zweiten Weltkrieg sehen... Haben wir, oder unsere Großeltern, nicht vielleicht auch noch solche Bilder daheim... ??


Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

1939 besaßen rund zehn Prozent aller Deutschen einen eigenen Fotoapparat. Viele Soldaten folgten bereitwillig der Aufforderung des Propagandaministeriums, mit ihren Fotos den Zusammenhalt zwischen Front und Heimat zu stärken. Sie tauschten intensiv ihre Fotos untereinander, so dass ein Album oft verschiedene Wahrnehmungen des Krieges widerspiegelt. Die Soldaten zeigen zwar keine authentischeren Bilder der Front, aber doch eine differenziertere Perspektive als die Fotografen der Propaganda-Kompanien, deren Bilder die offizielle Sicht auf den Krieg dominierten.

historisches museum frankfurt
historisches museum frankfurt, Saalgasse 19 (Römerberg),
60311 Frankfurt am Main



deutsche soldaten fremde im visier
Zwei deutsche Soldaten auf dem Arc de Triomphe, Paris 1940, Konvolut Walter Gerloff, Einzelfoto, Privatbesitz Achim Gerloff, Wiesbaden

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25 Lieblingsplätze zum Fotografieren

pop photo
Pop Photo verrät Ihnen die 25 besten Plätze zum Fotografieren.. Ist Ihr Lieblingsplatz dabei?
An 20. Stelle ist das österreichische Seengebiet gereiht, also das Salzkammergut!!


chris rainier new guinea
(c) Chris Rainier, New Guinea

sisse brimberg
(c) Sisse Brimberg & Cotton Coulson/KEENPRESS

HIER geht´s zu den weiteren 24 besten Plätzen zum Fotografieren...

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"Impossible" goes New York City...

"Wow", sagt da die fotostrada.... NEWS FROM NEW YORK - GOOD NEWS!

impossible shop new york

The brand new Impossible Project Space in New York City is the first Impossible shop in the USA. It is Impossible's American heart, center and starting point for all passionate lovers of analog Instant Photography.Located in a spacious 5th floor loft in a SoHo landmark building, this unique space features a retail and exhibition space. Visit us here to purchase all kinds of Polaroid cameras, films, accessories and books.


Furthermore, until August 22 the Impossible Project Space is hosting the first exhibition of The Impossible Collection. The Impossible Collection follows in the footsteps of the world-famous Polaroid Collection and features work created on Impossible's new film materials from an eclectic mix of international artists. The current exhibition features works from artists like Grant Hamilton, Jake Chessum, Laura Watt, Heather Champ, and more than 20 others.

MEHR darüber lesen - Stay tuned!
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Michael Kenna - Recent Work

fotostrada rät denen, die nach München reisen oder vielleicht schon dort sind, zu folgender Ausstellung. Ab 23. April bis 22. Mai 2010 sind Bilder des amerikanischen Fotografen Michael Kenna zu sehen - was immer Sie auch machen, reisen Sie nach München...

micahel kenna bernheimer münchen
www.bernheimer.com/Michael-Kenna


BERNHEIMER, Fine Old Masters, Brienner Strasse 7, 80333 München

Michael Kenna zählt zu den international bedeutendsten zeitgenössischen Landschaftsphotographen. Für ihn hält die Kamera genau das fest, was das Auge nicht sieht – die kumulative Zeit. Als Photograph sieht er seine Aufgabe darin, für andere Erfahrungen aufzustöbern und festzuhalten, dabei geht er sehr langsam und präzise vor und arbeitet teilweise mit extrem langen Belichtungszeiten, die sich über mehrere Stunden erstrecken können. Er sagt, dass ihm der Akt des Photographierens viel wichtiger ist, als das fertige Bild. Seit über zwanzig Jahren benutzt er für seine Bilder eine alte, manuell zu bedienende Hasselblad Kamera. Statt der digitalen Bildbearbeitung nutzt er die Negativbearbeitung in der Dunkelkammer, welche einen essentiellen Bestandteil seiner Arbeit darstellt. Seine zumeist schwarz-weißen Photographien entstehen oft während der Dämmerung oder gar bei Nacht. Auch die Formate seiner Arbeiten sind für die zeitgenössische Photographie recht ungewöhnlich: seine Abzüge sind selten größer als 20 x 20 cm.

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Stanley Kubrick - Fotografo

Zwei Gründe für eine Reise nach Mailand.. (mindestens)

stanley kubrick
Stanley Kubrick, a tale of a shoe-shine boy, 1947


The exhibition reveals an unknown period of Stanley Kubrick’s career. Through July 4th 2010, the Palazzo della Ragione of Milan hosts 300 photos, many of which are unpublished and printed from the original negatives, taken by Stanley Kubrick from 1945 up to 1950 when, aged 17, was hired by the American magazine Look.



stanley kubrick mailand
Noch bis zum 5. Juli 2010 zu sehen im Palazzo della Ragione in Mailand.
HIER für mehr Infos klicken!


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Jeff Cowen in München - hinfahren!

... und mit diesen wunderbaren Bildern verabschiedet sich fotostrada und wünscht ein Frohes Osterfest! Gut Klick & viele Schokohasen ;-)

Found at
lensculture.com - THANK YOU!

jeff cowen alexandra
Alexandra 1, 127 x 99 cm, Silver Print, 2009 © Jeff Cowen

Hier sieht man alle Bilder! (Falls man nicht nach München fahren kann/möchte ;-)

For his latest blockbuster show, American photographer Jeff Cowen collaborated for 6 months with his muse/model, Alexandra, in locations around Europe and the Western (Libyan) Desert in Egypt. The prints are mural-size, with exquisite detail, rich toning, and his signature style of artfully hand-worked gesture that raises the photographs to the level of fine art. If you can make it to Munich, don't miss seeing this work in person.


