Sizilianische Tomaten und Letizia Battaglia

Nicht nur aus Gründen der politischen Korrektheit sollte man ab sofort keine Tomaten aus Pachino essen (es sind die „besten der Welt“), sondern auch aus Umweltgründen... Gepflückt in Pachino (Sizilien), gebracht nach Fondi in Mittelitalien (umpacken und verarbeiten), und wieder zurück nach Sizilien. Und dann kaufen wir in Wien sie am Markt. Diese Tomaten haben mehr Flugmeilen als ich gesammelt.....
Die sizilianische Fotografin
Letizia Battaglia hat jahrelang gegen die Cosa Nostra gekämpft: mit Kamera, Film und ihren Bildern. Nun sind ihre Fotos im Übersee-Museum in Bremen zu sehen... (gefunden auf spiegel.de, HIER den Artikel weiterlesen)
letizia battaglia cosa nostra
Zitat: Es sind Bilder, deren Wucht dem Betrachter den Atem verschlägt - und die auch der Fotografin selbst keine Ruhe lassen. Etwa die Aufnahme des Toten, den sie an einem sonnigen Morgen im Jahr 1980 neben einem Stapel Orangensteigen entdeckte. Ein dürrer Baumstamm ragte neben dem Kopf des Ermordeten in die Höhe, unter dem linken Bein quoll Blut hervor und sickerte langsam auf die Straße. "Das Ganze glich einem Theaterstück, es herrschte absolute Stille. Was ich sah, hat mich tief im Innern verwundet", sagt Battaglia.

Die Ausstellung "Mafia - Das globale Verbrechen" ist vom 5. Februar bis 24. April 2011 im Übersee-Museum Bremen zu sehen. Gezeigt werden neben einer Auswahl an Aufnahmen Letizia Battaglias auch Fotografien der beiden Magnum-Fotografen Patrick Zachmann (Frankreich) und Bruce Gilden (USA). Zachmann dokumentiert die Machenschaften der Camorra in Neapel, Gilden setzt sich fotografisch mit der Mafia in Japan und Russland auseinander.
|