Klaus Kinsky und Werner Herzog: Wahnsinn und Liebe

Und noch mehr Wahnsinn: Klaus Kinsky ist eine Ausstellung in Münster gewidmet. Münster, die Stadt der spannenden „Tatorte“ und des Westpreußischen Museums....
Quelle: zeit.de

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© Beat Presser/moser Verlag
Zwei manische Filmer: Über sein schwieriges Verhältnis zu Kinski drehte der Regisseur Werner Herzog (rechts) 1999 den Dokumentarfilm Mein geliebter Feind.

Klaus Kinski war der Maniac des Deutschen Films, der Wahnsinnige, der Mörder, der Geplagte.

Sein Schreien, Toben und Wüten war nicht nur Teil seiner Leinwandpersönlichkeit, Kinski brachte seine Mitmenschen auch um den Verstand, wenn die Kamera gerade nicht an war. Bei den Dreharbeiten zu Fitzcarraldo (1981) hätten die Indios ihm angeboten, Kinski für ihn umzubringen, schrieb der Regisseur Werner Herzog in seinem Dreh-Tagebuch Eroberung des Nutzlosen. Herzog lehnte ab. (...) Das Westpreußische Landesmuseum in Münster hat das 20. Todesjahr des Schauspielers zum Anlass genommen, eine Auswahl der Fotos zu zeigen, die bei den Dreharbeiten zu Fitzcarraldo und Cobra Verde (1987) entstanden sind. Der Schweizer Fotograf Beat Presser hatte sie damals als Standfotograf am Set gemacht. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Oktober 2011 zu sehen. Der Bildband Kinski von Beat Presser ist beim Verlag moser erschienen.

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