Exhibition: April 1st - April 30th 2010
Opening reception with the artist: Thursday April 1st, 2010 6pm
Galerie Klüser, Türkenstrasse 23, 80799 Munich

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Subversion der Bilder in Winterthur

man ray
Man Ray, Lee Miller, 1929, Vintage Silbergelatine-Abzug, 23 x 17,8 cm, Lee Miller Archives, Chiddingly
© Man Ray Trust / 2010, ProLitteris, Zürich


eli lotar
Eli Lotar, Germaine Krull, Sans titre, (Ohne Titel), ca. 1930, Vintage Silbergelatine-Glasplatte, 9 x 12 cm. Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris, Geschenk von Anne-Marie und Jean-Pierre Marchand
© RMN / Museum Folkwang, Essen

Das Fotomuseum Winterthur präsentiert mit der Ausstellung „Subversion der Bilder – Surrealismus, Fotografie und Film“ eine aussergewöhnlich reichhaltige Übersicht der surrealistischen Fotografie. Die Ausstellung umfasst mehr als 400 Fotografien, Filme und Dokumente: von berühmten Fotografien von Man Ray, Hans Bellmer, Claude Cahun, Raoul Ubac, Jacques-André Boiffard und Maurice Tabard hin zu unbekanntenBildern, zu Magazinpublikationen, Künstlerbüchern, Werbung, Automatenfotos und Gruppenbildern. Weiterlesen!

Noch zu sehen bis 24.05.2010 in Zürich/Winterthur!
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Irving Penn @ National Portrait Gallery in London

Mein Reisewunsch- und Tipp: LONDON. Eh immer und sowieso, aber jetzt auch noch mit einer wunderbaren Ausstellung in der National Portrait Gallery mit Bildern von Irving Penn. Noch bis 6. Juni ist sie zu sehen!


national portrait gallery londonmarlene_dietrich


Irving Penn (1917-2009) was one of the great photographers of our time. Focusing specifically on his portraits of major cultural figures of the last seven decades, Irving Penn Portraits is a glorious celebration of his work in this genre.The exhibition is brought together from major international collections and includes over 120 silver and platinum prints, many vintage, ranging from his portraits for Vogue magazine in the 1940s to some of his last work.


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Robert Mapplethorpe "verstört" in Düsseldorf

Sogar Düsseldorf ist doch eine Reise wert...

Noch bis zum 15. August können Sie HIER die wunderschönen Bilder sehen:
NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

robert mapplethorpe

Der 1946 geborene und 1989 verstorbene Robert Mapplethorpe ist einer der wenigen Künstler, denen es vergönnt ist, weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus bekannt zu werden. Er dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts und öffnete den Weg zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform, er verankerte das homosexuelle Sujet in der Massenkultur; er entwarf in der Fotografie ein klassizistisches Bild vom meist männlichen Körper, das Eingang in die kommerzielle Fotografie fand. Weiterlesen...



Hier sei auch vor den Bildern gewarnt:

Hinweis:Viele Motive in Mapplethorpes Fotografien sind eindeutig sexueller und homoerotischer Natur und können Besucher, insbesondere jugendliche, in ihren Empfindungen verstören.


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Magnum Photos - Professional Practice

Toller Termin - hinfahren! (Gefunden im "British Journal Of Photography")

magnum photos london
Magnum Photos launches professional practice event

Magnum Photos is gathering a line-up of experts for a two-day event aimed at advising photographers on how to promote themselves and adopt best practices from file preparation to printing and stock sales.The event, which will take place on 06 and 07 February at Magnum's Print Room in London, will be structured as 'a series of lectures with Q&A sessions delivered by leading figures of the image industry,' says a Magnum spokeswoman. 'Topics under discussion will include web marketing and promotion, file preparation and printing, publishing, editorial, advertising, stock sales, commercial photographic sales and exhibition proposals.'


magnum photos HIER geht´s zur Magnum Photos Seite mit allen Details.



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Über das Ende eines Bahnhofs und einer Ära

Und "plötzlich" ist der Süd- und Ostbahnhof Geschichte. Ein seltsames Gefühl für mich, daß dieser Bahnhof nicht mehr existiert. Er war nicht nur Abfahrts- und Ankunftshalle, sondern auch Freude (hier haben mein Vater und ich mal meine Mama aus Schweden ankommend abgeholt) und der Traurigkeit (hier hab ich mal mit einem Freund Schluß gemacht), des Gestanks (ich hab hier das WC benutzt), des Treffpunktes (von hier ist es ja nicht weit ins 20-er Haus gewesen!), Erwartung (hier steigt man in den Bus zum Flughafen), der dunklen Gestalten, der Bierdippler, der Beginn des Hades (Abgang zur Schnellbahn)....
Gut, daß Markus Schmeiduch (www.smeidu.com) Fotos gemacht hat, gute Fotos. Schaut sie euch ruhig an und erinnert euch...

smeidu suedbahnhof

Für mein drittes umfangreiches Photoprojekt habe ich von März 09 bis Dezember 09 die letzten Monate des Wiener Südbahnhofs bildlich festgehalten. Das langsame Verschwinden der Läden und der stetig voranschreitende Abriss des Bahnhofs sind die Hauptdarsteller in einem Bühnenstück ohne Happy End. Aber der eigentliche Star ist die Kulisse - der oftmals verschmähte Wiener Südbahnhof. Doch gerade dessen Charme war mir wichtig auf den nun vorliegenden 30 Bildern zu konservieren.


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